Apfelträume

Die schmale Narbe des Mondes hängt schräg über der Bude…

 

Fast fertig gepackt in den Sessel gesackt und gleich in einen unruhigen Sekundenschlaf gefallen mit merkwürdigen Traumfetzenbildern….
Die Zeit ist reif zu gehen. Heute lief im TV eine Sitzung des neuen tunesischen Parlaments. Das sah richtig klasse aus. Saif-al-Islam („das Schwert des Islam“) Gaddhafi und den ehemaligen libyschen Geheimdienstchef hat man auch erwischt – gut so. Da wird auch noch das Eine oder Andere an passender Stelle zu sagen sein.
 
Ich hoffe jetzt bloss, dass die Fähre dem Fahrplan folgen  und nicht gleich vor Karthago auf Grund laufen wird. Eine ruhigere See als auf der Herfahrt würde ich mir schon wünschen. 
Andererseits eilen die Gedanken schon voraus, denn es lockt aus Frankfurt bereits der erste Handkäs mit Musik und eines der Traumbilder wies mit der Äpplerflasche schon den Weg zum ersten frischen Bembel. 
Über das Stöffsche wirds demnächst auch einiges zu sagen geben, denn bei meinem letzten Besuch in Frankfurt wurde mir schmerzlich klar, dass immer weniger urige (ursprüngliche) Äppelwoibeize zu finden sind.
Davon aber demnächst, zuerst muss jetzt mal der Neue gepetzt werden.
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8 Gedanken zu „Apfelträume

  1. Ich habe einen Frankfurter hier kennengelernt, ein sehr netter Mensch (Frankfurter eben!) – der Mangel verbindet; aber es kommen hin und wieder Reisende des Weges, die wissen, woran es den Gastgebern am meisten mangelt unter einem solch derben blauen Himmel.

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  2. Jaja, was man so vermisst in der Fremde. Ich habe meine bei Mannheim lebenden Cousinen letztens mir ordentlich Süßem eingedeckt. Auch gefreut hätten sie sich über Florenacreme… Da muss man manchmal gar nicht das Land verlassen, um am Mangel zu leiden.

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  3. Vor ein paar Jahren hatte ich die Gelegenheit, den Abend mit netten Leuten in einer Frankfurter Gaddewerdschaffd zu verbringen, in der ich dann auch fleißig geholfen habe die Bembel (Bembels? Bembelsen?) zu leeren, selbstredend war auch musikalischer Handkäse am Start. Dazu noch habe ich zwei Jahre in Wiesbaden gelebt, was allerdings schon lange her ist. Und ich habe Freunde und Bekannte, die in Hessen leben oder gelebt haben.
    Was ich eigentlich sagen will, ich hab schon viel Zeugs aufgeschnappt, aber „gepetzt“ hab ich noch nie gehört.

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  4. @Zaphod:
    Äppelwoi (Äppler) werrd gepetzt, also eine Form des Trinkens ist damit gemeint. Ethymologisch kontextuell fehlt mir da auch noch eine vernünftige Erklärung, da „petze“ hier in der Gegend ein grobes zwicken meint. „Ich kann derr mol in de Bobbes petze“…

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