Das 2011er Jahr geht dahin – das 2012er Jahr steht vor der Tür

Der Himmel ist weiterhin grau – und so solls leider bleiben die nächsten Tage…

Ich wünsche allen Freunden, Bekannten und auch den anonymen Lesern meines Blogs für das kommende Jahr alles Gute.

Möge das nachfolgende Rezept zur richtigen Mischung für ein gutes Gelingen im nächsten Jahr beitragen. Es stammt von Catharina Elisabeth Textor (1731-1808) aus Frankfurt, der Mutter Goethes. 

Man nehme zwölf Monate,

putze sie ganz sauber

von Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und Angst

und zerlege jeden Monat in 30 oder 31 teil,

sodass der Vorrat genau für ein Jahr reicht.

Es wird jeder tag einzeln angerichtet

aus einem Teil Arbeit

und zwei Teilen Frohsinn und Humor.

Man füge drei gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu,

einen Teelöffel Toleranz,

ein Körnchen Ironie

und eine Prise Takt.

Dann wird die Masse reichlich mit Liebe übergossen.

Das fertige Gericht schmücke man

mit Sräusschen kleiner Aufmerksamkeiten

und serviere es täglich mit Heiterkeit

und einer guten, erquickenden Tasse Tee.

In diesem Sinne alles Gute – Herr Ärmel
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6 Gedanken zu „Das 2011er Jahr geht dahin – das 2012er Jahr steht vor der Tür

  1. Dir auch ein frohes neues Jahr, möglichst ohne Revolutionen in unmittelbarer Nähe, es sei denn sie verlaufen friedlich.
    Danke für Mutti Goethes Rezept, bis zur vorletzten Zeile kann ich ihr folgen.
    Nur Tee, Tee ist nicht so meins 😀

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  2. Wer oder was ist Silvester ?

    Silvester, oft auch als Sylvester (Sülwesta – ich bevorzuge die I-Variante) bezeichnet, ist ein Synonym für den weltweit gültigen Unfug, aufgrund einer rechnerischen, kalendarischen Sitte in kollektiven Wahnsinn zu verfallen, Massenbesäufnisse und Feuerwerk inklusive.

    Ein unbedeutender Inselstaat in der Südsee hat 2011 den 31.12. aus dem Kalender gestrichen. Grober Unfug. Der Wahnsinn regiert, nur um als erster Staat der Welt Sülwesta feiern zu können.

    Ich kann diesen unverhältnismäßigen Aufwand nicht nachvollziehen.
    In den Tagen nach Weihnachten (noch so ein absurdes Fest in der westlich geprägten Welt) bekommt man in hiesigen Breitengraden überall ein aufdringlich-fröhlich geprägtes „Guten Rutsch!“ auf die Ohren geknallt.

    „Guten Rutsch“ ? – Ist das Klima kritisch? Haben wir Glatteis ?
    Ein absurder Wunsch. Mich erinnert dieses Wünschen an eisgraue Vorzeiten. Als die Erde noch eine Scheibe war.

    Der Kalender für die westliche Welt zeigt 2012 an. Gefühlt ist mankind immer noch auf Steinzeitniveau.
    Bräuche aus grauen, primitiven Vorzeiten regieren den Alltag. Der Kult um den Datumswechsel ist ein Relikt.
    Die Getränkeindustrie ist, na klar, Fan von Sülwesta.

    „Rutsch gut rein…“ – dieser vielfach phlegmatisch geäußerte Wunsch erweckt den Eindruck, als wäre der Datumswechsel eine gefährliche Angelegenheit mit unüberbrückbaren Gefahren.
    Es ist nur eine winzige Änderung im Datum. Niemand ist bisher zu Tode gekommen.

    Weltweit wird um dieses „Ereignis“, das nicht wirklich ein Ereignis ist, ein Bohai gemacht, der absurd anmutet, nüchtern betrachtet.
    Kulturell gesehen ist die Menscheit nicht erwachsen. Primitives Verhalten regiert.

    Auf jetzt, lass uns noch ein paar Milliarden in die Luft blasen. Feuerwerk ist schön.

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  3. Da ich global denke, ist dieser Staat, global betrachtet, eher unbedeutend.

    Ich hoffe, du verzeihst meinen Dreckfuhler in Sachen Datum. 😉

    Nun würde mich deine Statistik interessieren.

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