Der Wind hat mir ein Lied erzählt…

Der Sturm kam nachts…

…ich wurde gegen zwei Uhr in der Nacht wach. Anfangs konnte ich den Lärm nicht einordnen, es klang ungewöhnlich. Dann assoziierte ich schlaftrunken ein Seminar für angehende Schiedsrichter. Da passte aber das Klingel vieler Glöckchen nur schlecht dazu. Als ich zu mir kam und nachschaute, bemerkte ich, dass der ungeheure Wind durch praktisch jedes Fenster einen eigenen Ton blies. Das Glockenspiel erzeugte er mithilfe der Fensterläden.
An Schlaf war nicht mehr zu denken, zumal sich der Wind in einen rauhen ungestümen Sturm auswuchs.
 
Nach einem verschlafenen Frühstück machte ich mich auf, um Herrn Ärmels zukünftige Dunkelkammer aufzusuchen und die neue Wirkungsstätte zunächst virtuell einzurichten.
Dabei waren die traurigen Folgen des nächtlichen Getöses deutlich sichtbar im Stadtbild.
 
Bald waren auch die ersten Kettensägen zu hören. Ich liebe Kettensägen, aber diesmal hätte ich mir das Lied denn doch lieber von Zarah Leander singen lassen.
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