Im Gedenken an den 8. März

          Klasse Wetter und schöne Töne von Mon Dyh…

Der 8. März als Weltfrauentag hat sich herumgesprochen, jedenfalls wenn ich mir verschiedene Blogs so ansehe.
Ich habe gestern an Frau Waas gedacht, die im anstehenden Frühling gerne wieder mit ihrem Fahrrad in ihren Laden fahren möchte. Nachdem wir im letzten Jahr in Tunesien auf unsere Zweiräder verzichten mussten, waren sie diesmal im LKW wieder dabei.
Also habe ich ihr gestern ihren zweirädrigen Esel wieder frühlingsfrisch gemacht und fein herausgeputzt. Es gibt dafür glücklicherweise noch einige altbewährte und sehr nützliche Helfer. In Sachen Radpflege sind das für mich Atlantic Radglanz  und Monidur.
Atlantic gibts schon seit den 20er Jahren des letzte Jahrhunderts und keine noch so glitzernde und wertige Chemie hat den guten alten Radglanz zum Verschwinden gebracht. Die Metallteile werden beim Reinigen gleichzeitig noch gegen Korrosion konserviert. Leider findet man das feine Atlantic Kettenfett immer seltener in den Radläden. Monidur hat mir mal ein Förster empfohlen, der jeweils vor dem Blasen sein Jagdhorn damit auf in Hochglanz brachte. Ideal für Speichen und verchromte Teile.
Keine Ahnung, obs auch einen internationalen Männertag gibt. Darauf warten werde ich jedenfalls nicht, denn jetzt kommen meine beiden alten Koga Miyatas dran. Der Ridge Runner ist ein Mountain Bike der ersten Stunden, der mich seit 1987 begleitet hat. Der World Traveller ist ein paar Jahre jünger, den habe ich erst vor zwei Jahren mit 30000km und angeblichem Rahmenbruch für kleines Geld gekauft. Den Rahmenbruch (ein tiefer Kratzer im Lack!, allerdings an einer sensiblen Stelle) bestätigte mir auch ein Fahrradhändler („höchtens noch 300km – dann ist der durch“). Mittlerweile bin ich über 2000km durch Innenstädte und Landstrassen geheizt und gebrettert, ohne dass sich da etwas negativ verändert hätte.
Die beiden guten Begleiter werden sich freuen, fein herausgeputzt und geschmiert und geölt demnächst wieder an der frischen Luft im Einsatz zu sein.
 
Während der Arbeiten liefen die drei Alben der Berliner Gruppe Mon Dyh. Die haben sie anfangs der 80er Jahre aufgenommen. Die Kapelle wurde 1979 gegründet und blieb leider so etwas wie ein Geheimtipp, den ich hiermit wärmstens an Leute weiterempfehle, die sich für solide gespielten rockigen Blues (bluesigen Rock?) begeistern können.
Advertisements

Kommentare, Gedanken + Hinweise bitte hier abgeben

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s