Niagara – Balkan

Kommt er nun der Frühling? Heute war jedenfalls ein Traumtag…

 

 

Die Verführung war einfach zu gross, um ihr zu widerstehen. Nur wenige Buggelwutzminuten von der Dunkelkammer entfernt fliesst ein kleiner schmaler Fluss. Am „Restoran Niagara“ wird er recht breit und stürzt dann mit mächtigem Tosen etwa 5 Meter tief. Von oben sieht das fast passend für eine Modelleisenbahn aus. Der Hauptabfluss für die Wassermassen bildet ein kleiner schmaler Canyon. Dort herrscht erhebliches Getöse. Zudem bringen zahlreiche kleinere und kleinste Wasserfälle von einem Nebefluss auf der linken Uferseite zusätzliches Wasser.
Ungefähr 200 Meter weiter flussabwärts bemerkt man fast nichts mehr von der Gewalt des Wassers, dass in feinstem Türkis in Richtung Skadarsee fliesst. Die Fliessgeschwindigkeit des Flusses ist offensichtlich durch das Gefälle hoch, sodass man den schönen Geräuschen rauschenden Wassers nachsinnen kann. Und bei einem solchen Wetter kann man prima fotografieren und ausserdem die Konstellationen für die richtigen „Stellen bei entsprechendem Sonnenstand“ ausprobieren. Kommende Nachmittage werden also auch einzukalkulieren sein.
Direkt am Wasserfall sind oft Menschen am fotografieren. Meistens Portraits. Heute Morgen waren zwei junge Frauen dort, scherzten und nahmen sich gegenseitig auf. Sie fragten, ob ich sie fotografieren könne – ich bejahte und fragte sie, ob ich sie fotografieren könne – sie bejahten es ebenfalls. Danach folgte ein lustiges kleines Shooting, denn die jungen Damen konnten sich lediglich in ihrer Muttersprache mitteilen und montenegrinisch spricht der Fotograf (noch) nicht. Das macht die Portraitfotografie nicht eben einfacher. So ergaben sich einige witzige Missverständnisse und dennoch entstanden ein paar feine Portraits, die die jungen Frauen jetzt unbedingt auf ihrer Seite eines sozialen Netzwerkes präsentieren wollen. Diese kleinen an sich unbedeutenden Situationen am Rande sind es, die ich so sehr schätze.
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4 Gedanken zu „Niagara – Balkan

  1. Muss man die Fotos eigentlich sehr vergrößern ?
    Alldieweil sehe ich grad keine jungen Damen auf obigen Bildern. Es ist aber auch schon recht spät hier, da leidet das Sehvermögen etwas… 😉

    Gute Nacht !

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  2. Der Pappenheimer ist scheinbar blind für die Schönheiten der Natur *g*
    Ein Wasserfall in unmittelbarer Nähe, das ist schick, ich bin großer Fan von Wasserfällen. Meine Norwegenreisegruppe kann ein Lied davon singen *g*

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  3. Zumindest für die Schönheiten der unbelebten Natur… 😉
    die belebte Natur muß man freilich suchen und bekommt dadurch einen Eindruck von den Ausmaßen dieses Wasserfalls.

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