Schnellbesuch in Mannheim

Kaum zu glauben, aber die Fotos sprechen für sich: Sonne…

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Ein wichtiger, aber leider viel zu kurzer Besuch steht auf der Tagesordung. Mannheim. Eine Stadt, die mit sehr unterschiedlichen Superlativen aufwartet. Zweitgrösstes Barockschloss Europas nach Versailles. 1782 werden hier „Die Räuber“ von Friedrich Schiller uraufgeführt und lösen einen landesweiten Theaterskandal aus. 1848 Zentrum der März-Revolution. Von 1860 bis 1956 ist die Firma Heinrich Lanz (u.a. „Bulldog“) in Mannheim ansässig. Carl Benz rumpelt 1886 mit seinem ersten motorbetriebenen fahrbaren Untersatz über das Pflaster der Stadt. Im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört. Zweitgrösster Rangierbahnhof in Deutschland. Wo Strassennamen aus Planquadraten bestehen können. Usw. usf.
Zeit müsste man haben. Viel Zeit für eine Stadt, in der sich Geistesleben, Kunst und Technik zu einer ganz merk-würdigen kulturellen Emulsion verbunden haben und die gerade dadurch zu Erkundungen herausfordert.
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4 Gedanken zu „Schnellbesuch in Mannheim

  1. Und wieder was gelernt, danke für die Lektion. Zu Mannheim wär mir nichts weiter eingefallen als Joy Flemings Neckarbrückenblues, dass die da so ein schickes Schloss haben ist mir glatt entgangen. Diese merkwürdige Einteilung der Straßen hab ich allerdings früher schon bemerkt, weil gleich zwei Headshops in der Gegend liegen. Wenn in Deutschland nicht alle so viel über Streetvju gejammert hätten, dann hätt ich mir das sicher schon angesehen.

    Wär das Wetter immer passend, man könnte glatt erwägen in Deutschland Urlaub zu machen. Gibt auch hier viel zu entdecken.

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  2. Oh Kall, Oh Kall: de Neggahbriggebluuhs! Klar, natürlich auch der…
    „Wer seine Heimat nicht kennt hat keinen Massstab für fremde Länder“ – dieses Bonmot liess J.W. v. Goethe los. Und mit zunehmendem Alter finde ich, dass da schon was dran ist.
    Selbst wer nur mässig interessiert ist, kann in Deutschland ganz erstaunliche Dinge entdecken. Natürlich spielt bei Städtetouren auch das Wetter eine gewisse Rolle. Aber du musst ja nicht gerade mit Bielefeld und seinen durchschnittlichen 300 Regentagen pro Jahr anfangen *fg*

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