Wo Wasserball Vaterpolo heisst

Grillen zirpen lieblich in der Abendsonne…


Wasserball ist sehr beliebt im Land. Spielfelder kann man den unterschiedlichsten Wasserplätzen sehen. Ruck-zuck ist ein Feld in einem Fluss oder unten am Meer abgesteckt und die Tore sind markiert. Klar, dass bei einer beliebten und entsprechend verbreiteten Sportart das Land auch eine Nationalmannschaft auf die Beine stellen ins Wasser bringen kann. Das Team des Landes ist international inzwischen sehr erfolgreich.
Beim Spiel um die Bronzemedaile bei den olympischen Spielen in London unterlag die Mannschaft dem Gegner aus Serbien denkbar knapp mit 11:12 Toren. In der letzten Minute trafen die hiesigen je einmal den Pfosten und die Latte. Vier rote Karten gabs ebenfalls. Ein nervenaufreibendes Match. Da spielen neben sportlichem Ehrgeiz natürlich noch andere Faktoren mit. Aus dem ehemaligen Team sind zwei Teams geworden. Das hiesige tritt seit der Unabhängigkeit des Landes am 3.6.2006 von Serbien unter eigener Flagge an. Da sind bei den Begegnungen jedesmal überschwappende Emotionen garantiert.
Es gibt aber auch eine Medaille zu feiern. Die Frauenmannschaft (wieso heisst das eigentlich nicht Frauschaft?) der Handballerinnen um Katarina Bulatovic haben nach einem spannenden Spiel gegen Norwegen die Silbermedaille gewonnen. Die erste olympische Medaille des jungen Landes. Der Empfang und die anschliessende ausgelassene Feier auf dem Platz der Republik hier in der Hauptstadt dauerte entsprechend bis zum Morgengrauen.

Herzlichen Glückwunsch! 

PS: Ebenfalls einen herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag an meinen Lieblingsregisseur Wim Wenders!

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8 Gedanken zu „Wo Wasserball Vaterpolo heisst

  1. Ah Wasserball ohne Wasser, das Bild kommt meinem schwimmerischen Vermögen doch sehr entgegen 😉

    Ich habe sogar in das Endspiel der Damen mal reingeschaut und bedauert das Montenegrinerinnen (sagt man so?) verloren haben, ich bin bei so etwas immer für die Kleinen 😉

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  2. Ein Bekannter hat jahrelang Wasserball gespielt, der meinte auch es müsste eigentlich in einem Glasbassin gespielt werden mit Schiedsrichtern auf jeder Seite, und trotzdem würde man dann nicht alles sehen was an versteckten Fouls abgeht. Auf jeden Fall waren die Jungs und Mädels alle ziemlich durchtrainiert.

    btw: schöner Ausblick aus der Dunkelkammer 🙂

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  3. Im Moment könnte ich mir auch ne „Wasserbar“ gut vorstellen.
    Man steht ganz cool (gekühlt) bis fast zum Hals im Wasser und vor der Nase schaukeln gemütlich fernsteuerbare (Casting Service!) Platten mit Bier und Snacks herum, Shuttles halt. Aufrechterhaltung vitaler Funktionen mittels Hightech. Das Servioeteam am Ufer liest einem jeden Wunsch vonne Backe ab und bestückt die Shuttles immer mit frischen und wohltemperierten Viktualien.

    …der Onkel phantasiert… *g*

    Aber auch ohne Wasserbar ein sehr feiner Nachmittag gewesen.
    Und morgen wirds dann endlich richtig Sommer… 😉

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