Genaue Aussprache hat Vorteile

Beim Kofferpacken brauche ich Ansporn: George Thorogood – Move it on over…
 
Heute vor 33 Jahren starb ein gewisser Herr Hičkok. Der Name ruft in Ihnen irgendeine Erinnerung hervor? Alfred sein Vorname. Na klingelts? So wird in hiesigen Gegenden sein Name geschrieben. Überhaupt werden hier Eigennamen phonetisch exakt geschrieben. Her Ermel. Liest sich merkwürdig, und würde von Fremden unweigerlich falsch ausgesprochen. Woher wissen die Menschen, ob Buchstaben nun kurz oder lang ausgesprochen werden, denn Verdopplungen sind in der Schriftsprache unbekannt. Frau Was beispielsweise klingt so geschrieben nun mal anders als Frau Waas.
Ganz einfach. Das kleine Kind lernt es beim Spracherwerb und Menschen, die hiesige Sprachen als Fremdsprache erlernen, sollten auf derlei phonetische Unterschiede fein aufmerksam achten.
Immerhin kann es sehr unterschiedliche Reaktionen hervorrufen wenn man zum Beispiel in einem Fachgeschäft für Bekleidung nach einem pas, einem Gürtel sucht. Exakt ausgesprochen pa[h]s.  Wer unachtsam die Verkäuferin nach einem pas[s] fragt, wird wahrscheinlich verständnislose Blicke ernten, denn in einem Bekleidungsgeschäft sucht man normalerweise nicht nach einem Hund.
 
Ich wünsche allen Lesern eine unmissverständlich gute Woche.
 
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13 Gedanken zu „Genaue Aussprache hat Vorteile

  1. Wow !
    Das Bild ist hammergeil.
    Bitte in „Orginalgröße“ auf Leinwand gedruckt und gerahmt bei Deinem nächsten Besuch mitbringen !
    Das hängen wir dann über die Couch bei mir. Da, wo vor ca. 100 Jahren irgendwelche Idioten das Fenster zuhemauert haben.
    Du weisst wo. Da, wo Du geruht hattest. 😉

    IMHO eines der besten Bilder, die ich von Dir bis jetzt gesehen habe,

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  2. Recht schönen Dank für das Kompliment. Technisch eine Herausforderung in etwa so anspruchvoll Herausforderung wie die Location überhaupt im dritten Stock eines Wohnturms aus dem 16. Jahrhundert.

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  3. Jetzt muss ich endlich auch mal meinen Senf zu diesem Bild dazu geben: Selten habe ich so eine stimmige Bildkomposition gesehen … und dabei ist da ja vermutlich gar nichts „arrangiert“ worden. Das bestätigt meinen Eindruck, dass der Alltag auf wundersame Weise seine ganz eigene Ästhetik produziert. Vielen Dank für diesen optischen Hochgenuss !

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  4. An dem Foto ist nichts arrangiert oder photoshopmässig verebnet. Einfach ein Blick aus einem Fenster. Aufgepasst habe ich allerdings auf die Tageszeit bzw. den Sonnenstand, um innen ein möglichst gleichmässiges Licht zu haben und aussen an den Gebäuden einen Schatten zur Erzeugung von Räumlichkeit.

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