Uraltes Wehen vom Meer

Wenn sich der Pappenheimer in meinem Blog bedient, dann hat er bestimmt nichts dagegen, dass ich auch bei ihm Probierhäppchen zu mir nehme: Burhan Ocal & Trakya Allstars – Kirklareli Il Siniri (2003)…
Nach unserer kleinen, aber sehr erlebnisreichen Fahrt durch Bosnien brauchen wir zwei, drei Tage damit sich das Gesehene und Gehörte setzen kann. Wir freuen uns, dass wir ein nun wenig mehr wissen und verstehen von den merkwürdigen Entwicklungen und Verhältnissen. Wir danken den Menschen, denen wir begegnet sind und die unsere Fragen nicht unbeantwortet liessen: Der Taxifahrer, der als 19-jähriger Soldat wurde in Sarajevo. Die alte Frau in Počitelj. Die Rezeptionistin, die 1992 als 17-jährige von ihren Eltern nach Deutschland in Sicherheit geschickt worden ist. Der Sohn der Familie Kolar, in deren Keller sich einer der Tunnelausgänge befindet.
 
Anbei einige relaxte Fotos mit schönen Grüssen für den Herrn Zaphod zur Anregung. Und allen anderen Besuchern einen schönen Sonntag.
 
     (Klicken macht die Fotos noch grösser)

 

 

 

 

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8 Gedanken zu „Uraltes Wehen vom Meer

  1. Nimm dann Deinen ND-Filter mit. An Meer gibts viel schönere Möglichkeiten, als die ewig öden Flüsse und Wasserfälle. Wobei: ich hoffe, demnächst noch einige Beispiele präsentieren zu können.
    Für das erste Foto hätte sich ein Quer-Breit-Format angeboten… mal sehen, ich bin ja noch einige Tage hier und wenn der Regen aufhört…

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  2. Moin Babs,
    Danke für das Kompliment.
    Neutraldichtefilter bzw. ND-Filter oder auch Graufilter bedeuten dasselbe – erhebliche Verlängerung der Belichtungszeit und dadurch werden Bewegungen samtig unscharf oder ganz unsichtbar.

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  3. Ich lese mich ja hier in einem Ruck durch. Hatte also nicht das Glück, einen Tag zwischen den gestrigen und den heutigen Blog zur Verdauung Zeit gehabt zu haben. Und so wirken diese phantastisch schönen, friedlichen Photos ziemlich schockierend auf mich, so kurz nach dem Lesen der letzten Blogs.
    Was für ein Gegensatz.

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  4. Die Entfernung zwischen den beiden Orten ist nicht besonders weit. Wenn man bedenkt, dass solche Fotos wahrscheinlich auch während der neunmonatigen Bombardierung von Mostar worden sind, dann finde ich das auch gruselig.

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