Nach Norden und dann leicht nach links

Stille… Keine Musik. Der Blick wandert ungläubig über den Himmel – blitzeblau…

Grosse Dinge und (hoffentlich) neue Erkenntnisse stehen ins Haus. Die Vorbereitungen sind getroffen. Zuerst einmal lässt sich der Pilot genügend Zeit für eine satte Verspätung. Wer allerdings sein Ziel vor Augen hat, der kann es ruhig angehen lassen, oder so. Oder so ähnlich.
Im Flieger eine Versammlung deutscher Rocker, die Vereinsuniformen mit den abgeschnittenen Ärmeln erweisen sich als echte Hingucker. Kein Wunder, denn auf dem kurzen Flug gibts TV an Bord. Kaum in Bembeltown gelandet zeigt sich die Stadt ihres Rufes als Geldmittelpunkt des Landes würdig. Flaschensammler schwer behängt mit Reisetaschen, die Hälse in die Mülleimer geneigt, sind ein gewohnter Anblick geworden.
(Für mich) neu allerdings diese sauber und wie es scheint einträgliche diese Geschäftsidee: Ein Mann mit Umhängetasche (klein!) geht vor dem Terminal auf und ab. Die Systematik ist schnell zu erkennen. Er strebt zu den Passagieren, die gerade vom Gepäckwagen ihre Baggage in ein Kraftfahrzeug verstaut haben. „Tschuldigung, brauchen Sie den Wagen noch?“ Der dynamische, aufgestutzte Popper mit seiner MaxiBarbie und fünfzehn Koffern braucht ihn noch. Er schiebt ihn über die Fahrbahn zurück vor die Tür des Terminals. Aber gleich drauf kriegt der Fragende den Wagen einer ausländischen Familie. Schiebt ihn auch zur Terminaltüre und nun kapiere ich es. Dort ist die Pfandstation. Zwei Eurotaler. Wir warten ungefähr zwanzog Minuten auf unseren Chauffeur. In dieser Zeit bringt der Wagensammler fünf Wagen zurück = 10 Taler. Und dabei ist am Terminal eigentlich tote Hose. Ein schneller Überschlag: Wenn der Mann einen Acht-Stunden-Tag hat und samstags auch noch Hand an die Wagen legt, sind locker 12-1500 Taler pro Monat drin. Eine tolle Idee.
 
Zuerst einmal aber findet jetzt eine gediegene Magenakklimatisation statt mit Handkäs und Äppler dem paradiesischen Stöffsche.
Wie das alles weitergeht, dazu gibts Informationen und Fotos in Kürze auf diesem Blog.
     (Foto anklicken macht grosse Bilder)

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4 Gedanken zu „Nach Norden und dann leicht nach links

  1. Bild 1 werd ich morgen wohl auch mal knips0rn, wenn man mich lässt.
    Viel Spaß bei der Magenakklimatiasensation, ich geh jetzt mein letztes Krabbenbrötchen essen. Dürümdümdüm…

    Der Verdienst eines Gepäckwagenschubsers dürfte sich an großen Reisetagen nicht verbessern, dank der sicherlich vorhandenen Konkurrenz. Aber besser als Flaschenpfand allemal, danke für den Tipp. Wenn ich mal kein Geld mehr hab…

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  2. Ich mach das auch. Wenn ich mal keine Lust mehr habe, in die Uni zu rennen. Nee, das ist kein Spaß.
    Und für den Heimaturlaub wünsche ich Dir/Euch ein Loch in den Wolken und eine Sonne, die durch lugt und scheint

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