Dies und das – von allem was

Ideal für Frühaufsteher: Johnny Spence & Doctor’s Order – Full Throttle No Brakes (2009)…
Nachts um drei Uhr ist die Nacht zu Ende. Das ist ärgerlich. Ich kann nicht mehr einschlafen. Um vier stehe ich auf. Auch gut. Ich wollte schon immer mal im Morgengrauen am Skadar-See fotografieren. Einige hervorragende Plätze dafür kenne ich. Ab ins Bad. Und dann den Blick zum Himmel. Der Tag beginnt enttäuschend. Angenehm warm ist es zwar aber der Himmel präsentiert sich mausgrau. Um sieben reisst da und dort endlich die Wolkendecke auf. Ich fahre zum See, bin aber natürlich zu spät für meine Pläne. Also ins Tal der Mühlen. Ich will nachsehen, ob die vielen kleinen Wasserfälle noch munter gurgeln oder ob sie bereits versiegt sind. Und fotografisch ein wenig experimentieren. An einem der drei natürlichen Pools lasse ich mich und breite mich aus. Auch wenn er auf dem Foto kleiner erscheinen mag, zwanzig Quadratmeter misst er mindestens. Dafür ist rundum kaum Platz um die Technik aufzubauen, und vor allem für den Fotografen ist es eng. Hinzu kommt die knallend heisse Sonne. Die Lichtverhältnisse werden schwieriger. Andererseits sorgen die vielfältig tosenden Wassermassen von überall her für eine Geräuschkulisse, die einen früher oder später innerlich ruhig werden lässt. So vergehen die Stunden im Flug und enden mit einem erfrischend kühlen Bad. 
 
     (Foto anklicken – die Galerie ist geöffnet)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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11 Gedanken zu „Dies und das – von allem was

  1. Nette Tierchen, die Spinne könnte bei dem Bokeh allerdings auch in der Großstadt aufgenommen worden sein. Auf der Reeperbahn nachts um halb eins z.B. *g*

    Libellen gibts hier im Naturschutzgebiet auch jede Menge, dummerweise leiden die alle unter ADHS (oder ich habe nicht genug Geduld etliche Stunden zu warten bis sich mal eine verschnaufen will)

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  2. Ich habe hier schon einmal Fotos mit Libellen gepostet. Aus der Hand fotografiert. Warten, zu spät ausgelöst – warten, zu früh ausgelöst. Nerv!
    Diesmal den Rastplatz ausbaldowert. Alles eingerichtet und viermal ausgelöst.
    Aufnahme mit f=8 : 400mm, 1/320sec. Iso400. Vom Stativ allerdings

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  3. Aah… wollte schon fragen, ob Du Dir nen Makro zugelegt hast.
    Ich vergesse immer, daß sowas ja auch mit nem langen Tele geht. Mein Objektivpark scheint irgendwie noch unvollständig zu sein. Naja… die 20 sind ja auch noch nicht ganz voll und Platz im Schrank ist auch noch ein wenig. *fg*

    Feine Bilders, wie so meist,
    Kompliment !

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  4. Vielen Dank für das Kompliment. Ausgetoben würde ich mich ja gerne mal so richtig, aber irgendwas ist immer mit dem Licht. Stehts da ideal, tut sich nichts. Und wo sich was tut stimmt dann der Hintergrund wieder nicht. Aber ich geb mir Mühe. 🙂

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  5. Ich mag deine Wasserbilder. Die langen Belichtungszeiten schaffen immer wieder neue und verblüffende Effekte.

    Mit der „kleinen“ Naturfotografie bist du dann ja in meiner Welt gelandet. Was hast du da erwischt?
    1. Kreuzspinne, glaub ich
    2. Blauflügel-Prachtlibelle
    3. Von dem Hüpferling weiß ich nur, dass es eine Kurzfühlerschrecke ist, zu denen auch die Wanderheuschrecken gehören (genau, die Plage aus der Bibel), aber auch der gemeine Grashüpfer und die Ödlandschrecke (auf die ich hier mal tippe)
    4. eine Flockenblume, aber welche?
    5. klar, eine Brombeere (von denen gibts es allerdings allein in Westfalen ein paar hundert Arten)
    6. die Pusteblume scheint zu einem Bocksbart zu gehören, für unseren Wiesen-Bocksbart ist die Gestalt allerdings zu zart gebaut

    Mehr von den kleinen Sachen bitte 😉

    lieben Gruß
    Willi

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  6. Verehrter Herr Willi,
    ich komme an keinem Mönchspfeffer (steht gerade in voller Blüte) mehr vorbei, ohne an Sie zu denken. Einmal in treffenden knappen Worten erklärt – und das wird nie wieder vergessen. So einen wie Sie hätte ich seinerzeit in Bio gebraucht (dann wärens bestimmt nicht so viele Fünfen geworden). Und welche Flockenblume das sein könnte…? Ich höre diese Bezeichnung ja hier und heute zum ersten Mal.
    Die Pusteblume stand ca. einen Meter von der Kurzfühlerschrecke entfernt. Absolut karges und windgebeuteltes Gelände. Kurzfühlerschrecke finde ich einen tollen Namen, erinnert mich auch irgendwie an Flachkühler (Benz W111 ab Bj.1969) 😉

    Ich liefere gerne mehr. Allerdings ist – wie andere Bereiche auch – Makrofotografie ein Thema für sich und will erarbeitet werden. Und Windstille ist generell von Vorteil. Ich will mich aber gerne anstrengen.

    liebe Grüße vom Schwarzen Berg

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