Am Strand

Was Stevie gelernt hat, kann Steve auch nach fünfzig Jahren noch immer hervorragend: Steve Winwood – Lugano Estival Jazz, 4.7.2013…
 
Zum Akklimatisieren kommt das gut am Wochenende. Ein kleiner Trip runter an die Adria. Hier kann man Ferienwohnungen auch durchaus für eine einzige Nacht mieten. Und weil die Saison durch den ewigen Regen im Frühjahr ohnehin kurz geraten ist, sind viele Vermieter froh für jeden Gast. Pržno ist ein ehemaliges kleines Fischerdorf in der Bucht von Budva. Für die kleinen Strandabschnitte braucht man die speziellen Vorlieben, aber wir haben einige Buchten weiter und ganz in der Nähe unseren speziellen Strand, das gleicht sich dann am Ende wieder aus. Fische, Krusten- und Schalentiere kann man in Pržno direkt am Wasser und vor allem gut zubereitet essen. Bei der kleinen abendlichen Ausfahrt mit dem Wassertaxi an der Küste entlang sieht man, wie die untergehende Sonne die Küstengebirge und Felsen in ein berauschend changierendes Goldgelb bis Violett taucht. Während der Fahrt sehen wir kleine verborgene Buchten, die offensichtlich nur dem Boot zu erreichen sind. Und das berühmte Sveti Stefan zeigt sich von einer selten zu sehenden Seite. Zum relaxen verbringen wir den lieben langen Tag hingegen an unserem Strand.
An einem Strand kann ich stundenlang sitzen. Zumindest solange ich Hut und Schirm griffbereit habe. Den Mantel brauche ich nicht unbedingt. Aber in der Aktentasche ist die Kamera dabei. Und wo ich hinschaue, immer gibt es etwas zu sehen. Je weniger sich augenscheinlich tut, umso mehr die innere Ruhe einkehrt, desto mehr weitet sich die Wahrnehmung für die Kleinigkeiten, die dann anfangen, ihre Geschichten zu offenbaren.

 

      (Foto werden durch anklicken gross)
 
 

 

 

 

 

 

 
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12 Gedanken zu „Am Strand

  1. *schmacht* Ich setze mich in den Flieger und komme sofort zum Schwarzen Berg!!!

    Tolle Aufnahmen – Bild 1 ist allerdings mein absoluter Favorit, weil es zugleich eine Geschichte erzählt!

    Ob das Strandleben bei Euch wieder bis Oktober anhält, während wir hier demnächst die Heizungen und Öfen anfeuern müssen?

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  2. Ich finde das Foto auch toll.
    Heute regnet und gewittert es allerdings. Die Klimaveränderung ist auch hier längst angekommen. Normalerweise sollten wir bis Anfang November schwimmen gehen können. Daran glaubt hier in diesen Tagen kein Einheimischer mehr…

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  3. Tolle Ärmelbilder, mir gefällt das erste auch besonders gut. Bild 4 erinnert mich daran, dass wir in Jugoslawien damals immer vom Bootssteg gesprungen sind, weil es einfach keinen Spaß macht mit nackten Füßen über diese Klamotten zu laufen *g*

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  4. Deswegen tragen wir auch diese plumpen Gummi-Clocks. Nur zum schwimmen wirken die wie Bojen und ziehen die Füsse dauernd an die Wasseroberfläche ^^
    btw: Wie seid ihr denn anschliessend aus dem Wasser wieder auf die Decke gesprungen? *g*

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