Vernissage, Kobe-Rinder und Hochzeitsmusik

Denk ich an Kobe-Rinder im Regenwald und die Feste drumherum… Hier erklingt derweil:  die hochoffizielle Musik zur Hochzeit Heinrichs IV. mit Maria di Medici…

Nach der Verlobung mit Maria di Medici im Jahr 1599 musste rasch die noch bestehende Ehe zwischen Heinrich IV. und Margarete von Valois vom Papst annulliert werden. Das ging (sicherlich gegen eine kleinen Gebühr) reibungslos, da die Verbindung bis dahin kinderlos geblieben war. Maria di Medici galt als reichste Erbin ihrer Zeit. Die Verheiratung fand im Dezember 1600 „per procurationem“, also durch eine „stellvertretende Person“ statt. Auch damals hatten Verträge durchaus terminliche Relevanzen. Maria war zur Trauung nicht anwesend, da wohl irgendein Verkehrmittel Verspätung hatte. Rush-Hour in der Frühen Neuzeit sozusagen. Dennoch ist anzunehmen, dass anschliessend feste gefeiert worden ist. Bekannt ist, dass der Grundstein für das, was wir Heutigen uns unter der feinen französischen Küche vorstellen, von Maria di Medici gelegt worden ist. Die konnte und wollte die ewigen französischen Hirsebreie, Haferschleime, zerkochten Gemüse und das rohe Fleisch nicht essen und befahl kurzerhand ihre florentinischen Köche nach Paris. So entwickelte sich langsam eine feinere Küchenkultur in Frankreich.
Da fallen mir die frischen Forellen ein, die ich jetzt gleich zubereiten werde.
Was wollte ich noch schreiben? Ach ja, die Fotos stammen von der Vernissage am letzten Freitag. Eine estnische Freundin stellte einige ihrer neueren Werke aus. Wenn diesbezüglich wenig los ist auf dem Schwarzen Berg, sorgen hin und wieder die Expats für frischen Wind.

      (Taschenknipsen-jpg-Foto anklicken und gross gugge)

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6 Gedanken zu „Vernissage, Kobe-Rinder und Hochzeitsmusik

  1. Gefällt mir trotz schlechter Qualität auch gut.
    Leider verstehe ich höchstens dreiundzwanzig Worte dieser wirren Sprache und wenn die zusammenhängend aneinandergereiht in einem Satz an mein Ohr dringen kommen, bin ich hilflos 😉

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  2. Wissbegierige Menschen sind mir allemal lieb *lol*
    Ich habe ihr stabile Fersen gewünscht, nicht dass die beiden Stäbchen wegen des Gewichts nach oben durchgehn…
    Nee, im Ernst, die junge Dame ist ganz professionell wieder in die Senkrechte gekommen.

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  3. Schade, dass man Düfte und Stimmen nicht vermitteln kann…hätte z.B. gerne dem Reden der estnischen Künstlerin zugehört…natürlich auch gelauscht, was die beiden unterschiedlich alten Mädels auf dem letzten Foto sich zuwispern…

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