Zu Gast bei…

In Memoriam Dieter Hildebrandt: Hildebrandt & Willemsen – Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort! Die Weltgeschichte der Lüge (2007)

Mit leichter Kost kommt man im Sommer gut aus. Wenn es draussen dann dunkler und zunehmend kühler wird, verlangt und verträgt der Körper üppigere Kost. Und die Zubereitung bereitet obendrein Freude. 
Und weil das auch auf dem Schwarzen Berg gut ankommt und obendrein derzeit Wolfgang Amadeus Mozart dran ist, hier ein bescheidener Hinweis aus der kulinarischen Abteilung der Dunkelkammer.
Vor Jahren begann man in der „Collection Rolf Heyne“ schöne Bücher zum Thema Essen und Kunst zu publizieren. Die Bücher sind jeweils einem berühmten Namen aus Literatur, Musik oder Kunst gewidmet. Die Texte erzählen vom Leben und Wirken und stellen dabei die Lieblingsspeisen mit den Rezepten der geschilderten Persönlichkeit vor. Zusätzlich sind die Portraits üppig bebildert mit prächtigen Fotografien. Ob die Serie noch produziert wird ist mir nicht bekannt. Inzwischen haben auch andere Verlage (z.B. Arche oder Dumont) das Konzept kopiert. Ich kann die grossformatigen Bände nur empfehlen. Vielseitig verwendbar zum lesen, anschauen oder als Rezeptbuch. Verschenken kann man sie natürlich auch. Die meisten Bände sind mittlerweile ziemlich preiswert gebraucht zu kaufen.

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17 Gedanken zu „Zu Gast bei…

  1. Da müsste ich mal „Zu Gast bei Balzac“ aus dem Regal ziehen, ein Garant für üppig schwere Tafelfreuden 😉
    Mozart servierte gestern eine Kohlrabicremesuppe, danach Specklinsen und zartes Kotelett mit einer Estragonsauce.

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  2. Ach, da ist mir doch etwas der Appetit vergangen. Mein Lieblingskabarettist ist gerade gestorben. Der Meister. Der Unnachahmliche. Niemals wieder wird politisches Kabarett in Deutschland so eine Schlagkraft besitzen.
    Nebenbei hat mir Dieter Hildebrandt in einem eigentlich harmlosen Schwank (Das Streichquartett, ist ewig her…) gezeigt, dass es wahrscheinlich unter unglücklichen Umständen möglich ist, sich tot zu lachen. Ich hatte wirklich irgendwann Todesangst, weil auch massiver Sauerstoffmangel weitere Lachanfälle nicht verhindern konnte. Seine sprachlichen Stolperfallen waren einfach genial.
    Der Scheibenwischer über den Main-Donau-Kanal wird mir auch ewig in Erinnerung bleiben, ich habe mich damals gewundert dass sie ihn nicht im Studio verhaftet haben.

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  3. Dazu gilt es, den Fachbereich einer Kunst mit einer geografischen Lage in Übereinstimmung zu bringen. Die Quersumme bei richiger Auswahl ergäbe das passende Mahl. Und wenn dann das Wetter noch dazu passen würde, könnte ein gediegenes á deux draus werden 😉

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  4. Ich habe mich für ein Diner bei Clara Schumann entschieden: „Clara Schumann lädt zum Diner“ – Mit etwas Glück würde mir in ihrem musikalischen Salon ein anderer Rastloser begegnen: Franz Liszt. Und zu einem wirklich gediegenen à deux gehört nun einmal die entsprechende Musik..;-)

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  5. Ich hoffe für dich, dass nicht Roberts Lieblingsspeisen allein verzeichnet sind, denn früh schon schenkte er seiner Zukünftigen ein Kochbuch. Schön ist darüberhinaus, dass sie als die „bessere Hälfte“, ebenso wie Fanny, die imho bessere Musikantin gewesen ist.
    Viel Vergnügen und guten Appetit.
    btw: ich werde mich nach deinem Hinweis jetzt nicht auf die Suche nach weiteren derartigen Büchern begeben. Wenn schon ein Husumer Kleinverlag auf diesem Feld sät in Erwartung einer Ernte… (aber fuchsen würds mich natürlich schon 😉

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  6. „Die Fiestas der Frida Kahlo“, erschienen im Verlag Christian. „Wirklich authentische (!) mexikanische Küche“ und „Ein Meisterwerk der Farben und des Geschmacks!“ – Genug davon, ich will Dich nicht unnötig fuchsen..;-)

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  7. Vielen Dank auch für diesen Hinweis – glatt angefuxt 😉
    Auch eine, die ich als Malerin mehr schätze als Diego. Und die mexikanische Küche…
    Ich werde mich- zumindest nach diesem Werk – einmal sachte umschauen.

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  8. Pingback: Siebenundsechzig mal Schweiz | Herr Ärmel: Fotografie und Text

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