Weibliche Stimmen

Heute siebzig Jahre: Francoise Hardy – L´ amour fou (2012)…

Wie die Erinnerungen zusammengehen. Sie war eine der Angebeten meiner späteren Bubenjahre. Das war vor den Zeiten als die Sonnen Patti Smith oder Buffy Sainte-Marie am musikalischen Horizont erschienen. Als mir der Geburtstag von Francoise Hardy einfällt, muss ich an die dicke picklige Bettina in meiner Klasse denken. Die konnte bei der Erwähnung von Barry Gibb von den Bee Gees in ekstatische Verzückung geraten und bei witzig ironischen Bemerkungen seitens der Buben über „ihren Star“ dramatisch gekonnt im Klassenzimmer in Ohnmacht fallen oder zumindest zeternd in mittelschwere Schreikrämpfe ausbrechen.
Die Jungs hielten sich zurück mit Bekenntnissen zu ihren weiblichen musikalischen Madonnenerscheinungen, sowohl im Klassenzimmer als auch nachmittäglich im privaten Rahmen. Vielleicht auch deshalb sieht man in dokumentarischen Musikfilmen aus den alten Zeiten vornehmlich die weibliche Anhängerschaft ausser sich geraten.

Eine neuere Stimme, die mich anspricht:





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8 Gedanken zu „Weibliche Stimmen

  1. Sieht aus und hört sich an wie: Vanessa Hudgens goes Neil Young – helpless, helpless, he-helpless…
    Mazzy Star – da war mal was – in den späten 90ern, zwischen Cowboy Junkies und Walkabouts…
    Trotzdem ne feine Erinnerung.

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  2. Francoise Hardy ist mir damals mehr durch ihre langen Haare aufgefallen, die fand ich hübsch (also die Frau unter den langen Haaren) aber ihre musikalischen Ergüsse waren nicht so meins. Auf Deine Neuentdeckung muss ich warten bis ich zu Hause bin, bewegte Bilder mag mein Firmenrechner nicht.

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  3. Lieber Herr Ärmel, schauen Sie mal, was mir mein heutiger Nachtmahr bescherte:
    http://www.universal-music.de/london-grammar/videos/detail/video:330016/strong
    Anfangs ließ ich mich nur von der Musikke tragen, um dann staunend den Bildern mich hinzugeben. Und ich dachte gleich an Sie und Ihre pyromanenden Regenwaldfamosgesellen. Pardon, falls Sie auch erst dem Fasttrampeltier auf's Gebeiß schauen müssen. Herzlichst grüßt unausgeschlafen, Ihre Käthe Knobloch.

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