Sichtweisen (XIII) – Zeit: Konstruktion oder Einbildung

Es muss an der Zeit liegen, merkwürdig wechselhaft ist die Dunkelkammerbeschallung: The Animals – The Mickie Most Years And More (2013) und Harold Budd – Budd Box (2013). Diese Bandbreite dehnt – garantiert die Gedanken und den Blick…

Nach langer Zeit präsentiere ich heute eine Fortsetzung der Serie „Sichtweisen“. Ich sitze am Schreibtisch in der Dunkelkammer und denke über Zeiten nach und die Gedanken verdünnlieren sich in Zeit und Raum. Zeit? Konstruktion oder Einbildung? Und auf einmal kommt Leben ins lichtbildnerische Geraffel.

     (Foto anklicken und gross gugge)


Allen Lesern, Guggern und Besuchern wünsche ich eine gute Woche.

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19 Gedanken zu „Sichtweisen (XIII) – Zeit: Konstruktion oder Einbildung

  1. Salvador, bist Du es? *g* Nummer 4 ist jedenfalls stark dalinistisch beeinflusst 😀

    Aber das letzte finde ich persönlich am schönsten, mit zu viel Verfremdung und Effekten kann ich nichts anfangen

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  2. Ich bin am Üben. Der „Clash of time“ am Ende gefällt mir auch gut.
    An Dali dachte ich zwischendurch auch einmal. Mir fiel dabei aber die Crevettenpfanne ein, sein Lieblingsgericht. *g*
    Schönen Dank für die gute Woche: ist erhört worden, es soll bis 18° werden diese Woche. Mit Sonnenschein versteht sich.

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  3. Interessante Sichtweisen, die Sie da mit uns teilen, lieber Herr Ärmel. Bild Numero Eins wäre wunderbarst geeignet als Einladungskartönsche für das geplante Verpilcherungsfest. Bei den Famostickeditackebildern hat es mir Bild Numero Zwo irgendwie angetan. Das Warum kann ich nicht recht benennen. Vielleicht, weil es irgendwie anmahnt, die Zeit die wir haben zu nutzen. Wohl an. Tun wir dies. Ich wünsche Ihnen eine angenehme, erfüllende Woche mit viel Blitzblauhimmel über Ihnen und Sonnenküssen. Herzlichst, die Ihre.

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  4. Bild Numero eins also, mit der Doppelschattenschnapsbuddel ^^ – Steht die Programmplanung für das ominösgeheimdauerangekündigte Verpilcherungsfest denn schon fest: ein Besäufnis gar? Sie machen mich wundern, verehrteste Frau Knobloch…
    Ja, das zweite Foddo, dafür waren einige Versuche nötig, bis es denn einigermaassen annehmbar geworden ist. Aber noch ist nicht aller Tage Abend (auch eine Zeitmetapher das).
    Mit allerschönstsonnigen Grüssen vom Schwarzen Berg, Ihr Herr Ärmel

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  5. Mein werter Herr Ärmel, ich wundere mich zurück. Ein einz'ges mal schlägt man über die Stränge und schon haftet dem miederbiederspießigsten Blog aller Zeiten ein Makel an. Ein Besäufnis! Ich muß doch freundlichst bitten! Die Schnappsbuddel soll symbolisch auf der Einladung prangen, so nach dem Aberbesoffenbinichvondirmotto. Besäufnis! Tssss. Sanftbiedermiederbusenbebende Grüße, leicht empört, dennoch die Ihre.

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  6. So denn, Sie sehen meine Stirne faltenfrei – im Übrigen hatte ich nicht Ihre Überdiesträngeschlägerei im Sinne, allein eine fürvorsorgliche Ahnung trieb zu meiner Frage. Ich hoffe Sie nun deempört sehr geschätzte Mrs. Knobloch. Wie immer, Ihr Herr Ärmel

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  7. Deempörung fetzt. Natürlich werden auf dem Feste, so es denn stattfinden sollte, auch geistige Getränke gereicht. Aber berauschen werden wir uns mehr an Schönsilbenbasteley und gegenseitiger Atemlosmachumarmerey. Und wer denn will, auch an Tanzwüterey. Vorfreudige Grüße, entbebt sogar, herzlichst, die Ihrige.

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  8. Wie nun, sollten da etwa leisere Zweifel am Zustandekommen des grossartigfantastösen Feste in Ihrem Herzen nagen? Bestimmt nur Ihrem Witzesprit ist dieser mich schreckensollende Gedanke entsprungen. Dies vermutet jedenfalls der Ihnen alleweil zugeneigte Herr Ärmel

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  9. Ach, mein Verehrter, an mir soll es wohl nicht liegen. Nur der Grundgedanke des Knoblochverpilcherungsfestes war halt an die Bedingung einer lektorierten Bucherscheinung gebunden (Ha!) und da sehe ich ein mögliches Problem. Aber ich vermag mich zu gedulden und zu bescheiden. Und Vorfreude fetzt ja famos. So verbleibe ich weiterhin als die treuherzig Ihrige Frau Knobloch.

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  10. Etwas messezerzauselt kam mir natürlich beim ersten Schnellblick auch gleich der Dali-Dalli in den Sinn, jedoch nach Klick und zusätzlicher Brille auf der Nase, ist dieser zugegeben hübsche Flachmann bzw. dessen Inhalt wahrscheinlich ex in des Herrn Ärmels Schlund geflossen und kein Wunder, daß dann alle Nachfolgebilder verwackeln…. es möge ihn aber trösten, dass bei mir alle Fotografien auch ohne Schnaps so aussehen wie die da oben….
    Es könnte natürlich auch sein, dass es 4.30 Uhr in der Morgennacht war, dann war der Blick noch sandmanngetrübt, denn wenn es zwischen 16.30 und 18.00 Uhr war, ist es schon bedenklicher…so früh schon duuuhn? Herr Ärmel, Herr Ärmel!!!!!!!
    Leider wird die Neugier nicht befriedigt, was denn in diesem Notizbuch steht, alles Vergrößern bringt keine Klarheit, diese zierlichen Episteln würde frau doch zu gern lesen -:)))
    Es wünscht einen schönen Abend mit der Hoffnung, dass Herr Ärmel heute etwas abstinenter ist,
    die Frau Karin

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  11. Verehrte Frau Karin, fast lese ich einen feinverdaddelderhobenen zeigefinger in Ihren sonst doch so sehr geschätzten Zeilen. Ich trinke keinen Flachmann auf ex, nienimmermehrnicht!
    Und was nun jene fallminengeschriebenen Zeilen angeht, so habe ich, mit Verlaub zu sagen, mit anbegehrenden Neugiernasen gerechnet und entsprechend dunkelkammerlistig ein optisches Riegelchen vor das Neugierlesen vorgelegt.
    Mit herzlichvollabstinenten Grüssen, Ihr Herr Ärmel

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  12. Ein ebenso faszinierendes wie manchmal auch erschreckendes Konstrukt, die Zeit. Ich mag ja dieses Gedicht von Gottfried Keller: „Die Zeit geht nicht, sie stehet still, wir ziehen durch sie hin…“ Ein Zeitgefühl gäbe es wohl nicht ohne wahrnehmbare Veränderung. In diesem Sinne gefällt mir das erste Bild am besten.

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  13. Der schmählich unterschätzt weise Gottfried Keller. Apropos Zeit: hätt ich doch die Zeit für den Grünen Heinrich, der steht seit Jahren schon auf der Liste der ungelesenen Bücher.
    Sonnigschöne Grüsse vom Schwarzen Berg

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