Tergeste Triest Trst

Nach der Rückkehr auf den Schwarzen Berg werden Alltäglichkeiten abgearbeitet. Zum meinem Glück waren im Briefkasten neue Musiken, die gut zum Wetter, zur Stimmung und überhaupt passen, zum Beispiel diese hier: Nils Petter Molvær – Switch (2014)…

 Triest erschien mir als eine besondere Stadt. Diese Mischung aus Italien, Slowenien durchsetzt mit diesen ganz eigenen, und recht eigentlich doch längst untergegangenen K.u.K. Habsburgischen Gepflogenheiten. Sie spiegeln in der Lebensart der Menschen ebenso wieder wie im öffentlichen Leben. Hektischer Strassenverkehr und  eine ausgeprägte Caféhauskultur. Morgens einen Prosecco oder einen Aperol-Sprizz (mit Prosecco gespritzt versteht sich) vor einem Café, rasante Motorrollereskapaden und gepflegter Müssiggang verbinden sich zu einem besonderen Flair. Eine vielfältige Architektur von der römischen Antike über die Prestigebauten des 19. Jahrhunderts bis hin zur klassischen italienischen Moderne durchzieht die Stadt. Auf gut ausgeschilderten Touren lässt sich den Wegen von Literaten und Künstlern folgen. Dazwischen immer wieder diese ganz besonderen alten Geschäfte, die vermuten lassen, die Zeit sei stehen geblieben.

(Die Galerie ist geöffnet: Foto anklicken und gugge)

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14 Gedanken zu „Tergeste Triest Trst

  1. Ich habe den Eindruck, dass die Bilder diesmal eine besonders tiefe und sehr schöne intensive Farbe und Qualität zeigen. Liegt das vielleicht an der Kamera? Oder dem Blogbetreiber, oder vielleicht auch an dem weißen Untergrund der Bildergalierie? Oder bilde ich mir das nur ein?

    Wie dem auch sei? Mehr Bilder bitte!!!

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    • Mein lieber Herr Menachem, üben Sie sich bitte in ein ganz klein wenig Geduld nur. Hunderte von Fotografien wollen gesichtet, sorgfältig begutachtet und fein entwickelt werden – das dauert nunmal. Aber weitere Fotografien werden folgen: versprochen!

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    • Jetzt, da du es erwähnst: mir fällt ein, dass ich weder in Triest noch in Ljubljana eines der kleinen Antiquariate fotografiert habe. Diese verwinkelten kleinen Läden mit den schiefen Regalen und irgendwo zwischen den Bücherstapeln auf einem sichtbar unbequemen Stuhl sass der Bouquinist verloren in einem alten Werk blätternd.
      Aber mehr Bilder sollten kein Problem sein, im Gegenteil, ich bin ja schon fleissig am entwickeln…

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  2. So ein paar Dolci Misti wären jetzt ganz nett, leider liegen nebenan nur billige Kekse von Aldi. Super Fotos (Die Drogheria! Die Vespagasse! Palazzo Prozzo!) aber das Gebäude(?) auf Bild 499 finde ich schon sehr seltsam. Hat das irgend eine Bedeutung die sich dem unwissenden Beobachter nicht erschließt?

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    • Zusätzlich zu den ganz langsam besser werdenden Wasseraufnahmen kommen jetzt schräge Fassaden hinzu (der Abwechslung halber). Beeindruckend könnte vielleicht der gleichmässig graue Himmel sein…
      btw: vielleicht sollte ich dich mit weiteren Aufnahmen von Speisen und Getränken zu abwechslungsreicherer Kost motivieren 😉

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