Im Vorhof der Einsamkeit

Die Musik als Kontrastprogramm zu den Wochenenderlebnissen: Random Hold – Burn the Buildings (1982)…

Ich nehme die Einladung der Tanzgruppe zu dem Wochenausflug zu, weil mich die Einsamkeit interessiert. Und das Alleinsein. Vielleicht keine gute Idee, dafür mit einer Gruppe zu fahren. Andererseits habe ich kein Allradfahrzeug.
Hier oben nördlich der Hauptstadt liegt der Regionalpark Durmitor. Weitgehend unzugänglich. In den Waldgebieten leben noch Bären, Lüchse und Wölfe.
Das ganze Gebiet gilt als die am dünnsten besiedelte Region in Europa. Weniger als 1 Mensch /km² lebt dauerhaft hier. Die Gruppe möchte einen schwer zu erreichenden See besuchen. Zu Fuss etwa ein Tagesmarsch von unserer Unterkunft, mit einem Allradfahrzeug in etwa zwei Stunden zu erreichen. Wenn man die Wege kennt.
Sobald man den Asphalt nach links oder rechts verlässt, kann man noch einige Kilometer einem holperigen Feldweg folgen und spätestens ab dessen Ende geht es kreuz und quer über Wiesen. Verfahren ist fatal, wer sich jedoch verläuft braucht noch viel bessere Nerven.
„Izvor“ ist ein wichtiges Wort: Quelle. Frischwasser. Zur Zeit sind es zwischen 25 und 30° tagsüber. Auf den 1600 Höhenmetern pratzelt die Sonne sehr stark. Hunger ist erträglich, doch Wassermangel schlichtweg gefährlich. Schon beim Sonnenuntergang fällt die Temperatur durchaus ab auf 10°. Wer hier wandert, muss wissen was er tut.
Die Sommerbauern sind drei, maximal vier Monate hier oben. Betreiben Schafzucht oder auch Ziegenhaltung. Schafe wegen der Wolle, Ziegen geben die Milch für Käse und die Haut für das Leder. Heu wird gesenst wie vor Jahrzehnten. Rinderhaltung auf dem Karstboden mit seinen viel zu mageren Wiesen ist fast unmöglich.
Die Bauern und Hirten wohnen wie ihre Vorfahren unter einfachsten Bedingungen. Bilder aus alten Zeiten. Schier unglaublich harte Lebens- und Arbeitsbedingungen. Kargheit. Ohne Bescheidenheit keine Woche auszuhalten. Die mazedonischen Hirtenhunde sind ebenso scharf wie widerstandsfähig. Der Kotflügel eines alten Famus LKW reicht ihnen als Schutz für die Nacht. An allen Herden und Häuschen, die wir passieren, reissen diese Šarplaninac an ihren Ketten. Ideale Hunde für die Wolfsjagd.
Zwischen den Lagern der Hirten und einer Bauernkate strahlt die bizarre Landschaft immer wieder eine majestätitsche Verlassenheit aus. Wer die Einsamkeit sucht, hier kann er erfahren, was Alleinsein wirklich bedeutet. Und wir sind erst am Rande des Durmitor. In sechs Wochen wird die Gegend weitegehend wieder verlassen sein. Die Hütten werden einschneien. Eine unwirkliche Stille wird sich ausbreiten. Im Zentrum des Durmitor leben nach wie vor Menschend dauerhaft. Wie gesagt, das dünnstbesiedelte Gebiet Europas. Dort wird man jetzt für den Wintervorrat sorgen. Lebensmittel, Holz für den Ofen. Munition falls der Winter länger dauert und die Wölfe vom Hunger getrieben, die Behausungen der Menschen angreifen.
In diesem Jahr ist es fast schon zu spät für einen Besuch…

(Foto anklicken und den Rand des Durmitor besuchen…)

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49 Gedanken zu „Im Vorhof der Einsamkeit

  1. Ein sehr atmosphärisch geschriebener Beitrag. Hat mir sehr gut gefallen, ich wäre ja gern noch ein wenig mit Dir gereist, aber Du wolltest ja die Einsamkeit ausprobieren, da hätte ich nur gestört. 🙂 Sehr schöne Fotos. Hast Du die Einsamkeit finden können? Und was hat sie Dir erzählt? Oder hat sie geschwiegen? Wie lange warst Du insgesamt dort? Einen lieben Gruß von Nebenan.

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    • Das beruhigt mich einigermassen, das feine Kompliment. Das hätte vielleicht ein Bericht werden können, ich habs beim Schreiben bemerkt, dann aber alles abgekürzt, das liegt aber auch an einem meiner derzeitigen Themen: Das Mittelmeer und die mediterrane Welt zu Zeit Phillips II. (Fernand Braudel).

      Mich hat die Einsamkeit noch nie angeschwiegen. Und das Alleinsein kann ganz schön laut werden. Ausserdem erzählen solche Landschaften gerne ihre Geschichte Menschen, die sich ihnen mit offenen Sinnen zuwenden.
      Allein(e) = Einer im All, Einsam = ein Same – wo auch immer.

      Ich habe mich sobald das möglich war, an dem öden See von der Gruppe entfernt. Man muss nicht weit gehen in solchen Landschaften, um Menschen nicht mehr zu hören und zu sehen. Später als wir laufen mussten, war ich weit vor der Gruppe, sodass ich gehend&laufend mit dem Blick in die Landschaft langsam mit dieser fühlend verschmolzen bin.

      Intellektuell habe ich die Geschichte der mediterranen Landwirtschaft anhand von Daten und Fakten schon länger verstanden, jetzt habe ich sie begreifen gelernt. Ein schöner Erfolg…

      Nachmittäglichklimatisiertkühle Grüsse vom Schwarzen Berg

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      • Lieber Herr Ärmel, ich teile Deine Erfahrungen in Sachen Einsamkeit und Alleinsein (zwischen denen ich auch unterscheide). Ich frage dennoch, weil ich ja weiß, was ich denke, aber nicht, was Du denkst bzw. wie Du zu den Dingen stehst. Es hat mich interessiert, weil es ja auch im Text ein wesentlicher Punkt war, der Dich dazu auch gebracht hat, überhaupt daran teilzunehmen. Ich könnte mir solch eine Reise auch sehr gut vorstellen und das, was Du be-schreibst, klingt sehr schön und für mich auch gut vorstellbar – d.h. mit der Landschaft eins zu werden, mit ihr zu verschmelzen, sie in sich aufzunehmen. Die Fotos sind beeindruckend und erzählen auch davon. Ich kann mir vorstellen, dass in solch einer Umgebung, solch einer Schönheit, kein schmerzhaftes Gefühl von Einsamkeit da ist (es gibt ja da auch mindestens zwei Seiten), sondern ein eher gegenteiliges Gefühl sich im Innern einstellt. Vielen Dank fürs Mit-teilen. Einen schönen Tag und weiterhin viel Erfolg mit Deinem Schreiben über Fernand Braudel. Liebe Grüße von der Beobachterin

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        • Ich glaube, wir verstehen uns da recht gut. Wenn man sich auf die Einsamkeit, hier zum Beispiel einer Landschaft, einlassen kann, dann ist man rein physisch zwar allein anwesend, allein man spürt sein Alleinsein nicht bewusst – jedenfalls nicht als unangenehm.
          Wahrscheinlich braucht es dieses Sich-Selbstvergessen, damit sich die Wahrnehmung weitet und man die Landschaft hören/sehen/schmecken/riechen kann…
          Nachmittäglichdrückendheisse Grüsse vom Schwarzen Berg

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  2. Die Bilder vermitteln genau, was Ihre Worte umschreiben, mein lieber Herr Ärmel. Der Nachthimmel muß da atemraubend seyn. So hoch oben und ohne Zivilisationsgedöns. Schwer vorstellbar ist dieses Leben, so nahe in europäischer Nachbarschaft. Hart muß man da sein, genügsam und wohl auch bissig wie die Hunde. Danke für das Mitnehmen auf diese ursprüngliche Reise.
    Und ich habe beim vormittäglichen Sonntagsgrassensen tatsächlich an Sie gedacht, was Sie wohl gerade sehen und erleben mögen. Herzliche Grüße, die Bilder werde ich nochmals in Ruhe ansehen, wenn das Tagwerk ruht. Immer die Ihre, zugetan wie stets.

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    • „Der Nachthimmel muß da atemraubend seyn. So hoch oben und ohne Zivilisationsgedöns“, dafür mit Psilocybe semilanceata (siehe Foddo) noch viel schillerbuntsterntanzender *ggg*
      Also, ich habe nicht gesenst, ich war vollauf mit horsche&gugge beschäftigt,,,
      Sich in die Kochwerkstat verabschiedend danke ich nachmals für die klasse Mirabellen und senden allerverlassenstgewachsenfrischestbetörendduftenden Thymian, Ihr Herr Ärmel (sollten Sie Nachschub wünschen…~~~)

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      • Herr Ärmel! Ich muß doch sehrst bitten! Ihre Vorbildfunktion! Ich traue mich gar nicht nachzufragen, was es zum Nachtmahle gibt. Hoffentlich nix mit getrockneten Pilzen…
        Den Thymian nehme ich hingegen feindankenst an und erbitte ein Dauerabonnement, noch nie fand ich welchen frischeinsamgewachsenbetörender! Oder sind da auch die Pilze… huch, woher kommt jetzt die Musik? Ich höre doch nie Schlager ~~~~~~~~~~~~

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              • Mein lieber Herr Ärmel, was macht Sie denn so staunend, wenn ich dieses hinterfragen darf? Meine bisherige Crowdfundingenthaltsamkeit? Die reißerische Aufmachung? Sie wissen doch, mit Speck und Mäuse und so…
                Schönstgutenmorgengrüße, mit einer bohrenden Frage im Schwarzkoppe, die mich schier hippelig werden läßt, Ihre Frau Knobloch.

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                • Mlle. de Knobloch, als Dompteuse mit der Speck&Mäuse Nummer kannte ich Sie bisher noch garnicht – – eine neue Facette am Edelstein ~~~
                  Mit vormittäglichdrückendheissen Grüssen vom Schwarzen Berg, Ihr Herr Ärmel

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                  • Mein lieber Herr Ärmel, danke für dieses edle Kompliment. Ein Schwarzbruchkantenkieselstein, ja das kommt hin…
                    Man wirft mir immer fehlende Selbstvermarktung vor, Fremdbejubelung gelingt mir oft bestens. Man kann halt nicht aus seiner Haut, wäre ja auch nicht gut, sonst könnte man zu den Schlangen gezählt werden und wer will das schon? Ich nicht. Frischwindbrisige Grüße aus Lippischnordwest, Ihre Frau Knobloch, mäusehegend.

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  3. Wieder ein wunderbarer Artikel, wunderbar bebildert, so macht Bloglesen Spaß.
    Ergänzend hab ich aber auch was 😉 Nachdem ich so etwas noch nicht erlebt habe (außer als Kind im Keller, wenn Familienangehörige ähnlichen Alters den Kellerlichtschalter, der in der Wohnung im 2. Geschoss war, ausgemacht haben…).
    Ich meine gerade gestern Abend kam im deutschen TV ein wunderbarer Film, zu dem es auch ein Buch gibt (beruht auf Tatsachen) und einen wunderbaren (kurzen) Soundtrack dazu (von Eddie Vedder aka Pearl Jam).
    Der Film „Into the wild“ beeindruckt rundum sehr, zum ersten Mal gesehen hab ich ihn in einer Winternacht recht spät am Abend.
    Mein Favorit: „long nights“.

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  4. Krasse Gegend, das ist ein traditionelles Bauernhaus? Sieht eher aus als hätten Robinson und Freitag aus Resten eine halbwegs trockene Unterkunft gebastelt. Aber der Šarplaninac ist knuffig, ich glaube so einen hätte ich gerne, wenn ich einen Hund haben wollen würde.

    Fotografisch hat sich der Ausflug jedenfalls gelohnt, Vierradwandern hat mit nem Offroader ja eine ganz andere Qualität. Da kann aber hoffentlich nicht jeder mal seinen Cayenne ausprobieren oder? Nicht das aus so einem Regionalpark noch irgendwann ein beliebtes Offroadfreizeitcenter wird.

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    • Das ist die Vorstufe der Gegend, wo ich eigentlich hinwill. Selbst da verirren sich nur Leute hin, die sich wirklich auskennen. Wir waren auf der Hinfahrt zum See und auf der Rückfahrt zur Herberge mit zwei „Auskennern“ unterwegs und haben uns jedesmal satt verfahren. Auf die Sommerbauern als Wegweiser kann man sich auch schlecht verlassen… Es gibt keine Kneipen, kein Survivalcamp – nix, was der Touri heute gerne bezahlt. Insofern bleibt die Natur dort wohl noch eine Weile relativ intakt.

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  5. Oh, das sind die Bilder der Landschaften, die ich mag. Und das Kind, das kleine, will im September genau dort wandern. Da versuche ich jetzt mal, ihr den Link zum Blog ztu schicken

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  6. Als „Chronist der kleinen Rundreise“ geben Sie hier eine kennerische Figur ab, Rareinsamlandschaftenerkunder. Da beneide ich immer die Herren, furchtlose Nichtsiedlungsgebietsdurchmesser in Wanderschuhen. Davon kann ich nur träumen. Umso schöner diese Möglichkeit der Dochteilnahme. Hier bei Ihnen!
    Gruß aus dem Dichtsiedlungsgebiet mit neuerdings Zugvogelschwärmereien

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    • Was mag Sie nur zurückhalten von derley Streifereien? Das Fehlen gediegenfesten Stiefelschuhwerks etwa?
      Aaah Zugvögel? Das bedeutet, dass die ersten Schwärme auch hier und zwar unten am grossen See ankommen werden…
      Mit vormittäglichdrückendheissen Grüssen vom Schwarzen Berg, Ihr Herr Ärmel

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      • Gute Wanderschuhe der festen Sorte besitze ich zur Teilnahme am Rothaarsteig beispielsweise, Odenwald, Pfälzer Wald- aber alleine geht nicht. Grund sind seit Kindheitstagen festgeschriebene, unüberwindbare Ängste. Von Muttern nach Kriegstraumata leider vermittelt. Doch wozu habe ich meine Schwester und andere Mitstreifzügler….Gruß von unter der Wäscheleine

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        • Unter der Wäscheleine? Da könnte ich mich just dazustellen; ein bisschen Frischkühlluft wäre angenehm… 😉
          Was die Wanderungen betrifft: ich verstehe Sie. Wir haben Dreckpflanzungen an der Seele, die kriegt man lebenslang nicht mehr weg. Ich nenne sie für mich inzwischen: Verwünschungen. Allein, wer erlöst uns. Um welche Königstochter kämpfe ich, welche Prinzessin würde den Frosch in mir küssen….
          Noch aber scheint draussen die Sonne…

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    • Ich danke Ihnen, Herr Finbar – aber sind Sie sicher, dass Ihr wohlmeinender Kommentar wirklich zu meinen weingen Zeilen passt ???
      Für Wanderburschen (und -maide selbstverständlich auch) gibt hier wirklich einzigartige Wege. Und durchaus ab jeglicher Zivilisation…
      Nachmittäglichdrückendheisse Grüssen vom Schwarzen Berg

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  7. Gerade will ich ansetzen, Ihnen schreiben, wie mir besonders anregend solche Berichte sind, der ich zwar mit dem Kopf und dem Herzen immer in die Ferne möchte, eine peinliche Trägheit mich aber zumeist davon abhält, da kommt mir in den Sinn, welch eigentümliche Spannung darin besteht, dass die Sehnsucht nach dem Alleinsein und dem Bedürfnis nach Mitteilung ein seltsames Paar bilden, was bitte nicht despektierlich zu verstehen ist. Ich bedaure sehr, so selten die rechte Muße zu finden, Ihren Schilderungen von Land und Leuten nachzukommen; ich hänge da furchtbar hinterher, obwohl doch eigentlich gut zu Fuß. Ich muss das irgendwie einrichten lernen. Respektvoll Ihr Herr Hund.

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    • Für Ihren anregenden Kommentar will ich Ihnen danken, Herr Hund.
      Trägheit – die Trägheit der Gedanken, des Herzens und erst recht die Trägheit der Körpers. Mir sind sie wohlbekannt.
      Spannender ist da schon dieses von Ihnen so genannte „seltsame Paar.“ Für meine Person kann ich das erklären: Wenn ich mich auf meine Wahrnehmungen richtig einlasse (sie reinlasse), sie in Herz und Kopf ordentlich bewege; dann bin ich irgendwann so angefüllt, dass die ganzen Erlebnisse, Erkenntnisse oder Geschichten wieder raus müssen.
      Kein Mensch kann immer nur einatmen. Rhythmisierte Ausatmung tut not, wo käme unser Stoffwechselsystem sonst hin? 😉
      Sie sind alleweil eingeladen, sich in meinem Blog zu bedienen. Ob häppchenweise oder wie auch immer steht ganz in Ihrem Belieben…
      Nachmittäglichdrückendheisse Grüssen vom Schwarzen Berg

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  8. Allein Ihr Text ist beinahe schon bedrängend dicht. Die Bilder dazu verschlagen den Atem und mit der kontrastreichen Musik von Random Hold entsteht Gänsehaut – und der Durmitor wird zu einer respekt-, fast angsteinflößenden Sehnsuchtslandschaft. Ein Widerspruch? Ich glaube nicht. Hoffentlich werde ich später noch einmal zu diesem Beitrag zurückkommen.

    Eine Kurzfassung des Braudel steht immer noch ungelesen im Regal, auch ein paar seiner Genossen (Aries, Bloch), von denen ich das eine oder andere während des Studiums – gerne – gelesen habe. Seither schweigen sie im Bücherbord. Jetzt aber auf in die urbane Landschaft. Einsamkeit – wenn auch zugegebenermaßen auf eine andere Weise – gibt es hier auch zu sehen und zu erspüren, wenn mal will. Wenn Nachbarn auch nach ein, zwei Jahren immer noch nicht grüßen – man müsste sie geradezu anschreien, um sie als Menschen zu erreichen, denn sie drehen den Kopf bei einer zufälligen Begegnung im Hof.

    Der herbstliche Morgenwind bläst. Haben Sie eine gute Restwoche!

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    • Ein Widerspruch? Er müsste konstruiert sein. Insofern… Ariès und Bloch stehen noch immer im Regal. Grundlegendes Hatten diese Herren zu sagen: Bloch als Historiker vielleicht gewichtiger denn Ariès und dennoch. Seine Geschichte des privaten Lebens ist eine Fundgrube, auch wenn in den letzten die Forschung dahingehend ernorme Fortschritte gemacht hat.
      Hätte ich die Zeit: David Abulafias kontrovers diskutierte Mittelmeerbiographie läge als nächstes auf dem Schreibtisch vor mir.

      Die Einsamkeit ist tatsächlich im urbanen Raum anwesend und in Wohnumfeldern geradezu greifbar – für Menschen offener Wahrnehmung bedrückend hin und wieder…

      Raschheisserwerdende Grüsse vom Schwarzen Berg

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