Märchen von Pizza, Antalya und Basilikum

Auf vielen Plattentellern leider ebenso unbekannt wie das mediterrane Leben und Weben an sich. Aus dem  Vereinigten Königreich: Ozric Tentacles – Paper Monkeys (2011)…

Besonders im Sommer lieben wir das mediterrane Ambiente. Sonne, Tomaten, roten Wein und seit einigen Jahren gar Balsamico. Im Winter zieht es uns eher zu Giovanni oder Angelo, den Pizzabäckern und Nudelköchen. Habbe ische heute frische Linguine midede Lackese.
Was beschreibt der Begriff mediterran im ursprünglichen Sinn? Mittelmeerlich eher nicht, denn davon hält den aufmerksamen Leser das Wort „terran“, das „erdige“ ab. Die rasante Tante Guurgel haut uns in Milliesekundenschnelle die gewohnt oberflächlichen Artikel der Wikidemikerbibel vor die Augen, zwei Artikel zu den Stichworten Mittelmeerraum und Mittelmeerküche. Zum Mittelmeeraum haben wir alle unser jeweils eigenes Kopfkino. Sommer, Sonne, Strand, Hitze, Allesinklusivurlaub, Malle, Cesenatico, Antalya, verhandelbare Preise, gerissene Händler – – und Essen & Trinken: Carpaccio, Pizza, Mozzarella, Prosecco, Cevapi, Espresso, Arranciata, Ouzo und Döner Gebabb…

Irgendwo müssen wir anfangen. Ich entscheide mich; Tomaten mit Mozzarella sind allemal eine Sünde wert, für Basilikum als Einstieg, antipasti Caprese also.
Der gute alte Pierer, ein unschätzbarer Brunnen der Gelehrsamkeit, aus dem schon Karl May seitenweise abschrieb für seine Romane, erklärt uns: „Basilienkraut, großes u. kleines (Herba basilici majoris et minoris), gewürzhaft riechend u. schmeckend; von Ocymum basilicum u. minimum (letzteres kräftiger); aus O.-Indien u. Persien; bei uns als Topfgewächs im Zimmer gezogen; wird jetzt nur noch als Kräuterschnupftabak, mehr in der Küche als Gewürz zu mancherlei Brühen u. dgl., vorzüglich in Frankreich, benutzt. (Pierer’s Universal-Lexikon, 4. Auflage 1857–1865, hier: Bd. 2, S. 375).
Meyers Grosses gibts sich  vierzig Jahre später ziemlich knapp, kommt nach einem Verweis dann aber doch ins Konversieren: „Basilicum, Pflanzenart, s. Ocimum.“ (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Aufl. 1905-1909, hier: Meyer Bd. 2, S. 424). Dort selbst findet sich der folgende Artikel:
Öcimum Rivin. (Basilikum, Basilikenkraut, Hirnkraut), Gattung der Labiaten, Kräuter oder kleine Sträucher von sehr verschiedener Tracht, mit sechs-, selten bis zehnblütigen Scheinwirteln in endständigen, einfachen oder rispigen Spikastren. 50–60 Arten in allen wärmern Klimaten. O. Basilicum L., einjährig, 30 cm hoch, unten kahl, oben kurzzottig, mit entgegengesetzten, eirunden, schwach sägezähnigen, glatten Blättern und weißen oder blaß purpurroten, ährenständigen Blüten, im wärmern Asien und Afrika, wurde im alten Ägypten zu Totenkränzen benutzt, aber auch hier und in Griechenland gegessen. Es galt wohl als fäulniswidrig, auch wird es seit langem zum Vertreiben von Mücken und Fliegen, namentlich in Schlächterläden, Fleischwarenhandlungen und Schlafzimmern gehalten. Es wird jetzt vielfach in mehreren Varietäten kultiviert. Das frische Kraut riecht angenehm gewürzhaft und enthält ätherisches Öl und Gerbstoff. Es dient noch jetzt als Küchengewürz, als Zusatz zu Würsten etc. Das ätherische Öl ist gelblich, riecht aromatisch, durchdringend, an Esdragon erinnernd, besteht wesentlich aus Cineol, Methylchavicol und Linalool; es wird zu Likören (Chartreuse) benutzt. O. viride Willd. von Senegambien bis Angola soll die Moskitos vertreiben und wird in der Heimat allgemein als Fiebermittel benutzt. Von O. Balansae Brig. in Paraguay werden die Knollen gekocht und die Abkochung zu Fußbädern benutzt. O. sanctum L. (Tulsi) ist in Ostindien die berühmteste, dem Krischna und Wischnu geheiligte Arzneipflanze. Alljährlich wird in Indien eine Art Vermählungszeremonie zwischen dieser Pflanze und einem Salagramammoniten, als Symbol der Muschelinkarnation Wischnus, vollzogen. (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Aufl. 1905-1909, hier: Meyer Bd. 14, S. 894 ff.).
Aha. Jetzt hat es glatt die mediterrane Vorspeise versalzen. Von den Tomaten ist bekannt, dass sie von den Spaniern aus Mittel- und Südamerika in den Mittelmeeraum eingeführt worden sind. Und der Basilikum kommt ursprünglich aus Asien und Südafrika. Bleibt wenigstens der Mozzarella
Vor weiteren Schrecknissen und Richtigstellungen hinsichtlich unserer mediterranen Vorlieben geniessen wir ein türkisches Märchen. Nach den lexikalisch schlauen Erklärungen erhellen sich einige Bilder im Märchen. Und die Türkei liegt ja schliesslich auch am Mittelmeer. Und Marokko, Israel, Libyen, Syrien auch. Demnächst solls weitergehen mit einigen Fakten zum Mittelmeer und der mediterranen Lebensart. Zuerst jedoch dieses Märchen:

Der Basilikumtopf

Es waren einmal ein Mann und eine Frau, die hatten keine Kinder. Die Frau betete zu Gott und sagte: „Lieber Gott, gib mir ein Kind, und wenn es auch nur ein Basilikumtopf ist.“ Gott erhörte sie und gab ihr einen Topf mit einem Basilikum.
Wie die Jahre vergingen, wuchs der Topf mit dem Basilikum: der Topf wurde groß wie ein Kübel und das Basilikum wie ein Weinstock.
Den Topf hatte die Frau am Fenster. Eines Tages ging der Königssohn vorbei, und sowie er ihn sah, gefiel er ihm. Er pochte an die Tür, die Frau öffnete ihm, und er ging hinauf. „Gibst du mir wohl diesen Basilikumtopf?“ sagte er zur Frau, „ich will dir so viel Dukaten geben, wie du verlangst.“
Da überlegte die Frau, daß sie arm war, und willigte ein. Sie verlangte hunderttausend Golddukaten. Der Königssohn ging ins Schloß, schickte ihr die hunderttausend und bekam den Basilikumtopf. Er nahm ihn mit sich und setzte ihn in seinem Gemach vors Fenster und begoß ihn früh und spät.
Der Königssohn war gewohnt, immer mittags und abends in seinem Gemach zu essen. Also brachten sie ihm auch an dem Abend, als er das Basilikum bekommen hatte, die Mahlzeit, und er aß, und sie trugen die Reste nicht fort, wie sonst immer.
Eine ganze Weile saß der Königssohn und freute sich an seinem Topf, und dann legte er sich nieder zum Schlafen. Ihm zu Häupten brannte eine Kerze und zu seinen Füßen eine Öllampe.
Als er nun eingeschlafen war, stieg aus dem Basilikum ein Mädchen, deren Schönheit auf der Welt nicht ihresgleichen fand, und nachdem sie tüchtig gegessen hatte, nahm sie die Kerze, setzte sich zu seinen Füßen hin, und die Öllampe setzte sie ihm ans Kopfende.
Als der Königssohn am Morgen aufwachte, sah er die Speisen aufgegessen, die Öllampe am Kopfende und die Kerze zu seinen Füßen. Er wunderte sich, denn die Tür war verriegelt.
Am nächsten Abend wieder dasselbe. Da paßte der Königssohn auf, und am dritten Abend schlief er nicht ein, und als das Mädchen aus dem Basilikum stieg, ließ er sie zuerst essen, und dann, als sie sich anschickte, die Kerze vom Kopfende zu nehmen, ergriff er sie bei der Hand und sagte zu ihr: „Warum, mein Licht, läßt du dich nicht sehen, sondern hältst dich verborgen?“
„Jetzt hast du mich ertappt, sagt sie, „aber zeige mich niemandem.“ – „Gut, ich zeige dich niemandem“, antwortete der Königssohn. Und er befahl den Mägden, daß sie ihm reichlicher zu essen brächten.
Es vergingen einige Monate, da mußte der Königssohn zusammen mit seinem Vater in den Krieg ziehen. Da trug er seiner Mutter auf, abends und morgens das Basilikum zu begießen und immer die Mägde mit den Speisen in sein Gemach zu schicken und keinen Fremden hineinzulassen. Nur sie sollte den Schlüssel haben, sie sollte zuschließen und aufschließen, und zu dem Mädchen sagte er: „Ich muß in den Krieg ziehen. Deine Mahlzeit wird man dir immer bringen, und das Basilikum wird meine Mutter begießen. Du riegele dich ein, wenn du schlafen gehst, bis ich aus dem Krieg komme. Und ängstige dich nicht; ich werde nicht lange fortbleiben, ich bin bald wieder hier.“
So zog der Königssohn fort und die Königin schloß auf, und die Dienerin brachte das Mahl, und dann schloß die Königin wieder gut zu, und früh und spät kam die Mutter selbst und begoß das Basilikum.
Dieser Königssohn war verlobt mit einer Wesirstochter. Seitdem nun das Mädchen aus dem Basilikum erschienen war, hatte er seine Verlobte vernachlässigt und besuchte sie überhaupt nicht mehr, und die Wesirstochter wunderte sich, warum. Man forderte den Königssohn auf, doch zu heiraten, aber er meinte, es wäre noch nicht der richtige Zeitpunkt, und dann zog er zu Felde.
In seiner Abwesenheit ging die Wesirsfrau mit ihrer Tochter in das königliche Schloß, um der Schwiegermutter, der Königin, Gesellschaft zu leisten. Nachdem sie eine Zeitlang zusammengesessen hatten, erhoben sie sich und gingen durch das Schloß. Die Wesirstochter bat ihre Schwiegermutter, das Gemach ihres Verlobten zu öffnen, sie möchte es gern sehen.
„Ach, liebes Mädchen“, sagte die Königin, „dein Verlobter hat streng befohlen, daß niemand sein Gemach betreten soll.“
„Nun, mir zuliebe wirst du es doch öffnen“, sagte die Wesirstochter.
Um ihr den Wunsch nicht abzuschlagen, schloß die Königin auf, und die Wesirstochter trat hinein, und die beiden Schwiegermütter blieben draußen. Das Mädchen aus dem Basilikum saß zu dieser Stunde am Fenster und kämmte sich, und die Haare, die sie herauszog, warf sie ins Meer, und sie wurden zu goldenen Fischen. Denn unter dem Fenster des Gemaches war das Meer.
Als die Wesirstochter sie sah, dachte sie: „Ha, mein Verlobter hat ein Mädchen in seinem Zimmer, und ich weiß es nicht! Und sie gibt ihr einen Stoß und wirft sie aus dem Fenster ins Meer, damit sie ertrinkt. In diesem Augenblick ging der Sonnenball unter, er nahm das Mädchen in seine Strahlen und brachte sie zu seiner Mutter.
Die Wesirstochter trat aus dem Gemach, und die Königin schloß wieder zu. Später wollte sie das Basilikum begießen. Da sah sie, daß es welk war, und sie wunderte sich, warum es wohl vertrocknet war. Am Abend schloß sie auf und ließ die Dienerin die Mahlzeit bringen. Am Morgen ging sie wieder hin und fand das Basilikum vertrocknet und die Speisen unberührt. Und die Königin grämte sich, weil die Speisen unberührt und das Basilikum trocken und welk war.
Nachdem zwei, drei Monate vergangen waren, kamen der König und der Königssohn aus dem Krieg. Der Königssohn nimmt den Schlüssel aus den Händen seiner Mutter und geht geradenwegs in sein Gemach. Er öffnet, und was muß er sehen! Das Basilikum trocken und verwelkt! Er fängt an zu weinen und ruft seine Mutter: „Mutter, warum hast du das Basilikum nicht begossen, sondern hast es vertrocknen lassen?“
„Ich habe es begossen, und ich weiß nicht, warum es vertrocknet ist.“
„Dann wird ein Fremder in mein Gemach gekommen sein. Sage mir, wer es war!“
„Ja, eines Tages kam deine Schwiegermutter mit deiner Verlobten, um mir Gesellschaft zu leisten, und sie bat mich, dein Gemach zu öffnen, sie möchte es sehen. Und um sie nicht zu verletzen, habe ich es aufgeschlossen, und sie ist drin herumgegangen.“
„O weh! sie hat das Basilikum verdorren lassen. Warum hast du ihr geöffnet!“ Vor lauter Traurigkeit fiel der Königssohn in eine schwere Krankheit. Die Wesirstochter wollte ihn besuchen, aber er wies sie ab.
Das Mädchen aus dem Basilikum fragte jeden Abend die Sonne: „Was macht der Königssohn? Ist er aus dem Krieg zurückgekommen?“ Und die Sonne antwortete jedesmal: „Noch nicht.“
Eines Abends aber antwortete die Sonne: „Der Königssohn ist zurückgekehrt und ist krank. Sein Vater hat die besten Ärzte gerufen, aber sie können die Krankheit nicht erkennen. Immer sind seine Augen auf das Basilikum gerichtet, und er ist in Gefahr zu sterben.“
„Ich bitte dich sehr“, sagte das Mädchen, „nimm mich mit in deinen Strahlen, wenn du morgen früh aufgehst und die Welt erhellst, und setze mich nieder auf das Basilikum. Ich bitte dich sehr.“
„Ich will es tun“, sagte der Sonnenball.
Und am Morgen nahm er sie in seine Strahlen und setzte sie auf das Basilikum, und sofort wurde das Basilikum grün und erholte sich. Kaum sah der Königssohn, daß es grün wurde, da verließ ihn die Krankheit, und er schickte alle aus seinem Zimmer, und sie meinten, er wäre wahnsinnig geworden.
Am Abend verlangte er, daß sie ihm den Tisch mit den Speisen brächten, und er riegelte ab, und das Mädchen entstieg dem Basilikum. Da fragte er sie, wie es geschehen konnte, daß sie verschwunden war und auf welche Weise sie wieder zurückgekommen sei. Und das Mädchen erzählte: „Eines Tages, als ich am Fenster saß und meine Haare kämmte, öffnete sich die Tur, und ein Mädchen trat herein und gab mir einen Stoß, daß ich ins Meer fiel. In dem Augenblick ging der Sonnenball unter, und er fing mich in seinen Strahlen auf und brachte mich zu seiner Mutter. Und jeden Abend fragte ich ihn, wie es dir geht. Und als er mir sagte, daß du schwer krank seist, bat ich ihn, und er brachte mich hierher.“
Und der Königssohn sagte: „Die dich hinuntergestoßen hat, ist die Wesirstochter, meine Verlobte, und das, was sie dir tun wollte, das werden wir ihr antun, damit sie zur Einsicht kommt.“
Am nächsten Tag also sagte er zu seiner Mutter, sie sollten die Hochzeit rüsten, er wolle sich mit der Wesirstochter verheiraten. Sie schickten auch dem Wesir Botschaft und auch er traf seine Vorbereitungen, und am Abend, als sie die Braut brachten, damit sie ihre Fingernägel rot anmalten , führte der Königssohn sie in sein Zimmer und warf sie aus dem Fenster ins Meer, da konnten die Fische sie fressen.
Dann trat das Basilikummädchen heraus, und alle meinten, es wäre die Wesirstochter, und färbten ihr die Hände rot, und am Sonntag war die Hochzeit. und man gab sie zusammen. Und ich war auch dabei und bin dort herumspaziert. (Aus der Türkei)

                                                               (Foto anklicken und den würzigen Duft geniessen)

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23 Gedanken zu „Märchen von Pizza, Antalya und Basilikum

  1. Guten Morgen verehrter Herr Ärmel,
    so soll es sein, das Gute siegt, das Böse wird bestraft.
    Märchen eben, in unserer Zeit leider hierzu oft ein märchenhafter Traum geworden.
    Obwohl mit Goldstückn kaufen, kann man ja immer noch alles was irdisch ist.
    Taubenetzte Morgengrsüße, habe die Ehre, Arabella

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  2. Lauter würzige, märchenhafte Blogeinträge heute, Schnupperkurs am Morgen :hier Basilikum, bei Arabella Rosmarin -:)))
    warum schimpfen wir eigentlich immer über die Globalisierung und genießen all die wunderbaren Essensdinge, die schon die Seefahrer vor Urzeiten mitbrachten und die heute zu unserem täglich Brot gehören. Eine Geschichte der Gewürze und Kräuter zu lesen, auch ein kurzweiliges Unterfangen.
    Ich wünsche Herrn Ärmel einen schönen Tagesstart, hier ist es schon herbstlich kühl und danke ihm für das Lesevergnügen.

    Karin

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    • Gerne geschehen, Frau Karin, und herzlichen Dank für Ihre guten Wünsche…
      Eine Geschichte der Kräuter, Gewürze und Grundlebensmittel und ihre Verschiebung rund um den Globus ist wahrlich eine spannende Geschichte
      Morgendlichbereitsheisse Grüsse vom Schwarzen Berg

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  3. Also ich finde ja, die Mutter gehört bestraft. Das Kind für 100000 Gorlddukaten verkaufen. Wo gibt es denn so was? Und dabei war es nicht mal die böse Stiefmutter. Diesbezüglich ist das Märchen inkonsequent.

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    • Da die „Mutter“ sogar den Basilikum als Kind erkannte, traue ich ihr den „Blick“ zu, die wahre Bestimmung des Basilikummädchens erkannt zu haben.
      Ausserdem gehören wir heute bestraft, denn wir kriegen nix, wenn wir unsere Kinder in fremdpartnerschaftliche Umgebungen entlassen müssen…
      Die Mutter im Märchen hatte sich wenigstens ihre Rente gesichert ~~~~ 😉

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  4. Ein schönes Grünviolettblattwürzigsträußchen haben Sie da gebunden, lieber Herr Ärmel. Paßt super zu dem für heute Abend geplanten Nudelessen. Mein Strauchbasilikum ist für dieses Jahr ziemlich abgeerntet, ich lasse jetzt die betörenden lila Blüten kommen, Schmetterlinge und Bienchen freuts. Mal sehen, ob ich ihn wieder über den Winter bekomme. Und weil wir letztens schon darüber schruben, hier ein Link:
    http://www.volmary.com/de/produkte/kraeuter/basilikum/strauchbasilikum-magic-blue.html

    Das Märchen, ich weiß nicht… Mutter verkauft ihr Basilikumkind. Prinz schließt es weg. Das Mädchen wird in’s Meer getoßen, die Übeltäterin später genauso. So zerhackstückt bleibt da nicht viel Schönes übrig. Zum Glück wird das Sonnenlicht erwähnt, daß den Basilikum zum Leben erweckt. Sonne und Liebe. Vielleicht behalte ich das als Quintessenz….
    Feinwürzige Grüße, gewogen wie stets, Ihre Frau Knobloch.

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    • Ui, den Zartlilablütenbasilikum stelle ich mir sehr würzig vor… (schönen Dank für den Link, ich brauch ja Bilder, weil ich keine Ahnung habe von Flora&Fauna).
      Das Märchen ist für unser „Märchenempfinden“ sicherlich sonderlich, entspricht aber sehr treffend des mediterranen Lebensgefühls.
      Ich wünsche einen ordentlichen Appetit für abendliche Nudelessen und wünsche Ihnen einen Allerschönstabend, Ihr Herr Ärmel

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      • Der Allerschönstabend sey Ihnen auch gewünscht, ich nehme einen Gedanken mit: Märchen, Mahr, der nächtens wispert, wie grausam unsere Märchen doch sind…
        Basilikumhinstrebende Grüße, Ihre Frau Knobloch, zugetan.

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    • Würden Sie mir Oberflächlichkeiten nachsehen? 😉
      Es ist erstaunlich, wie vielfältig die Motivbandbreite der weltweit bekannten Märchen ist…
      Nachmittäglichdrückendheisse Grüsse vom Schwarzen Berg

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