Ganz ohne Wirtschaftswunder: Rottensteine auf dem Rheindamm

Die Tageszeit ist knapp bemessen für den Musikgenuss, diese Scheibe hingegen läuft mehrfach täglich:
Smashing Pumpkins – Monuments to an Elegy (2014)…

Er fiel mir ein, als ich kurz vor Einbruch der Dämmerung auf dem Rheindamm unterwegs war. Mit dem Fahrrad und auf der hessischen Seite. Als ich ihn in meiner Jugend bewusst wahrnahm hatte er schon Jahre zuvor sein Amt zum 1.12.1966 bereits aufgegeben. Dieser aufgedunsene Kopf erinnerte mich jedesmal an einen Schwartenmagen in der Schweineblase. Nun gut, ich bin im alten Ortskern geboren, da waren wir Kinder beim Schlachten dabei und es gibt Bilder, die bleiben an der kindlichen Seele.
Wenn man den Rheindamm von der Mainspitze Richtung Süden läuft oder mit dem Fahrrad befährt, trifft man an verschiedenen Stellen neben dem Pfad auf der Dammkrone auf Rottensteine aus rotem Odenwälder Sandstein. Auf der Dammseite ist das Wort Rottenstein eingehauen.
Vor allem seine ewigen Hochwasserhosen machten ihn zu einem Gegenbild noch vor seiner Parteizugehörigkeit. Später wurde er bei uns Jugendlichen zum Gespött.
Auf beiden Seiten der Rottensteine ist der Name einer Kommune eingehauen. Dem Ortskundigen sieht es nach Gemarkungsgrenzen aus. Dammwachen bei Hochwasser vielleicht. Aber Rottenstein?
Das Internet gibt bestenfalls einige weit entfernt gelegene Dörfer im Fränkischen oder gleich bei den Welschen her. Ein Schloss in Kärnten noch. Hier auf dem Rheindamm ist all das unwahrscheinlich.
Als ich begann, mich für Politik zu interessieren, verlor der dicke Mann zusehends an Achtung. Wer in politischen Belangen US-Amerika den Vorzug gegenüber Frankreich gibt, bezeugt seine historische Blindheit. Und seine Dumpfheit Europa gegenüber. Oder er hat wirtschaftlichen Vorteil im Auge. Persönlichen Vorteil versteht sich. Langsam jedoch werden Wahrheiten bekannt über den Mann, der mit Attributen belegt wird, gegen die jede historische Wirklichkeit spricht.
Der Anruf beim Katasteramt einer südbembelländischen Kreisstadt bringt mich nur insofern weiter, dass man mir eine weitere Anfrage im Regierungspräsidium empfiehlt. Gesagt getan. Der dortige freundliche Mitarbeiter verweist an das Wasserwirtschaftsamt. Dessen Sitz ist in einer anderen Stadt. Die war in den alten hessischen Zeiten Sitz des kleinsten der drei Regierungspräsidien, das vor Jahren schon aufgelöst worden ist. Es gibt derzeit ein ein nördliches und ein südliches. Das ist hinreichend. Zwar weiss jeder, woher die Knöllchen kommen, wie man jedoch Regierungspräsident wird ist meist unbekannt.
Welchen Charakters der fette Politiker war und woher er finanzielle Zuwendungen bezog, ist unter den überaus positiven Zuschreibungen selbst in den heutigen Zeiten garnicht so einfach aufzufinden. Dass er eine Stiftung, die seinen Namen trägt, begründet hat, macht die Angelegenheit nicht angenehmer. Im Gegenteil. Die Namen der Ausgezeichneten sprechen für sich.
Auch im Amt in Wiesbaden ist man bei meiner telefonsichen Anfrage sehr hilfsbereit. Der entscheidende Mann jedoch ist noch im Urlaub. Der würde sich sicherlich freuen, dass jemand mit solchen Fragen sich an die Behörde wenden würde. Schliesslich seien die Dämme auch ein Hobby des Chefs. In zwei Wochen wird er zurück sein. Da fühlt sich ein Bürger dieses Landes ernst genommen. Schönen Dank dafür.
In einer überaus lesenswerten Dissertation ( Jürgen Lillteicher : Die Rückerstattung jüdischen Eigentums in Westdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. (2002). Hier als *.pdf herunterzuladen) muss ich lesen, welche unrühmliche Rolle dieser schon gleich nach dem Zweiten Weltkrieg vollsatt übergewichtige Mann im Fall des jüdischen Porzellanherstellers Phillip Rosenthal spielte. Und mir wird dabei speiübel. Die Nazis, die der Familie Rosenthal ihre erfolgreiche Prozellanmanufaktur arisiert (spr.: enteignet) hatten, blieben nach 1945 weiterhin an der Unternehmensspitze. Auf die kriminelle Rolle der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank dabei, gehe ich hier nicht ein. Der inzwischen zum Wirtschaftsminister avancierte Mann intervenierte bei den us-amerikanischen Besatzern, den Betrieb keinesfalls der Familie zurückzugeben, denn „im Interesse des Wohlergehens der deutschen Wirtschaft und des Wiederaufbaus des demokratischen Lebens meldete er erhebliche
Bedenken gegen das Vorgehen der Familie Rosenthal an und versuchte, die Position der „Ariseure“ argumentativ zu stärken.“ Verschwiegen hatte der Unersättliche einiges, so „auch eigene materielle Interessen, die ihn dazu veranlassten, für die Unternehmensleitung einzutreten. Als Berater der AG erhielt er seit 1947 ein jährliches Salär von 12.000 DM. Eine der vierteljährlichen Raten hatte er kurz vor seiner Intervention von der AG überwiesen bekommen.“ Kein Wunder, dass ihn die zuständigen us-amerikanischen Stellen für bestechlich hielten.
Der Abteilungsleiter hatte seinen Urlaub kaum beendet und schon erhielt ich eine Mail mit ausführlichen Anhängen, allesamt zum Thema Rottensteine in Südhessen. Diese etwa kniehohen Steine zeigen in der Tat Grenzen an. In den alten Zeiten des Flachsanbaus wurden hinter dem Rheindamm ungefähr 50 x 40 Meter grosse flache Gruben ausgehoben, die sogenannten Flachsrotten. In diesen stehenden Gewässern konnten die Flachshalme, der Lein, kontrolliert verrotten (fermentieren). Dies geschah in der hiesigen Gegend deshalb hinter dem Rheindamm, da hier einerseits der Grundwasserspiegel günstig war, andererseits belästigte die enorme Geruchsentwicklung während der Fermentierung nicht die Menschen in den anliegenden Dörfern. Die Rottensteine markierten die Grenzen innerhalb derer die jeweiligen Rotten angelegt werden durften und welche Dammabschnitte kommunal überwacht werden mussten.
Die notorischen Lügen um den angeblichen Vater des Wirtschaftswunders, den angeblichen Erfinder der Sozialen Marktwirtschaft, den angeblichen Vordenker des Wohlstands für alle hingegen stinken weiterhin zum Himmel und vernebeln die historische Wirklichkeit.

(Foto anklicken und gross gugge)

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61 Gedanken zu „Ganz ohne Wirtschaftswunder: Rottensteine auf dem Rheindamm

      • Guten Morgen. Zu kurz war die Nacht, aber ich werde später noch mal versuchen, ein paar Stündchen anzuhängen. Ja, das mit dem Erzählen, das berühmte vom „Hölzchen aufs Stöcksken“. Da brauche ich dann mehr Zeit und Ruhe. Im Moment bin ich bissl urlaubsreif, glaube ich und außerdem spüre ich eine herannahende Erkältung. Ist also nichts gegen Deine Texte, aber das weißt Du ja.
        Und bei Dir ist schon Schnee? Der Frost von den Autos hier ist schon weg. Noch kein Schnee in Sicht.
        Liebe Morgengrüße zu Dir.

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        • Schnee? Nun, von Schnee habe ich eine andere Vorstellung. Nasskalter Schmuddelregen triffts vielleicht besser.
          Wer reif ist den Urlaub muss sich in die UrLaube zurückziehen und seis bloss für einige wenige Tage….
          Ich wünsche dir gutes Gelingen zur Entspannung.
          Schneeregnerischlangsamvorwärtskommende Grüsse aus dem Bembelland

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          • Hier hats vorhin dicke Flocken geschneit. War aber zu wenig, ist nicht liegen geblieben. Und was den Urlaub angeht – noch zwei Tage arbeiten, dann habe ich ein paar Tage frei. Juchu! Ausschlafen! 🙂
            Ich wünsche Dir einen schönen Tag, liebe Grüße und warme Füße 🙂

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  1. Eine Zeitlang schreiben halt die Sieger die Geschichte, die gelehrt wird. Und Korruption und Müßiggang und Kumpanei gibt’s auch nicht erst seit gestern, wie bekannt.

    Traurig wird es immer dann, wenn Wahrheitsforschung Steine in den Weg geleget werden, sei es nun aus dem einen Sinn heraus oder doch eher dem anderen. Und dann, wenn all die andern Schlauen und Intelligenten, von denen anderes man erwarten täte, dem Status Quo die Dienerschaft antragen, anstatt des Vaterlandes Erbe zu betrachten.

    Wobei die wunderbar geaufnahmeten Weitsichtbilder allem Herzensgroll entspannt entgegenwirken … 🙂

    Danke und herzliche Nachtgrüße an den Verfasser.

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  2. Erst einmal las ich und dachte an mein altes ‚Erb-Kaffeeservice‘ von Rosenthal, Design: Schattenrose
    Form 2000.
    dreieckig, alles dreieckig mit der wie brüchig wirkenden schwarzen Schattenrose darauf; ganz im 50er-Style und wollte so gern modern und visionär sein…

    Viele dieser Hintergründe kenne ich nicht. Es bittert auch noch beim Bildung nachholen nach, wie so oft. Die Vergangenheit war, das Design der ‚Form 2000, Design Schattenrose‘ wirkt heute ein wenig überholt und verstaubt wie ein Nierentischchen und die Tütenlampe.
    Doch…schließlich ist das Jahr 2000 auch schon lange her…
    Ungewöhnlich jedoch bleibt das Design dennoch.
    Wie ein Traum aus vergangener Zeit, der es irgendwie schaffte, in einer Kiste im Keller die Jahrzehnte unbeschadet zu überstehen und dadurch, dass es noch völlig komplett geblieben ist, die marode Vergangenheit, die Zerbrechlichkeit der Gegenwart Lügen strafte.
    Doch nur, weil es so geschont wurde und nur an Feiertagen mit Kerzen und allem Pipapo auf den Tisch kam.
    Es war schließlich ein echtes Rosenthal-Porzellanservice und das war etwas Besonderes.
    Auch, wenn die Kaffeetassen eher wie Puppentassen wirken und immer geschimpft wurde, dass da nicht genug Kaffee reingeht, das sei ja ein Puppengeschirr, höre ich immer noch die Großmutter voll des Rosenthal-Respektes wettern. Das darf gesagt werden, bei aller Liebe zum Porzellan.

    Sehr spannend, was ich lesen durfte und eine kleine Familiengeschichte der Fee.
    Rate mal mit Rosenthal, ich bin der Meinung: das hier zu lesen und dann in den Bildern den aufgewühlten Geist wieder zu entschleunigen ( was für Lichtstimmungen, wunderschön!),

    …das war…
    Spitze!

    Einen lieben Morgengruß
    aus dem Teuto
    ins Bembel’sche…

    😊

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    • Ich danke Ihnen für diese beeindruckende Familiengeschichte. Ich mag diese Geschichten sehr. Sie sind die verschiedenfarbig schimmernden Facetten der wahren Geschichte. Abseits der Aufzählung von Herrschern und ihren Kriegen.
      Das geschonte Geschirr – – ich kenne das.
      Morgendlichschneeverregnete Grüsse aus dem stillen Bembelland

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  3. Ich mag es, wie Sie klar machen, um wen es geht, ohne auch nur einmal den Namen zu nennen, mein verehrter Herr Ärmel. Darin sind Sie meisterlich. Nicht minder meisterlich Ihr Vermögen zur Recherche. Chapeau!
    Die PDF, sie ahnen es, wenn Zeit ist. Mir ist jedoch schon ohne übel.
    Der Name Rottenstein macht Sinn, bedenkt man, dass etwas verrotten durfte.
    Es war mir wieder eine Freude mit/von Ihnen zu lernen.

    Demsturmlauschendegleichnorbekovturnendegeradeinswasserblickende Grüße
    Ihre Silvia Meerbothe

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  4. Danke für diesen Einblick und die erneute Horizonterweiterung, lieber Herr Ärmel. Ich mußte ja schon einmal Teile der Geschichtsdarlegungen mir neu aneignen, was blieb war die Vorsicht vor wiedergekauten Allgemeinplätzen und zu oft mißbrauchten Floskeln. Was Sie hier zipfeltuchiganhebend den mehralsstämmigen Herrn betrefflich ans Tageslicht bringen, es schwingt eine Ahnung mit, was alles noch unterm Verschweigegemütlichkeitsbette ruht. Bjäch.
    Der Flachsanbau ist wohl gänzlichst aus unserer Landwirtschaft verschwunden. Bald haben wir nur noch Raps und Mais im Wechsel. Was wir unseren Böden damit antun, es ist zum Haareraufen. Ach, wie immer sind Ihre Texte Denkkatapulte, die einen lossausen lassen in eigene Anprangerabgründe. Was ja ziemlich bonfortionös ist! Danke, Ihre Frau Knobloch mit ackerdamigem Gruße.

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    • Der Dank, verehrte Ackerdame, wird ganz auf meiner Seite sein, wenn Sie mir darlegen möchten, um welches hochaufschiessende Gewächs es sich auf dem ersten Lichtbild handeln mag.
      Die einzelnen Halme (?) sind über zwei Meter hoch und im November leuchteten sie berauschend Goldgelb und am Montag dieser Woche im dezembrigen Nachmittagssonnenschein noch immer in einem herzwärmenden Orange…
      Schneeregnerischlangsamvorwärtskommende Grüsse aus dem Bembelland, Ihr Herr Ärmel

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  5. Vielleicht von Interesse hier die Beiträge über das Ende der Straßenfotografie und über diese anfänglich genannte Musikgruppe:
    http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/index.html
    Das eine Foto mit dem Gehöft sieht nach Kühkopf aus. Gibt es dort auch solche Steine? Höre ich zum ersten Mal von.
    Mir wird`s immer ganz anders, wenn ich von Nierstein mit der Fähre rübermache, und weiß von der Hinrichtungsstelle einiger Oppenheimer Bürger 😦
    Die Söhne des Politikers wurden als Kinder jeden Morgen mit Chauffeur rüber nach Neckarau an die Waldorfschule gefahren, der eine Junge spielte auf dem Rücksitz unbemerkt mit den geladenen Waffen. Die Familie litt nicht unerheblich. Was man jetzt so alles erfährt. Unrechtbrüllende Fassade…
    Ihr Dranrühren ist gut!
    Gruß aus nicht vorhandenem Wintergarten

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    • Ich danke Ihnen für die beiden sehr guten Hinweise.
      Zu Billy Corgan und seinen Smashing Pumpkins muss ich nicht viel sagen.
      Zur Strassenfotografie und der Diskussion will ich nicht viel sagen, bloss: 1. gehts nicht einfach nur um Persönlichkeitsrechte vs. Kunst und 2. der Vergleich mit den sogenannten Klassikern des Fotografie von anno dunnemals hinkt nicht nur, das ist Hochspringer gegen Beinamputierter. Schwachsinn und im Hintergrund regiert das Geld. Darüber spricht man natürlich wieder nicht.

      Die Gedenkstätte ist fürchterlich. Das Ereignis war fürcherlich. Ich habe als Kind eine alte Zeitung gefunden, wo über die Verräter und ihre gerechte Strafe berichtet worden ist. Ich habe das alles erst Jahre später richtig kapiert.
      Bauer Hanselmann, einen der damals Ermordeten habe ich im Internet schon Gott weiss wielange gesucht – man findet manche Ereignisse oder Personen einfach nicht (oder nicht einfach, je nachdem)

      Die Söhne wessen Politikers? (Kohl?) – Können Sie mir das erklären? Sie wissen doch inzwischen, was in dieser Richtung unklare Andeutungen bei mir regelmässig auslösen: Herzflimmern, Ausschlag überm Mund, Blutleere im Hirn und bissige Hämorrhoiden . . tststs

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        • Neuerlich meinen Dank für den Hinweis. Ich dachte schon an den Emporkömmling mit der witzigen Promotionsarbeit.
          Dass dessen Kinder auf der Waldorfschule… das wusste. Das Spiel mit den waffen irritierte mich, ebenso der Kontext zu den Ermordeten Oppenheimern… („Die Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse“ // Der kleine Prinz – St. Exùpery)
          Wir sprachsprechen also über den gleichen Politiker…

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  6. Die Pumkins haben mich (leider) nie restlos überzeugt, dennoch hatten sie immer eine gewisse Ausstrahlung auf mich.
    Ansonsten bedanke ich mich für die Geschichtslektion, auch wenn der angegebene Link auf ein fast 500seitiges Werk verweist, dessen Lektüre mich vermutlich für Wochen aus der Weltweiten Welt des Wahnsinns (WWW) werfen würde…
    Ich will aber positiv schließen, tolle kontrastreiche Bilderserie, tolles Licht!
    Gegrüßte Grüße aus der Dunkelkammer!

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  7. Ohauerha, das ist aber ganz schön grün da, wo die Rotten waren, so viel Farbe kenne ich eigentlich nur von meinen Fotos. Wenn das der Pappenheimer sieht *gg*
    Leider konnte ich in der Firma die Bilder nicht sehen, da geht bei sicheren Verbindungen inzwischen fast nichts mehr durch den Blocker.

    Bei der Schweineblase fiel mir spontan der Ludwig ein, die Schweineblase mit glimmender Lunte. Zwischenzeitlich wurde ich dann etwas unsicher, ach nee, er meint doch das Ar…..ch aus Bayern, aber am Ende war’s klar. Bewusst erlebt habe ich den nicht mehr, aber selbstverständlich war der ekelhaft, wie alle in dieser Partei. Ich hab das nicht mehr richtig im Kopp mit dem Altersunterschied, aber entweder hast Du Dich sehr früh schon für Politik interessiert, oder Du leidest doch schon ein paar Jahre länger unter diesen Zuständen als ich *g*

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    • Schweinsblase mit Lunte ist der Oberkracher. *ggg*
      Wir sind schon in etwa gleich alt, sind jeodch völlich unterschiedlich sozialisiert.
      Bei der Art meiner Aufzucht war der Blick auf meine Umgebung (in die Welt?)
      unumgänglich wenn nicht lebenswichtich. Deswegen weiss ich auch noch,
      wie die Erwachsenen nach dem Abschuss von JF Kännedie reagiert haben und
      da war ich ein kleiner Bub.

      Die Farben bei Rottenfoto sind so, es war kurz vor Sonnenuntergang und das Gras
      war feucht und leuchtete beeindruckend…

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    • Den Ludwig habe ich ein paar mal sogar live gesehen. Irgendwie hatte der ein Faible für die Bierfeste im Klosterhof meines Heimatortes. Da stand der da, oder besser – er sass – oder noch besser – er thronte. Die einzige Bierbank mit weisser Tischdecke und die Buben standen Schlange wegen einem Autogramm. Der war gut beieinander, wie man hier so sagt, das Essen hat ihm geschmeckt. Das aufgedunsene hat allerdings damals keinem zum Makel gereicht, es war auch schon so eine Art von Statussymbol. Und Zigarre stand auch nicht im Geringsten in dem Rufe, ungesund zu sein, der Ludwig hätte sich schlappgelacht, wenn da ein Warnhinweis auf der Packung gewesen wäre. Zum teil hat man den Leuten damals ihre Laster noch angesehen.

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  8. Ganz unglaublich, diese kleinen Steinmonumente, Grenzsteine, Deichsteine. Oder alle die Wegkreuze, hier leider oft nur zerbröselte Sandstein-Vesperbilder. Was da allerdings so herumsteht, wenn tausende von Jahren intensiv gesiedelt wird …. horche und gugge, immerzu 🙂

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