Alles mit Links

Den ganz frühen Morgen der guten Laune und dem Wetter entsprechend feiern mit: Jukka Tolonen – Passenger to Paramaribo (1977).
Für ein treffendes Zitat ist er immer gut und seine Musik der 1970er Jahre mag ich noch immer sehr: Frank Zappa – Just another Band from L.A. (1972) …

Heute stelle ich allen Besuchern, Lesern und Guggern zum fleissigen Gebrauch je nach Bedarf einige Links zu anderen Internetseiten vor.
Zuerst weise ich auf zwei befreundete Blogger und deren neue Seiten hin. Mir sind die Schreiber seit längerem bekannt und ich schätze Ihre Beiträge. Also, besuchen Sie diese Seiten und delektieren Sie sich an interessanten Mitteilungen.

Auf Sleepersblog macht bereits das Motto neugierig: „We don´t need  no more Trouble.“
Der zweite Blog ist ebenfalls noch taufrisch. Auch da möchte man gerne wissen, um was es sich handeln mag, wenn man liest:toka-ihto-tales – oder: Alles, was ich meinem Friseur nicht erzählen kann.“

Jeder kennt es, jeder hat es schon erlebt. Man hat eine hilfreiche Internetseite entdeckt und besucht sie gelegentlich. Eines Tages dann ein Klick – und man muss diese drei Ziffern und den Hinweis lesen, dass diese Seite nicht erreichbar ist. Wurde sie vom Netz genommen, von irgendeiner Behörde gesperrt oder liegt es eventuell nur an mir, dass ich die Seite nicht erreichen kann? Es gab fast keine Möglichkeit dies herauszufinden. Oder um Frank Zappa zu zitieren „Questions, questions, questions, flooding into the mind of the concerned young person today.“ Das war gestern. Heute öffnet man die Seite Is it down right now?, gibt die Adresse der gwünschten Seite und erhält umgehend eine klare Auskunft. Mein Fazit: Hilfreich!

Ich wundere mich ja schon länger über die Eitelkeiten mancher Menschen, die sich auf deren Blogs unverschämt präsentieren, aber auf einen (wahrscheinlich nur vorläufigen) Gipfel wurde auf Sleepersblog (also doch anklicken!) aurmerksam. Die Likes sind mittlerweile gegen Bares zu kaufen. Wer also auf seiner Fratzbuchseite oder hier bei Onkel Wortpresse oder beim Onkel Jutjuhp mehr Freundeklicks, Primas oder Likes braucht, dem wird in der sogenannten Dritten Welt geholfen. Dort gibt es unter dem sinnig entwürdigenden Namen Klickfarmen, wo Hungerleider für einen Hungerlohn tagaustagein für eitle Fatzkes und Vollpfosten klicken, Nicht zu verschweigen natürlich die Unternehmen und Politiker, die es ebenfalls nötig haben. Mein Fazit: gehts noch absurder?

Als ich, damals noch ein junger Mann mit lockigem Haar, den Slogan zum ersten Mal hörte, da war er mir sogleich einleuchtend: Think globally – act regionally! Immer im Bewusstsein haben, welche Konsequenzen weltweit aus meinem Handeln entstehen, scheinen mir noch immer sinnvoll. Oder ergänzend einer altbekannten Lummerländer Spruchweisheit folgend: Mer laafe nedd fort, mer kaafe am Ort.
Seit vielen Jahren schätze und kaufe ich Produkte aus deutscher Produktion. (Ich würde sogar mit einer deutschen Kamera fotografieren, wenns eine gute neuerer Produktion noch gäbe. Nein, Leica hiess der dämliche Chow-Chow der ortsansässigen Kaffeerösterei, der mir als kleinem Jungärmel hinten die Lederhose gebissen hat).
In der Nähe der deutschen Stadt, die es nicht gibt und wo es etwa dreihundert Tage im Jahr regnen soll, werden in der Manufaktur
August Schuster seit über hundert Jahren feine Cigarren und Cigarillos hergestellt. Diese Firma werde ich nach einigen selbst durchgeführten Geschmacksproben fürderhin geniessend unterstützen. Mein Fazit: Prima – Volles Aroma ohne Koma!

Bevor ich diese fotografisch abgelichtete sonderbare Landschaft präsentiere, verabschiede ich mich mit der Frage, die mir soeben kam, als ich den letzten Hinweis schrieb: Warum werden auf Kraftfahrzeugen nicht weithin ebenso gut lesbare wie aufdringliche Hinweise angebracht; vorne auf der Haube ein erschreckende Unfallszene und hinten die Aufschrift „Autofahren kann tödlich sein.“ Bei Rauchwaren geht das doch auch.
Einen schönen Tag noch.

                                                                   (Bild anklicken und genau hingugge)
 

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24 Gedanken zu „Alles mit Links

  1. Das Schlimmste ist ja bei dieser irrsinnigen Klickfarmgeschichte, daß solcherley Getue nur einen Blick auf die Spitze des Eisberges des Größenwahns der sogenannten zivilisierten Welt zuläßt. Was für modernder und stinkender Ekel unter der spiegelnden Oberfläche des Konsumterrors schlummert, es macht mich richtig gänsehäutig.

    Beim Bild drängte sich mir stalagmit- oder stalagtitisches Denken auf. Vielleicht auch die Großaufnahme des Rostwasserschlurksgemisches unter einem seit Jahren tropfenden Wasserhahn. Fragen Sie bitte nicht, woher ich solch einen Anblick kenne.

    Zu der Stadt mit B in der Nähe der Stadt mit B, die wo nicht existiert, schreibe ich mal nix. Frage mich nur, wie da der Tabak prasseltrocken werden könne, bei bemerkten Dreihunderttageregenwetter.
    Kulissensonnige Grüße von Ummeecke, Ihre Frau Knobloch, frohgemuth.

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    • Und ich hab’s wieder nicht gewusst. Und du Käthe schon? Dabei bin ich doch immerhin schon in einer Vorstadt zur Fasthauptstadt HH 😀
      . Kopfschüttelnd lasse ich dennoch mal seit so langem herzliche Grüße da, für den lieben Herrn Ärmel. Für Käthe natürlich auch

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    • Ich kenne die Stadt mit B in der Nähe der Stadt mit B nicht aus eigener Besichtigung, lediglich die nichexistente Stadt mit B habe ich besucht aus Gründen.
      Grundsätzlich sind Sie, scharfgrünäugige Frau Knobloch auch nicht so sehr weit entfernt mit Ihren Anschauungsgedanken zur Fotografie.
      Wenn Sie das Foto direkt anklicken, werden Sie weitere Damen und deren Ideen dazu finden.
      Astreinspringbrunnenreparierte Frühfrühlingsgrüsse aus dem Garten Bembelland sendet Ihnen, Ihr Herr Ärmel (wie stets)

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      • Ähem, ich muß die Nähe der hiesigen B-Stadt zu den anderen beiden ja nicht extra betonen, Verehrtester. Nur mal so in’s Blog gestellt, ähem.

        Waren Sie höhlisch unterwegs, eine Tropfquelle ablichtend? Die anderen Ideen brachten mich nicht viel weiter. Wasser, eh klar. Und Zeit, viel Zeit. Mal sehen, ob’s eine Stirnklatschauflösung wird.
        Springbrunnenplätscherlachgrüße, Ihre Frau Knobloch, sowas von Sie wissen schon.

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  2. Thanx for your support – oder wie das heißt!
    Aber was les‘ ich da: Du bist Raucher? (Befremdet Augenverdreh und grins).
    Lösch ma janz schnell die Idee mit dem Gesundheitshinweis auf Kühlerhauben – ich befürchte, das irgend so ein Profilloser gewaltfreier Möchtegernerlöser sich die Idee klaut und daraus blutiger Ernst wird. Da restaurierste mühevoll irgend so einen Blechsurviver mit Chrom und allen Schikanen – und dann soll soooo ein Bildchen auf’s janze? Nä!

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    • Dass du mir gleich mit den Autohauben daherkommst, dachte ich mir beim Schreiben des Textes. Ich habs trotzdem geschrieben und stehe lasse ich es jetzt auch. Die Politikspacken haben bestimmt noch viel schlimmere in ihren Denkhohlräumen.
      Überdies solltest du langsam mitbekommen haben, dass ich saisonaler Raucher bin: mal zwei Jahre ohne, dann eventuell wieder drei mit.

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  3. Huch, liebe Frau Coupar, bevor Sie gleich wieder um die nächste Ecke entschwunden sind, nehmen Sie noch meinen herzlichen Dank für Ihren lobwortenden Kommentar mit auf den Weg.
    Nachmittäglichsonnenentschwindende Grüsse aus dem vorwochenendlichen Bembelland

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    • Ich feindanke für das Knallkompliment 😉
      Ich bin mittlerweile überzeugt, wenn man einen an die Suchmaschinen setzte, der würde Unmöglichkeiten finden, dagegen sind die Klickfarmen ein kleiner mattschimmernder Fisch. Mit welchen Beschäftigungen Menschen in Ländern weitab von der westlichen Welt ihr Geld verdienen. Das geht dann los, mit Menschen, die ihre Organe verkaufen aus dem lebendigen Leib heraus frisch auf den Operationstisch…
      Themenwechselnde Abendgrüsse aus dem saunaaufheizenden Bembelland

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