Storchennachschlag mit Fleischwurst

Die musikalische Begleitung beim Schreiben kommt von der Elfenbeinküste: Dobet Gnahoré – Na Afriki (2007)…

Nach dem letzten Beitrag und besonders eingedenk der als vorzüglich gepriesenen Fleischwurst in der Landmetzgerei vor dem Steindamm machte ich nochmals auf den Weg dorthin, dem hartnäckigen Gegenwind zum Trotz.
Ich hatte Glück. Nur ungefähr dreissig Meter vom Weg entfernt und in etwa fünf Meter Höhe bemerkte ich ungewöhnlich lebhafte Bewegungen in einem Storchennest. Ich hielt an und der Rest war Geduld. Mir boten sich die gezeigten Bilder des Nachwuchses der Störche.

An anderer Stelle kündigte ich bereits neue Wasserfotografien an. Dies hier präsentierte nahm ich am Wasserdurchlass des Steindamms auf. Und damit keine Fragen offenbleiben, zeige ich auch den Steindamm. Wer sich über das linke Geländerübersteigeverbot hinwegsetzt, dem bieten sich einige schöne Möglichkeiten.

In der Metzgerei bedienen auf kleinstem Raum vier Verkäuferinnen. Die Kunden kommen aus der ganzen Umgegend und stehen teilweise vor dem Ladenlokal an. Das Aroma und die Auslagen erinnern an vergangene Zeiten. Jeder Kunde, ob Omma Lehmann oder der kleine Edgar bekommt ein Stück Fleischwurst nach dem Bezahlen der gesunden Ware. Ich kaufte einen Ring Fleischwurst und teile hiermit hochoffziell mit; dies ist die für meinen Geschmack beste Fleischwurst seit Jahren, was sage ich, die ich seit Jahrzehnten gegessen habe. So muss Fleischwurst schmecken.

                                                                 (Fotos anklicken und gross gugge)

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23 Gedanken zu „Storchennachschlag mit Fleischwurst

  1. Nun haben sie mich wieder in den Strudel Ihrer Fotografien gezogen. Eigentlich möchte ich bei Ihnen immer Bilder sagen.
    Wann bekomme ich sonst eine so liebevolle Storchenmama zu sehen, die graziös den langen Schnabel zum füttern neigt.
    Und in den grünen Strudel habe ich mich sofort verliebt, aber das dachten Sie sich vielleicht schon.
    Abendstille Grüße, Ihre Arabella

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  2. Für die prächtigen Storchenfotos auf einen storchennestgleichhohen Baum geklettert oder geht das so von unten hoch? Oder haben Sie Ihre überlange teleskopische Selfiestange benutzt? Mir ein Rätsel.
    Gruß vom Rande der Tiefausläufer

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    • Ich stand am Wegrain, die Fotos wurden wie aus der Perspektive zu erkennen vom Boden aus aufgenommen. Andernfalls hätte ich in das Nest hinein fotografieren können. (Ob ich mich das allerdings getraut hätte aus so kurzer Entfernung…)
      Morgenhalbgrauhimmlische Grüsse aus dem überraschenden Bembelland

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    • Sie kennen keine Fleischwurst? Nie ein Stückchen zum kosten bekommen, wenn die Mutter, Oma oder die Tante in der Metzgerei eingekauft hat?
      Ich kanns nur ganz schwer glauben, nur ganzganz schwer – – nee, ich kanns überhaupt nicht glauben.
      Vielleicht heisst die in Ihrer Gegend bloss anders…

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      • Ihr Kommentar lässt mich schmunzeln und würde ich Fleisch essen, bekäme ich nun bestimmt Lust auf Fleischwurst. 🙂
        Ich habe sie als Kind gegessen, beim Besuch der Metzgerei gab es auch immer eine Scheibe zum probieren. Doch ich weiß wirklich nicht mehr, wie sie schmeckt. Aaaaber dafür kann ich das Lied von der Fleischwurst mitsingen (das die Kinder auf ihrem Weg nach Büllerbü singen). Ist doch auch was, oder?

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        • Eieiei – das hat jetzt ein Weilchen gedauert. Ich kann mich an das Fleischwurstlied nicht mehr erinnern. Bullerbü lief ja auch zu Beginn der 1960er Jahre.
          Obwohl Ihre Ehre nie zur Diskussion stand, ist das selbstverständlich ein Oberkracher, wenn Sie solche Hymnen noch kennen.

          Wenn ich mich mit meinem besten Freund treffe, spielen wir manchmal Serienraten, z.B. einer pfeift die Melodie und der muss raten zu welcher Serie sie gehört, Fragen zu Personen, zu Textstellen – – man kann dabei erfahren, wie tief solche Filme in einen eindringen, dass man noch nach Jahrzehnten auf Kommando Details davon weiss. Und zu unserer Kinderzeit wurden die Serien ja nicht wiederholt – einmal sehen reicht also offensichtlich. (Deshalb haben unsere Kinder vor ihrem neunten Lebensjahr keine Serien gesehen)

          Spätnachmittäglichsonnige Grüsse aus dem bunten Bembelland

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  3. Heute danke ich zuerst lauschlappenbeglückt für die Musikke, lieber Herr Ärmel. Beim Querhören schmeichelt sich die Stimme immer mehr ins Hörgewinde, und das wo ich bei Frauenstimmen zickig bin. Herzlichen Dank also dafür.

    Und die Bilder lassen mich verhacht zurück und Erinnerungsschubladen springen klappernd auf: Die Schulzimmerfenster gingen in Richtung Kirchdach, auf dem das heimatdörfliche Storchennest befindlich war. Die wuselige Aufregung, die die Klasse erfasste, wenn die Störche endlich zurückkehrten und dann das heimliche Schielen, wenn sich Nachwuchs einstellt, wieviel und wann werden sie flügge…

    Ich grüße herzlich in den Montag und verbleibe zugeneigt, sachtnackenneigig heute nur, jedoch ganzherzig, Ihre Frau Knobloch.

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  4. Ihr huldvoller Dank liest sich wie eine Aufforderung zur Vorstellung weiterer weiblicher Stimmen. Gleichermassen zur Erweiterung der Hörerlebnisse wie der klanglichen Horizonte.
    Heute oder Morgen werde ich dem Nest einen neuerlichen Beusch abstatten. Ich halt Sie lichtbildnerisch auf dem Laufenden.
    Bis dahin grüsse ich Sie allerfreundlichst, wie stets Ihr Herr Ärmel (aus dem Bembelland)

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