Der Lauf der Natur

Bei diesem Konzert unterblieb der Auftritt mit dem Religionsverkäufer aus der Villa am Genfer See. Sie ist auch so noch immer eine Musikerin der Extraklasse: Patti Smith – Live im Tanzbrunnen in Köln am 23.6.2015…

Ein Kapitel nähert sich dem Ende. Die vier jungen Störche sind flügge geworden und suchen sich ihr Futter nun selbst. Ich freue mich, dass alle überlebt haben. Inzwischen beginnen sich die schwarzen Beine und Schnäbel rot zu färben. Sie stolzieren jetzt unter den aufmerksamen Blicken der beiden Alten über die Wiese unter ihrem Nest. Beeindruckend sehen die Gleitflüge aus, wenn die ganze Storchenfamilie fast gleichzeitig das Nest verlässt. Bald werden es zumindest die jungen Vögel für immer verlassen. Ich bin gespannt, ob die Alten im nächsten Jahr erneut hierher zurückkehren werden.

Anschliessend fahre ich zum Rhein. Auch das Hochwasser ist stark zurückgegangen. Ich liege am Ufer und lasse meine Erlebnisse der vergangenen Wochen vorüberziehen. Viele Stunden, ob ganz früh morgens oder abends zum Sonnenuntergang habe ich hier mit der Kamera verbracht und manches davon im Blog berichtet und gezeigt.
Nun werden andere Erlebnisse in den Fokus rücken.

Auf dem Weg zurück fahre ich an den abgeernteten Spargelfeldern vorbei. So folgt die Natur ihrem Kreislauf. Auf der anderen Strassenseite leuchtet die frisch gemähte Wiese golden in der tiefstehenden untergehenden Sonne.

Ich habe weniger Beiträge als üblich präsentiert in den vergangenen Tagen. Da hatten andere Beschäftigungen den Vorrang.
Ich danke allen Besuchern, Lesern und Guggern für die Begleitung des Storchennachwuches und danke für die freundlichen Kommentare. Ausserdem heisse ich die neu hinzugekommenen Blogverfolger herzlich willkommen.

                                                                 (Foto anklicken öffnet die Galerie)

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30 Gedanken zu „Der Lauf der Natur

  1. Was macht eigentlich der schwarze Berg, Herr Ärmel … muss er dieses Jahr ganz ohne Sie auskommen?
    Auch ich danke für Storchenbilder und Rheinwasser und den Lauf der Zeit. Um das Konzert beneide ich Sie ein bisschen. Hier spielt die Dame auch, aber bis ich das mitbekommen habe, war es schon ausverkauft- tja, wer zu spät kommt …

    herzliche Grüsse
    Ulli

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    • Huch, der Schwarze Berg? — dort steht noch mein Lieblingsfahrrad. Und manch anderes. Tja, man muss die Felder beackern, die Frucht bringen. Insofern ists ein Spagat derzeit.

      Ich selbst habe das Konzert auch nicht vor Ort miterlebt, es lediglich der Mitschnitt des Auftritts, aber schon der lohnt 😉

      Schonwiederprimaschwitzende Grüsse aus dem handwerkenden Bembelland

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  2. Vielleicht mag ich ja ein wenig getadelt werden – trotzdem wage ich die Frage, wer denn der Religionsverkäufer mit Villa am Genfer See ist?
    Ab und zu `ne neue Tapete- oder was Sie da handwerkeln- kann nicht schaden, damit bloß keine Villen einkrachen oder Hühnerställe verflöhen 🙂
    Gruß aus dem Windhosenland

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  3. Huch 🙂
    Ich dachte schon im Allgäu (oder wo sonst die Kühe schöner sind…) gäbe es kein Internet. So also sehen abgeerntete Spargelfelder aus, ich hätte gedacht da wächst nichts mehr wenn man den Spargel entfernt hat.

    Ist das ein taugliches Bootleg von der Frau Schmidt im Tanzbrunnen? Dann müsste ich mal gucken wo es das gibt, denn die mag ich sehr die Frau Schmidt.

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  4. Wieder eine schöne Serie, ich bin beeindruckt. Schön, dass die Störche überlebt haben. Vielleicht sind es Griechen.
    Ich meinte natürlich, Felder ob gemäht oder nicht gemäht im Abendlicht haben eine großartige Anziehungskraft. Wenn nicht gemäht, kann ein laues Lüftchen noch schön Bewegtbilder produzieren.
    Wünsche frohe Tage, Schweißperlen sind ja wieder angekündigt.

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    • Ein bomfortionösfamoses Wochenende mit hunderten von Fotos wars. Präsentationen werden folgen.
      (Sind wir nicht alle Griechen – irgendwie?)
      Gegen Schweissperlen habe ich nichts einzuwenden solange sie nicht auf ästhetischen Schweissnähten sich befinden 😉
      Abendschöne Grüsse aus dem klingenden Bembelland

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      • Ein wahrer Satz. In meinen Gedanken bin ich eigentlich ein Dauergrieche. Da fällt mir ein, ich sollte noch meine Steuererklärung machen. Wie bring ich da nur das neue Fernrohr unter? Das letzte Objektiv könnte gelingen, ich hatte es mal bei der Arbeit dabei…
        Egal, schöne Grüße nach Bembelanien!
        (Mixed Kassette von 1987 – schön schrecklich)

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