Gedanken Dienstagsmorgens

Wenig Musik, weil eher quäkend aus den Lautschlitzen des Notebooks: The Smiths – Meat is Murder (1985)…

Manchmal fühle ich mich allein. Es muss mit meiner körperlichen Konstruktion zusammenhängen.
Im oberen Drittel des mittleren Teils dieser Kontruktion, und zwar wiederum links von der Mittelachse ist ein hochempfindlicher Sensor eingelagert, ein Bauteil mit fundamentaler Mehrfachfunktion.

Ein anderes, vielfach verwendbares Werkzeug dagegen ist so ziemlich genau in der Mitte angebracht. Es befindet sich in der obersten der drei Abteilungen meines physischen Gehäuses. Vor diesem eminent wichtigen Werkzeug sind zudem zwei (in meinem Fall grüne) Lichter angebracht, die es mir erlauben, die Welt zu durchleuchten. Jene obere Abteilung ist überdies sowohl horizontal als auch vertikal in einem gewissen Ausmass bewegbar, das heisst, das sinnstiftende Zusammenwirken des Werkzeugs mit den Lichtern ermöglicht mir die Anwendung von Vorsicht und Rücksicht, häufig sogar Nachsicht. Grosse Freude bereitet mir der kreative Gebrauch der sogenannten Umsicht.

Mit etwas Energie, man könnte sie den guten Willen nennen, ist es den Inhabern solcher Kontruktionen möglich, zwischen den erwähnten Sensoren, Werkzeugen und Lichtern eine Harmonie herzustellen. Gelingt dies, dann kommen Prozesse in Gang. Andere Konstruktionsbetreiber und bei einigem Bemühen sogar viele Zusammenhänge und Ereignisse der Welt erscheinen klar und durchsichtig. Daraus ergibt sich fast logisch, dass Oben und Unten, also Hierarchien im wirklichen Leben an sich bedeutungslos sind. Wer jedoch deren Wichtigkeit hervorhebt, will meist das tatsächlich Wichtige verbergen..

 Aus dem jahrelangen kreativen Gebrauch, ja geradezu der Lust an dem Zusammenwirken der genannten Konstruktionsteile mag eines meiner Lieblingsworte entstanden sein: Horizonterweiterung. Aus diesem Grund wird es mir zeitlebens ein Rätsel bleiben, warum so viele Menschen ihre Scheuklappen lieber haben als ein klares Licht der Horizonterweiterung.

Ein schönes Beispiel praktischer Anwendung dafür ist es, sich auf die eigenen Fähigkeiten zu verlassen. Nachfragen und prüfen gerade dort, wo alles so besonders klar und einfach erscheinen will. Da gibt es zum Beispiel diesen Verein einiger Verwirrter, die es derzeit schaffen, dass die Massen auf den Strassen ihre teilweise dümmlichen Parolen lauthals von sich geben. Denen wird viel Aufmerksamkeit geschenkt in den Medien. Zuviel, wie ich finde, denn dies ist eine Form der Reklame ganz eigener Art.
Daneben gibt es eine Partei, die dies so geschickt ausnutzt, dass man nach ihren (seit längerem zu erwartenden) Erfolgen bei den gestrigen hessischen Wahlen nach den ersten Ergebnissen sofort über eine Änderung des Wahlrechts nachdachte seitens der grossen Wahlverlierer. Eine ähnliche Form der Sponatität scheinen mir auch die Aufrufe in verschiedenen Blogs, nun gegen Rechts zu schreiben. Also auch für diese Seite noch Reklame zu machen. Da wird die Grundregel des Internets nicht beachtet, dass nämlich letztendlich jede Äusserung auch zur Werbung wird.

Was mich persönlich betrifft, so spreche ich lieber mit jemandem als gegen jemanden. Statt Gräben zu vertiefen oder aufzureissen, baue ich lieber Brücken des Gesprächs. Da besteht wenigstens die Chance, dass jemand mir auf meine Seite entgegenkommt. Zugegeben, das ist ziemlich leise, weniger spektakulär und anstrengender ist es zudem.

Wenn ich mir am Ende meines Lebens aber sagen könnte, dass es mir gelungen ist, nur zehn Menschen auf meine Seite herüber geholfen zu haben und zu der Erkenntnis, dass die oben erwähnte Konstruktion harmonisch auch bei diesen Menschen nur funktionieren kann, wenn man genau hinsieht und nachfragt, dann hätte mein Leben in politischer Hinsicht einen Sinn gehabt.

Wer über den berühmten Tellerrand hinaussucht, der kann anregende Gedanken finden, zum Beispiel in einem Kommentar in der Sächsischen Zeitung vom 26.2.2016. Man muss nicht jedes Wort unterschreiben, entscheidend sind ohnehin Tendenzen, denn das Leben ist ein sich entwickelnder Prozess.

Wer ist hier rechts? – Ein Kommentar von Dr. Maximilian Krah
Das Meinungsspektrum in Dresden ist europäisch, im klassischen Sinn. Das ist nichts, wofür wir uns schämen sollten. Ein Beitrag von Dr. Maximilian Krah, Rechtsanwalt und Unternehmer aus Dresden.

Ich wurde 1977 in Sachsen geboren, und wie die meisten in meiner Generation habe ich mich nach 1990 bemüht, das zu verbergen. Das begann bei der Sprache – als Erstes wurde die Kaufhalle zum Supermarkt – und setzte sich in Auftreten, Habitus und Stil fort. Ein Ossi wollte ich nicht sein. Vor zehn, 15 Jahren habe ich mit Verve die These vertreten, dass es in meiner Altersgruppe keine relevanten Ost-West-Unterschiede mehr gibt, was letztlich bedeuten sollte, dass das spezifisch Ostdeutsche vollständig verschwunden ist.

Manchmal muss man ins Ausland gehen, um mehr über sich und sein Land zu erfahren. Als Stiftungsvorstand in Wien hörte ich oft, dass meine Art der Problemlösung meine Ost-Prägung erkennen ließe; und anders als im Inland war das ein Kompliment. Beim Studium in New York verhalfen mir meine Schulkenntnisse in russischer Sprache, Geschichte und Literatur zu einem einfachen Zugang zu den russischen Kommilitonen und machten mich bei Amerikanern, Engländern und Israelis zu einem gefragten Gesprächspartner zu europäischen Themen. „Ost“ zu sein war plötzlich ein Vorteil.

Derzeit erleben wir die Ost-West-Unterschiede in der politischen Beurteilung. Der Osten, Dresden und Sachsen voran, beurteilt die Masseneinwanderung kritischer und ist Russland gegenüber wohlwollender als der Westen. Diese Differenzen führen nun in den westdeutsch geprägten meinungsbildenden Schichten zu einer Abqualifizierung: Der Osten sei eben zurückgeblieben, ihm fehle die Erfahrung des Westens im Zusammenleben mit Ausländern, man sei autoritätsfixiert. Der SpiegelReporter Jan Fleischauer fordert gar die „Remissionierung des deutschen Ostens“ im Geiste des westdeutschen Konsenses, und auch in meinem Dresdner CDU-Kreisvorstand macht sich bevorzugt eine westdeutsch geprägte Parteifreundin immer große Sorgen um das „Image“ unserer Stadt.

Das Image bei wem? In Prag, Bratislava oder Moskau höre ich über Dresden nur Gutes. Und aus den USA erreichen mich höchstens Fragen, ob man angesichts der ungezügelten Einwanderung noch unbesorgt in Deutschland Urlaub machen könne. Ein Imageproblem hat Dresden zuvörderst bei westdeutschen Funktionseliten und Dresdner Lokalfunktionären, die unbedingt dazugehören wollen.

Das Meinungsspektrum in Dresden und Sachsen entspricht in etwa demjenigen in den östlichen EU-Staaten. Kein EU-Land folgt Deutschland in seiner Einwanderungspolitik. Auch in den USA, Australien, Russland, Israel oder den Emiraten wäre eine Politik der offenen Grenzen undenkbar. Dass in Budapest, Madrid oder London keine zuwanderungskritischen Demonstrationen stattfinden, liegt einfach daran, dass die dortigen Regierungen eine Politik betreiben, wie sie Pegida in Dresden fordert. Nicht die Dresdner Zuwanderungsskepsis ist der Sonderfall, sondern die Refugees-Welcome-Begeisterung in München, Köln oder Hamburg.

Aber warum ausgerechnet Dresden und nicht Leipzig, Suhl oder Rostock? Die Antwort gibt Uwe Tellkamp im „Turm“. Er beschreibt ein städtisches Bürgertum, das seine Werte, Überzeugungen und Prinzipien verteidigt, dass aus Bildung, Kultur und Tradition seine Identität bezieht. Das daraus erwachsene Selbstbewusstsein hat nach 1990 in Dresden die andernorts in Ostdeutschland erfolgte unkritische Übernahme westdeutscher Wertmaßstäbe verhindert.

Nicht nur das antikommunistische Bürgertum hat an der Dresdner Zuwanderungsskepsis und Russlandfreundlichkeit seinen Anteil; auch das marxistische Erbe führt zu dieser Stimmung. In der DDR waren sich Kommunisten wie Bürgerliche in ihrer positiven Einschätzung der deutschen Kulturgeschichte einig. Die Idee, dass Hegel, Schelling oder Nietzsche Wegbereiter des Nationalsozialismus seien, die Vorstellung, dass die Pflege deutscher Volkslieder faschistoid oder die Vermittlung von Goethe, Hölderlin oder Wagner nationalistisch wären, sind genuin westdeutsch. Mehr, Karl Marx hat Nation und Nationalstaat positiv bewertet und würde in der Massenzuwanderung in erster Linie die Schaffung eines Ersatzproletariats sehen. Die derzeitige Politik ist aus marxistischer Perspektive nicht viel mehr als eine bürgerliche Dekadenzerscheinung.

Diese Melange aus Selbstbewusstsein, Bildungsbürgertum und marxistischer Geschichtsphilosophie gibt dem politischen Diskurs in unserer Stadt eine viel größere Tiefe und Bandbreite als in Berlin-Mitte. Das Dresdner Meinungsspektrum ist europäisch, im klassischen Sinn. Das ist nichts, wofür wir uns schämen sollten; im Gegenteil. Nicht wir sind es, die ein Imageproblem haben, es sind die Refugees-Welcome-Rufer, die außerhalb Deutschlands erst Unverständnis, nun aber zunehmend Abwehr erzeugen, weil ihre Politik zu einer Gefahr für das Europäische Projekt wird.

Ihren tonangebenden Intellektuellen gefiel die „alte“ Bundesrepublik bis 1989 als „postnationale Demokratie unter demokratischen Nationalstaaten“ – so eine bekannte Formel des Politologen Karl Dietrich Bracher. Mit der Wiedervereinigung wurde sie zum Nationalstaat, und unter dem Stichwort der „Berliner Republik“ begannen die hoffnungsvollen Debatten über die gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Konsequenzen. Gerhard Schröder hat die Chancen, die sich nun boten, konsequent genutzt und eine nationalstaatliche Normalität geschaffen. Die große Koalition hat seit 2005 nicht nur die ökonomischen Reformen Schröders weitgehend zurückgenommen, sie hat auch die geistigen Impulse nicht fortgeführt. Deutschland ist heute intellektuell da, wo Westdeutschland 1989 war.

Diese Verneinung des Nationalen durch die meinungsbildenden Schichten ist aber ein deutscher Sonderweg, den absehbar kein anderes europäisches Land mitgehen wird. Sie führt zu einer Begrenzung des politischen Spektrums mit der Folge, dass das, was in Dresden wie im übrigen Europa als bürgerlich, liberal oder konservativ gilt, als ultrakonservativ, populistisch oder rechts wahrgenommen wird.

Nicht Dresden ist der Geisterfahrer, der durch „bunte“ Kampagnen „remissioniert“ werden muss, sondern die Bundesrepublik ist mit ihren Politikvorstellungen mittlerweile international weitgehend isoliert. Deutschland braucht keine politisch korrekte Empörung über die Dresdner und Sachsen, sondern eine mutige, selbstkritische und offene Debatte über sein Selbstverständnis. Hier haben wir aus Dresden einiges beizusteuern. Und besonders diejenigen, die sich selbst für die Buntesten halten, sollten dabei den Blick über die deutschen Grenzen wagen. Nichts ist so deutsch wie „Refugees Welcome“, nichts so europäisch wie das Bekenntnis zur eigenen Kultur, Identität und Tradition und der Wunsch, das zu erhalten.

Quelle: Autor Dr. Maximilian Krah / Sächsische Zeitung vom 29.02.2016
Dr. Maximilian Krah, 39, ist Rechtsanwalt und Unternehmer. Er lebt und arbeitet in Dresden. Unter dem Titel Perspektiven veröffentlicht die Sächsische Zeitung kontroverse Texte, die Denkanstöße geben und zur Diskussion anregen sollen.

                        (Das OoC Foto wurde aus einem fahrenden Auto irgendwo in Süddeutschland aufgenommen)

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25 Gedanken zu „Gedanken Dienstagsmorgens

  1. Ich schreibe gegen rechts. Unexplizit, indem ich Lyrik oder Geschichten schreibe, die eine Verständigung suchen. Das schreibt automatisch gegen Rechts. Außerdem bin auch noch Linkshänderin, was die ständige Balanceüberprüfung und Auspegelung zwischen Rechts und Links dauernotwendig macht. Manchmal hänge ich zwischen Stühlen irgendwo in der Mitte und versuche neutral zu sein, was mir mitunter schwer fällt, da diese Emotionen mir querkommen. Macht aber nix, die durchschaue mittlerweile. Ich will mal nach Dresden. Ein klares Bildungs-Must-Have. Schöne Sachsen sprechen auch schön Sächsisch, behaupte ich einfach mal frech, wobei die Schönheit natürlich immer im Auge des Betrachters liegt.
    Danke. Das ist ein toller Beitrag und für mich politisch ewig Verstehenwollende wieder Fundfutter für Zusammenhänge.
    Die Smiths hört man am besten über eine gute Anlage. Heller Sound, dass das aus dem Läppi die Ohren zerschrebbelt, glaube ich gern.
    Sie sind nicht allein, auch wenn Sie sich manchmal so fühlen.
    Lieben Gruß von der Karfunkelfee

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  2. Ja, ja, sie grünäugiger Mensch mit Herz und Hirn, genauso sehe ich das auch, Herz und Hirn, bedingungslose Mitmenschlichkeit und Vernunft brauchen eine Balance, die in Deutschland derzeit nicht in Sicht ist.

    Ein interessanter Artikel. Für alle Nicht-deutschen ist diese innere Unterscheidung zwischen Ossis und Wessis ohnehin nicht selbstverständlich. Wie viele Europäer werden überhaupt noch wissen wo genau die DDR lag ! Durch das Lesen von Blogs ist mir diesbezüglich vieles klar geworden und dieser Denkansatz von Maximilian Krah kommt mir auch sehr plausibel vor. Ich denke auch, dass ich mich in sehr zahlreicher internationaler Gesellschaft befinde wenn ich das „welcome refugees“- Konzept einigermaßen irrwitzig finde.

    Gerade das Brückenbauen,von dem ich auch sehr viel halte, ist in einer so aufgeheizten Situation fast unmöglich. Bei „wer nicht meiner Meinung ist, ist mein Feind“ schafft man nicht einmal wacklige Trittsteine über den Fluß geschweige denn eine Brücke ….

    Kennen Sie das Verlagslogo von Larousse, den Löwenzahn (wie immer diese Pflanze in Ihrer Gegend heißt) der seine kleinen weißen Fallschirme verstreut und damit Wissen verbreitet. Das ist mir zu Ihrem originellen Foto eingefallen 🙂

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  3. Welch Blasphemien muss ich da lesen. Natürlich ist es unser aller Pflicht und und Schuldigkeit, einem herrenlosen Sklavenheer Obdach und vage Hoffnung auf unterbezahlte Hilfsarbeit zu bieten. Wollen Sie die etwa in Griechenland versauern lassen? Da gibt es doch keine Arbeit, außerdem könnten sie diese schöne Wiege Europas zertrampeln, so daß man deren unbezahlbare Staatsschulden aus unseren Büchern streichen müsste. Dann ständen wir doch vor der (Finanz-)Welt viel weniger wohlanständig da, und das kann doch keiner ernsthaft wollen. Nur die einfachen Geister verstehen diese Zusammenhänge nicht, aber deren Ängste kriegen wir in den Griff, in dem wir sie fleißig den westdeutschen Gruß üben lassen. Paßt schon.

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  4. Wo fange ich an?

    Mit einem Danke.
    Für Ihre klare Meinung und den Mut diese auszusprechen.
    Wo treffe ich so einen Menschen sonst.

    Vor nicht alzu langer Zeit las ich in einem Rezept (im Stern) in Dresden können man keine ausländischen Gewürze kaufen, der Kurzsichtigkeit seiner Bewohner wegen. Aha.

    Sachsen ist meine Heimat, niemals habe ich mich unseres Dialektes wegen geschämt. Er ist ein Zeichen innerer Verbundenheit, trotzdem kann ich Hochdeutsch sprechen.

    Eine mentale Verwirrung herrscht zur Zeit nicht nur hier, es passt nur gut in’s immer noch vorhandene Schema des Ossis derjenigen, die oft keinen kennen.

    Viele Sachsen haben gelernt, sich keiner Diktatur zu beugen, sondern für sich einzustehen. Für überlieferte Werte und den Wunsch sie generationsübergreifend weiterzugeben.

    Ausländer gab es auch in der DDR.
    Kubaner, Vietnamesen.. .

    Immer und überall gibt es Rechte. Das sie hier vermehrt ins Licht der Öffentlichkeit drängen, ist meines Erachtens nach gesteuert.

    Ich schreibe nicht gegen rechts, ich bin gehen rechts. Mein Blog braucht keinen Artikel dazu. Wer klar sehen kann, sieht das auch so.

    Lieber, sehr verehrter Herr Ärmel, tief ziehe ich meinen Hut vor Ihnen.
    Allzugern bin ich auf Ihrer Seite.
    Einsam sind oft Teile von mir, das geht uns allen manchmal so.
    Sollten Sie jemal zu einsam sein ( was ich niemals glauben werde ), versichere ich Ihnen, meine Kinder und Enkel in dem selben Geist zu erziehen, wie sie es mit den Ihren tun.

    Für mich der einzige Weg.

    Ich bin voller Hochachtung für Sie,
    Ihre Arabella

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  5. Ein Imageproblem hat Dresden (Freital etc.) weil das Pack dort seit Monaten ungehindert auf den Straßen tobt, weil Bürgermeister zurücktreten wenn ihre Familien bedroht werden, weil am laufenden Band Wohnungen, Heime und geplante Heime in Flammen aufgehen und Menschen auf der Straße zusammengeschlagen werden, das ist nicht „bürgerlich, liberal oder konservativ“ – das ist rechtsextremistisch, daran ändert auch das relativierende Gefasel eines Dr. Krah nichts (wes Geistes Kind der Mann ist liest man auf seinem Blog, wer das Wort „Flüchtlinge“ in Anführungszeichen setzt lässt schon tief blicken) Ach ja, sind ja keine, sind islamisierende Invasoren allesamt, habbich doch glatt vergessen.

    Letztlich geht es momentan auch weniger um Zuwanderung sondern um Asyl für Kriegsflüchtlinge, das ist ein Menschenrecht. Schlimm genug, dass wir dafür mit ausgesprochenen Menschenrechtsaktivisten wie Sultan Erdogan zusammenarbeiten, damit der besorgte Pöbel von weiteren „Invasoren“ verschont wird.

    mfg
    ein Refugees Welcome Rufer

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    • Und gerade bekomme ich so richtig Wut.

      Pöbel ( Gesinde ) ach ja.
      Sie und auch der Bürgermeister tragen nicht den alltäglichen Frust, den “ Kriegsflüchtlinge“ mit dem verlockendem Angebot “ ficki- ficki “ im Bus machen.

      Ach, wie konnte ich!
      Sicher fahren Sie privilegiert im Auto!
      Kann ich mir beim Mindestlohn von 8,50 Euro nicht leisten. Bin ich auch selber schuld dran, warum hab ich Kinder!

      Herrn Ärmel bitte ich um Gnade für diesen Ausraster.

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      • Woher ich glaube das „Pack“ zu kennen? Es artikuliert sich. Auf der Straße, im Netz, überall. Rassismus ist Alltag geworden, sogar im von christlicher Nächstenliebe geprägten Bayern (siehe den letzten Beitrag von Bludgeon)

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        • „Geworden“ sagst Du da, glaubst Du allen Ernstes, daß er jemals weg war? Und grad hier in diesem unseren Lande? Aber, nein, ich möchte hier nicht einen Brand anzetteln, es herrscht eh allerorten Explosionsgefahr! Und zum „christlich geprägten Bayern“ möcht ich, die ich hier lebe nur mit einem Satz von meinem Vater antworten, den er, als alter Roter immer parat hatte: Das mußt du dir merken, die, die das „C“ im Parteinamen haben, das sind immer die Schlimmsten, die lügen am meisten!“ Und die Nächstenliebe, die alles verzeiht und nie nachfragt, scheint da bestens zu funktionieren, wo man ohne die geringsten Zweifel, die Kinder immer noch wochenlang mit Kaplänen und Pfarrern in die Freizeiten schickt (ja mei, schwarze Schafe gibts halt überall, gell, da muß man nicht alle verurteilen) aber wenn ein schwarzer Mann, nochdazu ein Flüchtling, vor Freude ein Kind küsst, hat er die Polizei am Hals und sonstwas…und im „Helferkreis“ wird dann beratschlagt, wie man „denen“ beibringt, daß Kinder bei uns nicht geküsst werden dürfen…da hör ich jetzt auf und kümmer mich wieder um meine eigenen Probleme.
          Ich bin das Kind eines „Flüchtlingsweibes“ und bin der Meinung, wir sind reich und sollten mal drüber nachdeken, warum, und es wird höchste Zeit, daß wir was abgeben. Punkt. Sei herzlich gegrüßt!

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  6. „…ist aber ein deutscher Sonderweg, den absehbar kein anderes europäisches Land mitgehen wird.“

    Ach, werter Herr Ärmel, es erinnert mich so sehr an meine liebe Mutter. Sie pflegte in meinen jungen Jahren in ähnlichen Fällen immer zu sagen: „Und, Menachem, wenn alle Anderen in den Rhein springen, springst du dann auch?“

    Der Spagat, im Schweben und Eins sein in den Harmonien, das alles gut und schön ist – für den Moment – und der Ermahnung, erst gut in mir nachzuforschen, ob ich dem Sprung der Lemminge folgen will – ich habe ihm allzu oft leichtfertig, aus Bequemlichkeit, aus Harmoniebedürftigkeit, und aus wohlhabenden Bedürfnissbefriedigkeit in einem europäisch einmaligen Friedensland nachgegeben.

    Der Wind wird rauher. Es ist eine Chance.

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  7. Tja, was soll man dazu sagen. Die Angst vor Flüchtlingen gibt es überall. Hier im Speckgürtel der Weltstadt mit Herz hat sich gerade ein schwarzer Pfarrer versetzen lassen, da er die Nase voll hatte. Hier sind viele Menschen gegen Flüchtlinge, auch hier werden eindeutige Angebote gemacht (u a meiner Frau obwohl die Kinder neben dran waren). Aber sowohl das eine als auch das andere wird aufgrund der Masse in wieder in Perspektive gebracht. Meine Erfahrungen im Osten sind eingeschränkt, aber was mir immer wieder aufgefallen ist, ist die relativ hohe Zahl älterer Menschen und junger Männer. Und das sind genau diejenigen, die am Motzen sind und Stress machen. Im Osten, im Westen, als Wähler von AFD oder Donald Trump. Im Westen fallen sie aber nicht so auf, da es auch genügend junge Menschen und Frauen gibt.
    Die Aussagen des Herrn Krah erinnern mich an den Falschfahrer, der sich beschwert, dass es nicht ein Falschfahrer ist, sondern viele.

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  8. Ich war von Anfang an sehr skeptisch, als diese „Willkommenskultur“ daherkam und Tausende mit ihrer Altkleidung und ihren ausgedienten Plüschtieren zu den Bahnhöfen liefen…jaja, und natürlich haben wir jetzt Probleme und die werden nicht so schnell kleiner, alles hinlänglich bekannt…ja natürlich, auch in Bayern passieren Schweinereien, es gibt überall mehr als genügend Bescheuerte. Letzthin war in unserem Marktflecken ein großer Polizeieinsatz: ein Mann aus Eritrea stieg aus dem Zug, war so voller Freude darüber, einen Bleibeort gefunden zu haben, daß er das nächststehende Kind einfach in den Arm nahm und es abküsste…das Kind lief zur Mama, die holte die Polizei usw.usw. Ach ja. Sebstverständlich haben wir auch eine deutsche Kultur, die wir behalten wollen. Bei einem Herrn Krah, der das Wort Flüchtling in Anführungszeichen setzt, der die Piusbrüderschaft verteidigt hat, und dann auf deutsche Nationalgesinnung hinweist, da leuchten bei mir alle verfügbaren Warnlampen auf, dem trau ich ganz sicher nicht über den Weg.

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  9. Herr Ärmel ohne Herrn Krähkrah wäre mir angenehmer. Wieso?
    Irgendwie fehlen beim K. die offenen Horizonte, irgendwie – genau benennen kann ich es nicht, doch die andre aus der Gänsewelt tat es in einigen Belangen schon mal ganz gut.
    Gruß von einer am Horizont irrenden luftflügeligen Grauhaarwüstengans

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  10. Entgegen meiner Gewohnheit, jeden Kommentar individuell zu beantworten, versuche ich heute eine Antwort, in der sich jeder Kommentar finden kann auf seine Weise.

    In der Tat kann man auch unexplizit gegen Rechts schreiben. Dafür steht dieser Blog und meine eigenen Beiträge. Wo über (Mit)menschlichkeit, gegen Militarismus und Imperialismus geschrieben wird; wo die Beschreibung des Schönen keinem reaktionären Provinzialismus dient und der Blick auf den Facettenreichtum unterschiedlicher Meinungen seinen Ausdruck findet, dort wird immanent gegen Rechts geschrieben.

    Der Provinzialismus zeigt sich meiner Meinung nach beispielweise in der noch immer kleingeistigen Trennung von Ost und West in Deutschland. Insofern ist die fortgesetzte Abwertung östlicher Mentalitäten nicht minder engstirnig wie einige Ausführungen in dem Artikel des Herrn Krah. Aus diesem Grund verwies ich hinsichtlich seines von mir zitierten Artikels auch auf die Tendenz und warnte vor einzelnen seiner Formulierungen.
    Natürlich hätte ich, wie ich in einzelnen Kommentaren lese, ebenfalls auf dessen Biografie (die mir bekannt ist) kritisch bis ablehnend abheben können. Wem aber hätte das genutzt?
    Mir ging es um den durchaus diskutierbaren Artikel und nicht um Herrn Krahs verschiedene andere Sichtweisen. Wenn ich ihn disqualifiziert hätte wegen seiner Stellung z.B. zu einer ultrakonservativen katholischen Organisation, dann dürfte ich folgerichtig viele andere Beiträge in der Vergangenheit garnicht publiziert haben. Dann dürfte ich überdies manchen Blogs garnicht folgen, weil dort bestimmte Aspekte der Betreiber meiner Meinung nach ebenfalls sehr kritikwürdig sind.
    Ich möchte nicht der Versuchung anheimfallen, Gedanken mit dem Denkenden zu verwechseln. Das endet bekanntlich damit, dass man den Denkenden bekämpft wenn man seine Gedanken nicht bekämpfen (widerlegen) kann.

    Mir aber geht es um den Facettenreichtum, um die glücklicherweise noch immer entdeckbare Vielfalt in der Welt. Gegen Scheuklappen zu schreiben bedeutet, sowohl gegen Rechts als auch jegliche andere Form von Verbohrtheit und Fanatismus zu schreiben, sei sie politischer, religiöser oder kultureller Natur.
    Dies setzt den unbedingten Willen zur Differenzierung voraus. Zugegeben fällt dieser Wille auch mir selbst nicht immer leicht. Schliesslich verfügen Menschen auch über Gefühle. Pauschale Wertungen mögen das eigene Befinden beruhigen, indem sie komplizierte Prozesse in einer immer mehr vernetzten Welt scheinbar überschaubarer machen, aber zum Kern der Prozesse dringen sie nicht vor. Und wirkliche, dem Verstehen dienende Gespräche bringen sie nicht zustande, im Gegenteil.

    Das Thema der Migration ist überaus komplex. Dass Herr Krah, um ihn letztmalig zu erwähnen, Flüchtlinge in Anführungszeichen setzt, kennzeichnet seine geistige Horizontenge. Andererseits kann ich ihn verstehen. Die mittlerweile verordnete politische Korrektheit macht es nicht einfacher, die verschiedenen Migrationsformen differenziert zu betrachten.
    Dazu zwei Beispiele: Für mich gibt es die Flüchtlinge (ohne Anführungszeichen), Menschen, die unter Bedrohung ihres Lebens ihr Land verlassen, um in anderen Ländern Schutz und Aufnahme zu suchen. Diesen Menschen sind die Grenzen unbedingt zu öffnen. Und um es klar zu sagen, erstens, offene Grenzen aus Mitmenschlichkeit, und zweitens ganz egoistisch, denn niemand kann wissen, ob er selbst früher oder später zur Flucht aus eben jenen Gründen gezwungen sein könnte. Da würde man sicherlich auch gerne Aufnahme finden in einem Gastland.

    Anders sehe ich die Situation der Migranten, die sich aufmachen in andere Länder, um dort ihre Lebensstandards zu verbessern. Und bevor jetzt vielleicht Welcome-Rufer tief Luft zum Gegenangriff holen, füge ich gleich noch hinzu, dass ich mich selbst zu dieser Gruppe der Migranten zähle. Schon aus diesem Grund finde ich diese Form der Migration legitim. Menschen sollen sich frei in der Welt bewegen und ihren Platz finden können.
    Seit über zwanzig Jahren bin ich ausserhalb Deutschlands unterwegs auf der Suche nach den daraus erwachsenden, möglichen persönlichen Vorteilen. Dabei habe ich auch den Preis dieser Form der Migration erfahren und manchmal sogar erlitten. Ich kenne also beide Seiten des Schicksals und habe so logischerweise eine andere (Ein)Sicht zur Sache, als die in Deutschland seit Jahren weitverbreitete Mehrheitsmeinung.

    Bedingt durch das Medium, sind Gespräche in den Kommentarspalten nicht möglich. Ich finde das gut, denn Gespräche führe ich persönlich noch immer am liebsten von Angesicht zu Angesicht.
    Und ich freue mich, dass aufgrund dieses Beitrages die Kommentare durchweg umfangreicher geschrieben worden sind, als das normalerweise der Fall ist.
    Dafür und für die offenen Worte in den obigen Kommentaren meinen herzlichen Dank, denn mich regen sie zu weiterem Nachdenken und Recherchieren an. Und zur Publikation weiterer, durchaus kontrovers zu diskutierender Beiträge.
    Wichtig ist mir dabei die Achtung vor anderen Meinungen, auch wenn ich persönlich eine ganz andere vertreten mag.
    Nur so bleibt der gegenseitige Respekt erhalten, andernfalls wird die Menschlichkeit auf der Strecke bleiben.

    Herzliche Grüsse vom Schwarzen Berg
    Herr Ärmel

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  11. Werter Herr Ärmel, ich erlaube mir mal, auf einen anderen kommentierten Teilartikel von Krautreporter hinzuweisen, so, wie es ein Zwickauer sieht.

    http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2016/03/11/sachsen-und-das-schleichende-gift/

    Für weitere Einsichten gibt es auch dort den Link zum Original.

    Insgesamt glaube ich, wenn es ein Interesse an einem gemeinsames Vorwärtskommen geben soll, dann kann der Austausch hier nicht an/mit einem „Punkt“ enden, sondern nur „beginnen“. Wesentlich einfacher wäre es für mich, der seine Gedanken nur mühevoll zu Buchstaben formen kann, jetzt und hier nicht weiter zu schreiben. Kann ich nicht.

    Denn,- das wäre für mich so, als würde ich „stumm“ neben den brennenden Bücherbergen stehen. Wortlos. Tatenlos. Zusehend,- wie politisch ideologisierter Hass seine blinden und willigen Ausführungsgehilfen findet.

    Den Dialog möchte ich mit ein paar Gedanken hier wieder aufnehmen. Ich bitte diese, nicht als Statement zu werten, sondern nur als meine persönlichen Erfahrungen, Ansichten, Erkenntnisse. Andere dazu würde ich gerne zur Horizonterweiterung und Neujustierung meines Standpunktes aufnehmen.

    Die Gespräche im Westen über den Osten, und umgekehrt, sind wahrscheinlich sehr unterschiedlich. Allerdings,- die kleingeistige Trennung und fortwährende Abwertung östlicher Mentalitäten kenne ich, so aus meinem Erleben hier in Leipzig, nicht. Was ich aber kenne, ich bezeichne es als Beißreflex auf den „Westdeutschen“ ist, dass mir, als Wessi, immer sehr schnell verdeutlicht wird, welche Vorzüge und Errungenschaften es im Ostsystem gab – ohne, – dass es im Vorfeld irgendeine Negativbewertung von mir hierzu gab. Somit frage ich mich, ist es ein selbstinduziertes oder fremd implementiertes Minderwertigkeitsgefühl?

    (Bitte kreuzen sie die für sie richtige Antwort an)
    a) Es stimmt dennoch, dass ostdeutsche Mentalitäten/Errungenschaften vom Westen abgewertet werden
    b) Die Vision, dass planwirtschaftliche Vollbeschäftigung ohne wesentliche Leistungsanreize die größeren kapitalistischen Systeme ablösen könnte, ist RICHITG aber noch ungelöst
    c) Die Wahrheit liegt in der Mitte
    d) Weiß nicht

    Im Gespräch versuche ich meist, eine erste Gemeinsamkeit herzustellen:

    1. Niemand kann etwas dafür, wo und wann er geboren wurde. In welche Welt er geworfen wurde und welche Vorzüge und Nachteile er aus seiner Position heraus, in eine Balance zu bringen aufgefordert ist.
    2. Wir alle sind und werden, propagandistisch instrumentalisiert. Immer und immer wieder. Das macht es nicht einfacher, aber auch nicht unmöglich. Daher:
    3. Erkennen werde` ich mich immer nur im Spiegel. Und,- dazu gehören mindestens Zwei:
    4. DIA – LOG

    Danke für deinen Beitrag und die Anregungen, so wirr sie auch derzeit noch sind.
    LG, Menachem

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  12. Ach ja, bei dem Herrn Ärmel lese ich immer wieder gerne die leise Stimme der Vernunft. Es ist womöglich ungleich schwieriger, damit zehn Menschen bis an sein Lebensende zu überzeugen, als wie ein brüllender Löwe vom ewigen Gleichklang des stereotypen Vorurteils Gebrauch zu machen.
    Welcher Unterschied besteht denn im undifferenzierten Sachsen-Bashing hin zur allgemeinen Zuschreibung testosterongetränkter Besessenheit auf jeden Nordafrikaner?
    Ich war schonmal in Dresden. Und etliche Marokkaner kenne ich auch.
    Und sowohl von den Sachsen als auch den Marokkanern war ich sehr angetan.
    Es gibt in jedem Volk dieser Welt ausgesprochene Dünnbrettbohrer, gerade auch bei den Schwaben, da vielleicht ein paar mehr, im hiesigen Stadtrat.
    Womöglich ist die auch emotionale und sonstige Intelligenz unter all den Gelben, Grünen, Blauen oder Roten dieser Welt exakt gleich verteilt. Das muss man halt aushalten können.
    Zum guten Glück gibt’s aber nicht bloss im Bembelland leise und vernünftige Menschen, sondern überall!
    Musste auch mal gesagt werden

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  13. Das war ein gut serviertes Frühstück heute – fast alle Beiträge und Kommentare konnte ich, obgleich kontrovers, mit „gefällt mir“ bewerten. Was ist mit mir? Standortlosigkeit? Wankelmut? Hilflosigkeit? Traurigkeit? Ihr habt alle so recht. Mit besten Grüßen aus dem in vieler Hinsicht gebeutelten Griechenland.

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  14. Öchz. Manchmal hab ich Lust zu sagen: was geht es euch doch gut… Aber von weitem sieht es immer etwas anders aus.
    Wir gehen bald in den sechsten Monat Ausnahmezustand: der Rechtsstaat wird geschützt, indem man ihn in den Panzerschrank packt und nicht mehr anwendet… Seit über einer Woche sitzt ein Achtjähriger allein in der Zelle auf dem Flughafen, die nicht als Staatsgebiet gilt (damit ist er de jure nicht eingereist) und wartet darauf, ob die Justiz ihm erlaubt, seine Tante zu besuchen. „Ist nicht schlimm; der hat ja Spielzeug.“ Knast ist Knast, ob nun JVA oder Abschiebeknast. Und die UN-Kinderrechtskonvention, die Frankreich mal irgendwann wohl aus Versehen ratifiziert hat, die ist dann fürn A… Äh. Klopapier.

    Wer nach einem Wahlergebnis, das ihm nicht paßt, das Wahlrecht ändern will, hat das mit den freien und gleichen Wahlen nicht verstanden. 8. Klasse, nachsitzen!

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