Ein Chinese ohne Kontrapass und Garten

Ich bin mit flotten Dreiern gross geworden. Halt! Keine voreiligen Schlüsse. Als ich mein musikalisches Universum entdeckte, haben mich Dreimannbands sofort in ihren Bann gezogen. Cream, Jimi Hendrix, Blue Cheer, Taste, Gun, ELP, Police, ZZ Top. Die Liste liesse weiter fortsetzen. Relativ kurz erst bekannt ist mir eine Band, die knackigen Progrock spielt, mit der Betonung auf Rock: Radio Moscow – Live in California (2016)…

Wenn einer eine Reise tut… Heutzutage braucht es nicht viel für eine Reise in ferne Länder. Reisepass, Kreditkarte und eine gewisse Offenheit. Den ganzen Rest kann man sich unterwegs besorgen. Selbst die offensichtlich unverzichtbar gewordenen Ladegeräte. Erweiterte Sprachkenntnisse sind jedoch überaus hilfreich.
Ein Chinese reist nach Europa. Kommt dabei auch nach Deutschland. In Heidelberg kommt ihm sein Portemonnaie abhanden. Er sucht nach einer Polizeistation um eine Diebstahlsanzeige aufzugeben.
Der Mann spricht weder Deutsch noch Englisch. (Spricht man überall auf der Welt chinesisch?) Wahrscheinlich gerät er statt zur Polizei in das Rathaus. Hier unterschreibt er ein Formular. Denkt wohl, es sei eine Anzeige. Aber es ist ein Asylantrag. Seine Reisedokumente werden einbehalten.
Man bringt ihn in ein Erstaufnahmelager. In Dortmund. Es folgt das übliche Procedere. Schlafplatz, Essen, Trinken und Taschengeld. Eine Woche später fällt einem Mitarbeiter des DRK auf, dass der gut gekleidete Mann offensichtlich kein Flüchtling ist. Nun wird eine Sprach-App beschafft, über die eine erste Verständigung möglich wird. Da erscheinen auf dem Display Sätze wie „Ich will in Italien spazierengehen.“
Es dauert weitere zwölf Tage, bis alles ordentlich geregelt ist und die notwendigen Papiere vorliegen. Angeblich hat sich der 31-jährige Mann aus China ohne weiteren Groll mit der Bemerkung verabschiedet, dass er sich Europa anders vorgestellt hätte.  (Die Meldung entnahm ich der „Zeit online“, 8.8.2016, 14:24Uhr).
Ich ziehe für mich daraus den Schluss, bei künftigen Reisen, auch in benachbarte Bundesländer, ein Dialektwörterbuch in meinem Gepäck mitzuführen.

Die Kreise meiner Reisen werden ohnehin kleiner. Ich stelle dabei fest, dass es mich mehr erfüllt, im kleineren Umkeis viel und intensiver zu erleben, als in grossen Entfernungen das Meiste nur oberflächlich zu erfassen. Der Ärmelgarten beispielsweise. An einer Rose entferne ich seit Tagen die Spinnenfäden. Der Spinne tue ich dabei nichts. Gestern bemerkte ich ein kleines Heupferdchen, das offensichtlich genüsslich die Fäden verzehrte. Es übernahm auf seine Weise meine Arbeit. Du bist mir willkommen, mein kleiner Freund. Ich verstehe nichts von den Lebensformen im Garten. Da kann ich noch viel lernen und vielleicht erhalte ich den einen oder anderen hilfreichen Hinweis zu weiterer Erkenntnis

Zu den Fotografien: Die teilweise störenden Unschärfen sind den gestrigen Windböen geschuldet. Alle Bilder wurden ohne Stativ freihand aufgenommen. Die letzte Fotografie zeigt weder eine Rose noch ein Heupferd. Dies nur für Gugger, die sich im Garten genauso gut auskennen wie ich.

                                                    (Foto anklicken. Die Galerie öffnet sich und die Augen ebenso)

 

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58 Gedanken zu „Ein Chinese ohne Kontrapass und Garten

  1. Lieber Herr Ärmel, dieser kleine Kerl war erst bei mir im Haus, dann bei der gnädigen Arabella zu besuch und nun berauscht er sich an des Gartenspinners Fäden in ihrem Domizil. Das nenne ich mal wanderlustig – Beste Grüße aus dem suppenwarmen Mittelhessen!

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    • Er war überaus geduldig. Ahnte wahrscheinlich, dass ihm trotz meines Hin&Hers zwischen den Rosenbüschen nichts geschehen würde.
      Ich war heute um die Mittagszeit im Keller und habe schon mal meinen Schlittschuhen gesehen.
      (Inzwischen wieder) Sonnige Grüsse,
      Herr Ärmel

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      • Ja, mich weht heute auch schon verstärkt stürmisch der Herbst an. Wobei ich Herbst liebe, dennoch aber eigentlich lieber Sommer (gehabt) hätte.
        Sie laufen Schlittschuh? *staun*
        Fröstelnd und Tee trinkend
        Christiane aus dem *brrr*-Norden

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        • Ich liebe alle Jahreszeiten, egal ob schwarz, ob braun, ob blond . . ?? oh, da habe ich was verwechselt… 😉
          Klar, kann ich Schlittschuh laufen. Pirouetten wage ich allerdings nur auf dem heimischen Gartenteich an entsprechenden Haltegestellen.
          Auch meine Abendgrüsse – aber nur was die Temperatur angeht – sind wesentlich abgekühlt
          Herr Ärmel (heisser Apfelwein wird vielleicht nötig werden)

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          • Tee mit Rum! 😉
            Ich habe mich immer gefragt, warum Menschen in Gegenden auswandern, wo es keine Jahreszeiten gibt. Ich schimpfe wie ein Rohrspatz z. B. über Kälte, aber ich möchte die Wechsel nicht missen.
            Abendgruß
            Christiane

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            • Fragen Sie mich mal: acht Jahre am Äquator. Morgens um sechs Uhr hell und abends um sechs Uhr dunkel. 24/7/365!
              Jahreszeiten allenfalls mit minmalen Veränderungen wahrnehmbar. Nie wieder…
              Abendgruss,
              Herr Ärmel

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  2. Leicht anrüchiger, sicher so gewollter Beginn, schöner Heupferdchenausklang. Gestern saß mir so ein grünes Leichtfigürchen im Haar, man hat`s sogar fotografiert.
    Was will uns die Geschichte vom Irrchinesen sagen? Die Höllle, das sind die Anderen wäre zu derb. Vielleicht schreibt er nach den Spaziergängen in Italien zahlreiche Besinnungsaufsätze in seiner Chinesenabendschule, viel erlebt hat er ja!
    Gruß von der Sorbetstation am Rande der alten Küche

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    • Leicht anrüchig? Oh, da muss ich nächstens besser aufpassen.
      Es war für den Mann zwar tragisch, aber so konnte er für einige Tage tief in die europäische Kultur eintauchen.
      Heupferde auf Frauenköpfen regen meine Fantasie ungemein an.
      Nachmittagsgruss – Die Fähre ist in Bewegung

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  3. Werter Herr Ärmel!

    Nachdem wir gestern bei der lieben Frau Knobloch übereinander gestolpert sind und ich mich nun einigermaßen von der Kicherattacke der Käthevögel erholt habe, erlaube ich es mir, ein wenig in Ihrem wunderschönen Garten zu verweilen. Wie ich sehe, sind Sie bereits in bester Begleitung grüner Pferde und schmetternder Linge. Ich habe mich natürlich gleich gefragt, ob der Ärmelgarten wohl am Ärmelkanal liegt? Aber da hat mir vielleicht auch meine Reiseführer-App einen Streich gespielt. Dass der Chinese keinen Contra-Pass besitzt ist natürlich höchst bedauerlich, schließlich ist es in diesen kommunikativen Zeiten immer von Vorteil, wenn man Contra geben kann. Und ausweisen muss man sich ja heutzutage sowieso wegen alles und jedem … schrumm schrumm 🙂

    Ich wünsche einen angenehmen Tag im Garten
    Herzliche Grüße
    Mallybeau M.

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    • Herzlich Willkommen Frau Mauswohn, treten Sie näher und schauen Sie sich um.
      Ihr Kommentar gefällt mir sehr gut und mir ging es beim Lesen so wie Ihnen in Frau Knoblochs Vogelbauer.
      Ich musste herzhaft lachen.
      Für den so ausgelösten Vitaminschub danke ich Ihnen und wünschen Ihnen einen feinen Resttag.
      Nachmittäglichsonnige Grüsse,
      Herr Ärmel

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  4. Mein lieber Herr Ärmel, ich dachte Sie wohnen stadtwärts eingebunden? Und nun präsentieren Sie schönste Wildgartenphotos! Machen Sie Heu, züchten Sie Kohl? Und wo ist dann hier der dritte im Bunde für die Flottdreiigkeit? Ein Grünling, ein Weißling und dann…? Ein Mariahilfkäfer wäre ein rotes Tüpfelchen. Warten wir’s ab…

    Wundervolle Starkregensonnenblitzgrüße aus Lipperlandien, es bleibt aprilig anscheinend.
    Ihre Frau Knobloch, nicht nur tüpfelweise zugeneigt.

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    • Meine höchstwertgeschätzte Frau Knobloch, Sie sind doch eine wohlbekannte Grünzeugfee, eine Kapazität auf Ihrem Gebiet in jenem (ach wie weit) entfernten Regennebelland.
      Wie soll ichs jetzt sagen? Also, wenn Sie…, ich meine, wenn es nicht…, also nehmen wir mal an, Sie würden Ihr profundes Wissen.., jetzt nur mal rein hypothetisch, so als Denkmodell gleichermassen, Sie wollten Ihr Wissen…, also wenn jemand konkret nachfragen würde… und Ihre profunden Kenntnisse dieser Materie…, dürfte Sie dann jemand ansprechend fragen… äähh ich meine, fragend ansprechen. – – – ~~~
      Geben Sie eigentlich Kurse, Frau Knobloch? Ich würde glatt einen buchen und mich auf den Weg machen pppfffffff ______________________
      Ihr Herr Ärmel (fast umgekippt trotz Zuneigung – aber noch hält mich eine Rankhilfe)

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      • Ansprechenden Nachfragen bin ich in Ihrem Falle sowas von nichtabgeneigt, liebwerter Herr Ärmel. Wie denn auch in dieser zutiefst zugeneigten Haltung?
        Ich weiß nur nicht, ob ich in Ihrer hochwertgeschätzten Anwesenheit mein profundes Wissen in gestammelten Fitzelchen von mir geben würde, weil Ihre Feinststeilfältchen mich verunsichern…

        Ich grüße Sie herzlich wie lächelnd aus dem grauhimmeligen Lipperlandien, eine Rankhilfe zusätzlich aus Weide flechtend vorsichtshalber, Ihre Frau Knobloch.

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        • Ihr freundliches Getippeditapp in meinen Augen. Ich vereinbare kurzfristig eine Beratung in meinem Reisebüro.
          Apropos. Ich pflege, wie bekannt, Hut und Mantel zu tragen über Blaustiefeln. Sollte ich für den praktischen Teil Grünzeug und gummierte Stiefeln anlegen – was raten Sie mir? Hach, ich werde gleich nach draussen eilen und Kniebeugen mit einem Spaten üben ~~~ Hachhachhach
          Ihr Herr Ärmel (wie stets so auch auch vorreisefiebrig zugeneigt)

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          • Lassen Sie einfach Ihre Grünaugen leuchten, theoretisch wie praktisch, dann mimikryren Sie perfekt. Gummibotten hätte ich da für die Ziegenfüße und gegen den lipperländischen Regen Die brauchen Sie aber nicht, denn wo Sie sind, scheint ja eh die Sonne und die Unziegenfüßigkeit unterstelle ich Ihnen einfach mal! Von daher würde ich aus Gründen dem Reisebüro schnellste Buchung anraten, falls ein Eilzeppelin zur Verfügung steht, wir warten hier nämlich dringend auf strahlendes Leuchten, lieber Herr Ärmel.

            Obacht mit dem Spaten, unbedingt quer halten, sonst erwischen Sie noch die Ärmelzehen… autschn!
            Bei der Vorstellung zittert mein Zwerchfell leise bebend, also bitte achten Sie auf Haltung.
            Bebendzugeneigte Grüße, stets die Ihre, zehenwackelnd.

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            • (so, die Plumpskissen sind wieder hübsch aufgeschüttelt)
              Das mit dem Querspaten hätten Sie mir ruhig eher sagen können grml grml.
              Kaum war die Ramponierung behoben, lese ich nun Ihre Mail, die natürlich den nächsten Zwischenfall hervorruft. meine höchstwertgeschätzte Frau Knobloch. Und nun halten Sie Ihrerseits bitte vorsichtshalber ein Kissen bereit. Im hiesigen Reisebüro hat man mir tatsächlich einen Flugschein für den nächsten Expresszeppelin reserviert, der in Lummerland aufsteigen wird.
              Für Sonne kann ich nicht garantieren, allenfalls Hut und Mantel. Daran könnten Sie mich erkennen. Ich soll nämlich über Lipperlandien abspringen, da Zeppeline dort angeblich nicht ankern können. Die Sicherheit, leider. Sechs Monde Dunkelheit. Menschen auf Ziegenfüssen etc. pp. Man kann nicht alles haben.
              Zwei kleine grüne Lichter sowieso ein herzhafter Schrei werden meine sichere Landung vermelden.
              Ihr Herr Ärmel (bei aller Zuneigung nun rasch noch wasserdichte Kleidung anschaffend. Öh, sollte ich eine Schwimmbrille im Handgepäck mitführen?)

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              • Zwischenfälle fetzen! Aber nur mit ausreichender Plumpskissenkapazität. Darum eile ich nun und werde aus den reichlich vorhandenen Brennnesseln keine Hemdchen, sondern Kissen werkeln. Ah, ich weiß auch wo viele wachsen so gassentechnisch…

                Ich hoffe nur, ich werde die hutmantelige Silhouette in der düsternen Regengrauzeit erkennen, wo immer Sie aufplumpsen werden, lieber Herr Ärmel. Das gute an Ziegenfüßen ist ja die behende Eile und Kletterfähigkeit deren, dann bin ich bald bei Ihnen. Schwimmbrille wäre gut, dann erschrecken Sie nicht sogleich vor dem restlichen Habitus. Beutelipper haben noch wüstere Gebaren entwickelt, Schiefmäuligkeit, Haarzahnerey und Schieleaugen sind die geringsten dabei.

                Vorfreudig stets die Ihre Frau Knobloch, schalllachend nun zugeneigt.

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                • Topp, die Watte quilt… ? . — ? – :Ähh, die Wette gilt heisst das natürlich. Wer wen zuerst erkennt darf aufs Brennesselkissen. Ich eile ich sause ich fliege ~~~~
                  Ihr Ärmel, nicht minder schalllachend und dabei noch zugeneigt

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  5. Doas middäm Dialeggdwördorbuch moachsde richtsch. Wennsde nämlich andor foalschn Sdelle loachn duhst – im janznahn Ostdn, da gannsde dior höchsdns noch aussuchn ob dich de Sginnhädds oder de Schdahsi-Schergn a. D. vorbrüchln solln, jelle?!
    Oabor wennsde immor an dor richtschn Schdelle loachst, da krisste ochema a Roßbrätl exdrahe!

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  6. Ich glaube, Sie verstehen sehr viel von den Lebensformen im Garten. Wer so schreibt und so beobachtet und so willkommen heißt, was da kriecht und sich bewegt, der hat alles dabei, was ein Garten und die Natur brauchen.
    Die Bilder finde ich großartig!

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    • Sie irrglauben, liebe Frau Maribey, ich verstehe wirklich nichts davon. Bio war meine einzige sechs in der Schule. Und zwar Flora und Fauna. Ich kenne einige Blumen und ein paar Bäume. Ich entdecke aber gerade, dass sich ein Lernen unter bestimmten Umständen doch noch lohnen könnte.

      Freut mich, dass Ihnen die Bilder gefallen

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  7. Ich habe keine Ahnung warum, aber mein allererster Gedanke beim Anblick des grünen Wunderwesens galt Jim Knopf. Gibt es da nicht irgendwo einen „Schröck“? Möglicherweise unter Wasser? Eine zarte Liebesgeschichte vielleicht?
    Im Blog eines Herrn Ärmel könnten diese Fragen gut aufgehoben sein!

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    • Nun, liebe Frau Leserin, Jim Knopf ist naheliegend. Schliesslich befinden Sie sich hier in Lummerland.
      Aber ein Schröck? Ich darf Sie doch um Vorsicht bitten. Für Bewohner aus Holliwudd gelten hier strenge Einreisebestimmungen und ohne Visum und Personenkontrolle kommt hier hier niemand rein 😉
      Morgenfrische Grüsse,
      Herr Ärmel

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      • „Uschaurischuum ist ein SCHILDNÖCK ein schildkrötenartiges Wasserwesen, welches ebenfalls in König Lormorals Unterwasserstadt wohnt. Es ist in Sursulapitschi, die Tochter des Meerkönigs, unsterblich verliebt, doch ihrer Heirat steht der sagenumwobene Kristall der Ewigkeit im Wege, welcher durch Uschaurischuum erst wieder neu erschaffen werden muss. Dafür braucht Uschaurischuum die Partnerschaft mit einem Feuerwesen. Als Partner findet er gegen Ende der Geschichte den Halbdrachen Nepomuk und erstellt mit ihm den Kristall der Ewigkeit.“
        So sagt es Wikipedia. Und genau diesen Schildnöck habe ich gemeint!!!

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        • Au weia, jetzt dämmerts mir… Liebe Frau Leserin, Sie entblössen mich geradezu und zwingen mich zu einem peinlichen Geständnis. Und das hier in aller Öffentlichkeit.
          Jim Knopf und die Wilde 13 kenne ich nicht. Habe ich nie gekannt, nie die Folgen im Fernsehgerät verfolgt. Ich war da einfach schon zu alt für all die Verwicklungen des Autors.. Ich hatte zu dieser Zeit Lummerland doch längst schon verlassen. Ich bin doch lediglich der Untertan, später auch der Photograph mit Hut, Mantel und Regenschirm… Ach jeh, wohin entschwindet mir mein guter Ruf? Meine Reputation ist dahin. Ich werde in ein anderes Exil ausweichen müssen. Diese Schande mir…

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  8. Mit den Ernährungsgewohnheiten von Heupferden kenne ich mich nicht aus, eventuell werden aus Heupferden durch das Verzehren von Spinnweben ja Highpferde? *g*

    Diese Powertriosache hab ich nie so recht verstanden, genau genommen ist Led Zeppelin ja auch eins, jedenfalls wenn man die Instrumente zählt. Mehr als drei mussten das für mich früher auch nicht sein, erst der Herr Zappa hat mich davon überzeugen können, dass eine fette Bläsersektion den richtigen Kick geben kann.

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    • Verstanden habe ich das auch nie. Aber was verstehe ich schon. Ich bin halt mit solchen 3MannBands gross geworden. Wer ist denn Led Zeppelin? *g*
      Zappa kenne ich. Klasse!

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  9. Stichwort: Flotter dreier (natürlich die unschuldige Variante)….Diese Leidenschaft teile ich … vermutlich deshalb, weil dann Bassisten und Schlagzeuger mehr Freiräume haben … Und Freiräume sind nun mal von entscheidender Bedeutung.

    Und was den bemittleidenswerten Chinesen betrifft: Wär´s nicht so trauring,könnte man fast lachen … und ich erinnere mich gerade an den köstlichen Schelmenromen „Briefe aus der chinesischen Vergangenheit“ von Herbert Rosendorfer … (Der Mandarin Kao-tai reist mittels eines Zeitkompasses aus dem China des 10. Jahrhunderts ins 20. Jahrhundert nach München. Mit der Unbefangenheit, die ein Abstand von 1000 Jahren und ein völlig anderer Kulturkreis ermöglichen, beobachtet er den „Fortschritt“ der „Großnasen“, die nicht ruhen und rasten, sondern beständig von sich fortschreiten… )

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    • Kreative Freiräume. Treffend gesagt!
      Und die erste Serie mit den chinesischen Briefen steht hier.
      Mit einer sehr persönlichen Widmung von Herbert Rosendorfer.

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