Kalendarische Wandveredelung

Du bekommst doch am Wochenende Besuch. Vielleicht brauchst Du noch etwas Musik.
Mein Nachbar ist die Freundlichkeit in Person und drückt mir ein Stapelchen mit 2016er Neuerscheinungen in die Hand. Viele Bands scheinen sich bloss noch zu wiederholen. Aber dieses Werk gefällt mir sofort: King Crimson – Radical Action to Unseat the Hold of Monkey Mind (2016)…

Ich wills nur gestehen, eine Supermarktkette hat ein Kleinstvertrauenskonto bei mir. Bei bestimmten Produkten jedenfalls, um es genau zu sagen. Bei anderen Konsummotivationen sind sie nicht besser als alle anderen Konsumverführungsketten. Weihnachtsgebäck und Dominosteine bereits Ende September finde ich pervers. Und zwar im ursprünglichen Sinn des Wortes.

Andererseits wird so immerhin auf das kommende Ende eines Kalenderjahres hingewiesen. Im Schlechten das Gute suchen. Das lohnt sich meist, auch wenn der (Denk)Weg dahin oft holprig ist.

Wenig holprig dagegen sind die Wege zu Kalendern mit Fotografien von Herr Ärmel. Zwei verschiedene soll es geben für das nächste, das 2017er Jahr. Ein Kalender mit Fotografien von Blüten und ein zweiter mit Fotografien von Wasseroberflächen. Viele Beispiele dazu sind bereits hier Blog in älteren Beiträgen präsentiert worden.
Eventuell werde ich je nach dem Interesse auch zwei verschiedene Grössen drucken lassen, 40×30 cm (A3) und 30x 20cm (A4). Die Preise sollen zwischen zwanzig (A4) und dreissig Euro (A3) pro Kalender inklusive Versandkosten nicht übersteigen. Jeder Kalender wird überdies von mir einzeln nummeriert und handsigniert werden.
Um das Projekt besser abschätzen können, interessiert es mich, wer von meinen Besuchern, Lesern und Guggern Interesse an einem oder mehreren Kalendern hat. Um damit die eigenen Wände zu verschönern oder anderen Menschen Freude zu schenken. Deshalb bitte ich bezüglich gewünschter Grösse(n) und Stückzahl(en) um eine Rückmeldung an mich per Mail. Die Adresse findet man hier: Kalender. Diese Rückmeldung verpflichtet vorerst zu nichts, hilft mir jedoch die Planung und Kalkulation seriöser zu gestalten. Wie es dann weitergeht, wird man auf jeden Fall entweder hier im Blog oder per Mail erfahren. Vielen Dank für de Kooperation im Voraus.

                                      (Zwei mögliche Beispiele für Kalenderblätter – Foto anklicken und gross gugge )

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66 Gedanken zu „Kalendarische Wandveredelung

  1. Sehr schön…ich könnt‘ mich gar nicht so recht entscheiden, aber ich denke Wasser in DIN A4 … Beste Grüße in den regnerischen Herbstabend

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  2. Lieber Herr Ärmel, ich bin noch unentschlossen und möchts mir offen halten, aber wenn, dann wäre es der A4er Kalender. Wünsche eine schöne Zeit bei guter Musik mit dem Besuch. Und eine gute Nacht. Liebe Grüße *knipsdaslichtaus*

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    • Wie bereits oben drüber geschrieben: „Wenn man sich nicht entscheiden kann, nimmt man am besten…“ 😉
      Grauhimmelmorgengruss,
      Herr Ärmel

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  3. Mir fällt es sehr schwer, irgendwas dazu zu sagen, wenn ein großartiger, wertvoller Blog in’s Kommerzielle driftet.
    Da ich noch nie meinen Mund halten konnte, tue ich es auch jetzt nicht.

    Ihre Fotos sind großartig. Kaufen würde ich, wenn ich den Kalender kaufen würde, Ihre weitblickenden Blumenbilder.

    Ehrliche Grüße, Arabella

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    • Klare Ansagen sind mir die Liebsten. Keine Bedenken sind angebracht, dass mein Blog nun ein kommerzielles Unternehmen werden würde.
      Das Geschäft mit allen unseren Blogs machen ganz andere Leute. Und mit ganz anderen Interessen.
      Grauhimmelmorgengruss,
      Herr Ärmel

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    • Liebe Arabella, ich kann gut verstehen, was Du meinst! Aber andererseits: Sind Blogs nicht dazu da, daß wir alle einen kostenlosen „Spielraum“ haben, eine Bühne, auf der wir experimentieren dürfen, was und wie es uns beliebt? Und wir alle freuen uns, wenn wir Wertschätzung erfahren, nicht wahr? Warum sollte also jemand nicht auch versuchen, mit seiner/ihrer Profession Geld zu verdienen, statt ständig nur Geld hineinzustecken und die Menschheit kostenlos zu erfreuen? Weitaus mehr irritiert mich die Selbstverständlichkeit, mit der in allen Belangen stets nur „Mitglieder“, also die maskuline Zunft angesprochen wird, auch in den „wertvollen Blogs“…es gibt halt nur Leser, Horcher, Gugger, Blogger, Macher, Käufer…und Frauen fühlen sich angesprochen, weil sie „da ja auch gemeint sind“…irgendwie…irgendwo? Ach ja. Liebe Grüße von der Graugans

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      • Guten Tag Frau Graugans,
        persönlich spreche ich auch in der maskulinen Form. Ich fühle mich soweit emanzipiert, dass mir das nichts ausmacht. Das ist sicher nicht bei Jeder;-) so.
        Und ich schrieb das was ich dachte, dazu gibt es sicher verschiedene Meinungen, dies ist meine.
        Auf unsere Begegnung im Oktober freue ich mich, ich habe großen Repekt vor dir.

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      • Ja, ja, so ist das. Mich irritiert immer, wenn Frauen sich selbst als Leser, Käufer, Zuschauer, Minister etc bezeichnen. „Ich bin ein Käufer, der…..“Es macht überhaupt keinen Aufwand zu sagen „Ich bin eine Käuferin, die …“ Das Argument, dass Frauen ja immer auch mitgemeint sind in der männlichen Bezeichnung und dass eine „emanzipierte, selbstbewusste Frau“ davon überhaupt nicht irritiert wird, finde ich (entschuldige Arabella) absurd und manipulativ. Wenn das so wäre, könnte man ja abwechselnd und gleichwertig die männliche und die weibliche Form benützen.
        Zu sagen „ich bin eine selbstbewusste Frau, mir macht das nichts aus“ klingt so, wie wenn der Arbeiter zu seinem Chef sagt „Ich bin ein selbstbewusster Arbeiter, mir macht das nichts aus, wenn Sie sich nicht an meinen Namen erinnern und daran, dass nach 20 Jahren vielleicht eine Gehaltserhöhung fällig wäre. Ich muss nicht wahrgenommen werden, weil ich ja emanzipiert bin“
        Ich sehe Herrn Ärmel die linke Augenbraue hochziehen und beschränke mich auf diesen kurzen Kommentar 🙂

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        • Es gibt da zwar ein gewisses Steilfältchen, aber das bleibt in diesem Fall garantiert unsichtbar 😉
          Dennoch finde ich interessant, wie sich zwischen Kalendern und Feminismus die (auch hier kritisierte) Geschäftemacherei verbindend erkennen lässt. Werden etwa über das Schmierblatt der (who the fuck is) Alice Schwätzer in diesem Jahr auch befreiende Kalender verkauft?
          🙂

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          • Ich bin überrascht: „Schmierblatt“ , „Schwätzer“, „who the fuck is“ ….. aha …..
            Aber ich habe heute schon ausgiebig mit einem jungen Mann aus Ägypten über seine Meinung zum Thema „Frauenrechte“ debattiert. Ich mag mich nicht schon wieder in diese Niederungen begeben

            Ich habe keine Ahnung welche Art von Kalendern „das Schmierblatt“ verkauft haben mag. Aber, gleiches Recht für alle ! Wieso dürfen Sie und alle anderen Kalender verkaufen, die „Emma“ aber nicht ?

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            • Die krampfige Schwätzerin hat sich an die Bild-Zeitung verkauft, um einem Menschen durch dauernde Falschmeldungen und Vorverurteilungen jegliche zukünftige Karriere zu versauen. Sie hat sich gewundert, wenn nicht entrüstet, dass sie Steuern zahlen soll wie alle anderen Menschen auch, nachdem ihre, über Jahre kaltschnäuzig fortgesetzte Steuerhinterziehung rauskam.
              Das ist es aber nicht.
              Es ist, was ich selbst miterlebt habe als Ergebnis dessen, was diese Geschäftmacherin mit ihrem Geschmier angerichtet hat, das wars, was mich entsetzt hat. Der Schwarzer waren und sind die Frauen sowas von egal, die namenlose Frauenmasse ist lediglich ihr Geschäftsmaterial und sonst garnichts.
              Mir haben in jüngeren Jahren die zahllosen jungen Frauen leid getan, die auf die clevere Feindbildstrategie der Schwarzerzeitung reingefallen sind. Billigste Propaganda meisthin. Die verfing nicht bei den jungen Frauen, die begannen, ihren individuellen Lebensweg zu gehen und die sich nahmen, was sie nehmen wollten und die gaben, was sie geben wollten. Die hatten eine derartige Propaganda nicht nötig. Und erst recht keine feministische Phrasendrescherei. Die haben sich von keinem Mann was vorschreiben lassen..
              Die anderen aber, die redeten und diskutierten und lernten dabei vor allem eins: zu kategorisieren und Schubladendenken. Was sie nicht lernten, war ein freundliches Lächeln und ein Stück vom eigenen kleinen Lebensglück. Ob mit Freund oder Freundin. Und im Scheitern dann verbiestert stolz sein auf die eigene Kritiksucht und die daraus resultierende Einsamkeit. Ich habe seit meinen WG-Zeiten nicht wenige dieser Frauen erleben dürfen (müssen?). Die Ergebnis ihrer Lebensrezepte waren (bzw. sind) durchweg negativ. Nur, dass sie mir heute nicht leid tun. Verbohrte Dummheit fordert ihre Strafe zu Recht.

              Dieser Kommentar hat auch nur am Rande imt Kalendern zu tun, er bildet ein Stück Lebenswirklichkeit ab. 😉

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              • In der Tat, das Thema „Kalender“ haben wir weit hinter uns gelassen 🙂
                Ich kann dazu jetzt eigentlich gar nichts irgendwie Fundiertes sagen. Ich weiß von Alice Schwarzer nicht sehr viel mehr, als dass sie eben die „Emma“ herausgibt und in Deutschland die Paradefeministin ist über die sich – gerechtfertigt oder nicht – der Haß vieler ergießt. Die Sache mit der Steuerhinterziehung habe ich am äußersten Rand mitbekommen. Das ist aber nun ein so häufiges und beliebtes Delikt, dass es mir in Verbindung mit A.Schwarzer nicht besonders in Erinnerung geblieben ist.

                Prinzipiell halte ich auch nichts vom Phrasendreschen und Schubladieren, möchte aber schon anmerken, dass es Bereiche des Lebens gibt, in denen die dezente Diskriminierung von Frauen von der überwiegenden Anzahl auch von wohlmeinenden Männern nicht erkannt und nicht wahrgenommen wird. Es ist ja nicht so, dass die Feministinnen ihre Themen erfunden hätten. Ob jetzt Lebensrezepte der Schwarzer gut oder schlecht waren/sind, kann ich nicht beurteilen, weil ich mich nicht mit ihnen befasst habe.
                Insgesamt ist wohl jeder Mann und jede Frau für den eigenen Lebensweg und für dessen Grundsätze und Werte verantwortlich. Diese Verantwortung kann man nicht an andere delegieren und daher kann man auch andere nicht für den Verlauf des eigenen Lebens verantwortlich machen, was immer diese Personen wo auch immer gesagt und geschrieben haben mögen…
                Auf diesem das ganze Universum umschließenden Umweg komme ich wieder zurück zu den Kalendern 🙂 Vielleicht möchte ich sie doch in A3 haben. Ich denke noch ….
                Und bei der Gelegenheit möchte ich noch sagen, dass ich nicht finde, dass man von Kommerz sprechen kann, wenn jemand etwas zu fairen Preisen anbietet, was andere kaufen können oder auch nicht

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                • Ich zitiere mal: „Prinzipiell halte ich auch nichts vom Phrasendreschen und Schubladieren, möchte aber schon anmerken, dass es Bereiche des Lebens gibt, in denen die dezente Diskriminierung von Frauen von der überwiegenden Anzahl auch von wohlmeinenden Männern nicht erkannt und nicht wahrgenommen wird. […] Es ist ja nicht so, dass die Feministinnen ihre Themen erfunden hätten. […] Insgesamt ist wohl jeder Mann und jede Frau für den eigenen Lebensweg und für dessen Grundsätze und Werte verantwortlich…“
                  Das unterschreibe ich!

                  Mit den Kalendern können Sie sich noch Zeit lassen, da beginnt jetzt erst die Planung…

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                • Ich danke Ihnen für Ihre wiederholten Besuche und Ihre anregenden Kommentare.
                  Reisende soll man nicht halten. Ich wünsche Ihnenglückvolle Horizonterweiterungen.
                  Herbstsonniger Nachmittagsgruss,
                  Herr Ärmel

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  4. Erbitte 1exemplar der Wasserfeinphotoarbeit / Bestätigung per Mail folgt.
    Und von Kommerzblog sehe ich hier nichts / oder habe ich den Shop übersehen. Grins.

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  5. Warum kenn ich eigentlich diese Waaahnsinnsband nicht…wahrscheinlich, weil ich keinen so wunderbaren Nachbarn hab und mir niemand Musik schickt und ich als total vergessene alte Graugans am Nordrand der Alpen mir selbst ein Liedchen pfeifen muß! Naja, irgendwas ist ja immer, nicht wahr? Gruß!

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    • Wie jetzt – King Crimson ist seit Jahrzehnten unbekannt? Das ist schier unglaublich.
      Im lieblichen Bembelland mit soldarischen Nachbarn zu leben hat unbestritten viele Vorteile… 😉
      Nachmittagskaltsonnengruss,
      Herr Ärmel

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  6. Erstaunlich, erstaunlich…
    Aber, verehrter Herr Ärmel, Sie wissen schon? Na? Och kooommm… Der olle Grieche Haschnixbischnixos sagte doch schon: „Το πρώτο εκατομμύριο είναι το πιο δύσκολο.“
    Nun ja, ich meine natürlich Blogbeiträge. 😉 Ach so, ha! Ach ne. Nun ja. Ein schönes Angebot an Ihre Leser/innen, wie ich meinen darf. Denn was ist vergänglicher als bits und bytes. Ein Widerspruch eigentlich, alles ist gespeichert, für immer, aber irgendwie auf tönernen Füßen. Das nährt meine Einstellung zur Bilanzierung im Leben.
    Neben den beiden wie gewohnt umwerfenden Lichtbildern haben Sie mich wieder daran erinnert, auch das eigene Werk ab und an mal in Groß zu betrachten. Seien Sie nicht betrübt. Meine größten Drucke sind derzeit 13×18, dabei würde sich manches für mehr eignen. Nur die Wände, die Wände. Wer suchet, der findet. Vielleicht an die Fenster oder vor das TV? Dann muss man die Tagesbilanzen mancher unheiligen Allianzen nicht betrachten? Ne, nicht doch.
    Mit Weihnachtsspezialitäten wird in unseren Breiten übrigens bereits seit Ende August gehandelt. Bäh. Man läuft an den Regalen vorbei und schaut schnell auf die andere Seite um sich dann eine Hälloh-Wien Breitseite einzufangen.
    Sollten wir allerdings vom selben Discounter sprechen, und ich sage Ihnen das im Vertrauen, denn es liest ja niemand mit hier, wir sind ja unter uns, sozusagen im Keller der Unabhörbarkeit, im Sumpf des Ausschallens, im Dickicht der verirrten Sprachfetzen, nicht mehr aufzufinden, streng geheim, mit Stempel und Siegel und so, hoho! Ach so, also dann muss ich hier feierlich gestehen, ab dem ersten Advent werden Dominasteine gebunkert, da steh ich voll drauf, eine Domina am Morgen, eine am Mittag und eine Domina am Abend, aber zartbitter muss sie sein, z-a-r-t-b-i-t-t-e-r. Kein Weicheivollmilchdominalein. Hach! Kann nicht morgen erster Advent sein?
    (Marillion – F.E.A.R. (Fuck Everybody And Run) / 2016)

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    • Marillions Neue? Daumen hoch!
      Dominosteine? Daumen runter.
      Wer mag übrigens diesen Unsinn mit der Herrenschockolade erfunden haben? Seither kriegen wir viel zuoft Ungenießbares geschenkt – right for the Tonne.
      Ne-ne-Vollmilch muss sein! Weicheivorwürfe spül ich dann hinterher mit nem Jever oder Flens runter. Dann leg ich nen schön bombast-schnulzigen Elvis auf und feix über King Crimson. So sindse halt – die Geschmäker.

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      • Auch hier und diesmal ist eine kleine Korrektur notwendig um schiefe Bilder gerade zu hängen und das Publikum vor Irrtümern zu bewahren.

        Die gestellte Frage: „Wer mag übrigens diesen Unsinn mit der Herrenschockolade erfunden haben?“ verdient deshalb richtiggestellt zu werden. Historisch korrekt muss sie nämlich lauten: Wer mag übrigens diesen Unsinn mit der Vollmilchschockolade erfunden haben?

        Kakao ist aufgrund seiner natürlichen Zusammensetzung sehr bitter.
        Um die Massen zu erreichen, denen es auf Geschmack und dergleichen ohnehin nur nebensächlich ankommt, mischte man unter das Kakaopulver Milchpulver und vor allem Zucker. Bei Vollmilchschokolade macht der Zuckeranteil häufig bis zu fast 60% aus. Das bedeutet für die Vollmilchschokoladenhersteller einen satten Profit gegenüber den dunkleren Schokoladensorten, da Zuckerrüben oder künstlich erzeugter Zucker nun mal billiger ist als ein edles Kakaopulver. Und mit Zucker kann man Menschen abhängig machen, das ist zum Leidwesen der Schokoladenproduzenten mit Kakaopulver unmöglich. Im Gegenteil, mit dem Pulver sind etliche Heilungsprozesse verbunden.

        Nichts für ungut, diese Richtigstellung musste sein. Ausserdem gehts in den Kommentaren ja auch um die kommerziellen Aspekte des Daseins. 😉

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        • Ach je. Leitungswasser is ooch jesünder als Fanta oder Sprite. Also ab inne Apotheke mit dem Kakao. Ich werde doch deswegen nu nicht zum Kakoganer oder so.
          Wieso hab ich mich überhaupt auf einen Dominosteindisput eingelassen?! ….grübelgrübel…DO-Mi-NO-STEI-NE. In der Mitte ein NO und hinten ein NE; Doppelte Verneinung. Das sagt doch alles! Das ganze Rezept gehört in den Orkus! Speculatius- und Stollenrezepte hinterher!
          Dagegen Pfefferkuchen — schmatz! — und Weihnachtsplätzchen, gefüllt mit leckersüßer Kakaocreme! Mutterns Geheimrezept. Lecker wie nur was – da mag Zucker im Spiel sein! Potzblitz!

          Werde ich mich jetzt in einen Adventfamilientreffcrashenden akribischen Foodologen und Gesundbolzen metamorphieren?
          Ick gloobe – ehor nich.

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    • Die in der dritten Textzeile verwendeten Schriftzeichen sind mir seit meinem verpatzten Graecum nicht mehr geläufig.
      Die Brücke zu schlagen von digitalen Verschwindungen hin zu ebenso konkreten wie handfesten Lebensbilanzierungen fetzt ungemein.
      Da haben Sie sich was vorgenommen – alle 8ung!

      Wenn man bedenkt, was man seinen Wänden so alles anhängt, um nicht zu sagen, antut, dann sind dort, und sicherlich auch bei Ihnen, lieber Herr Autopict, umgehend etliche Quadratmeter freizulegen für die eigenen sehenswerten Kunstwerke. Und in Ihrem Fall wäre das, zumindest soweit ich das beurteilen kann oder darf, ein sehr lohnenswertes Unterfangen.

      Nur eine halbe Zustimmung dagegen kann ich Ihnen in Sachen Domino- oder auch Dominasteinen erteilen. Mir ist, getreu dem berühmten Motto: don´t judge a DominStein by its cover or sex“ die chemisch aufbereitete Glasur schnuppe, mir gehts um den Inhalt. Und da bin ich vorsichtig. Ich weiss auch nicht, ob ich die beim Kettenladner kaufen würde, aldi weil man da bei den saisonalen Billigraushauern mit schlichtweg fast allem rechnen darf.

      (Noch in der Anwärmhörphase: Van der Graaf Generator – Do not disturb (2016)

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    • Was ist denn eine Hälloh-Wien Breitseite ? Ach und diese Domino oder Dominasteine kenne ich auch nicht. Mit der Domina-Version könnte ich ja auch gar nix anfangen. Hätte mir gerade noch gefehlt, nein, aber echt nicht ……..

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      • Ups, das hatte ich nicht beachtet, dass du als Vertreterin unseres Nachbarlandes hier am Geschehen teilnimmst. Die wunderbare Stadt Wien wollte ich selbstverständlich nicht verunglimpfen.
        Also ernsthaft: ab Ende August stehen die Regale hier nicht nur mit Weihnachts- und Adventsgebäck voll, sondern auch mit diesem Halloween-Zeugs und ich weiß nicht was schlimmer ist. Natürlich ist es ‚voll süß‘ und ‚total krass‘, wenn die Kleinen eine Halloween Party machen und die Nachbarn nerven, resp. deren Eltern. Natürlich machen wir auch auf gute Laune wenn das gelockte Nachbarsmädchen klingelt und beim Süßis sammeln das Gebiss aus chinesischer Giftproduktion aus dem Mund fällt. Und wenn die Türe zu ist läster ich ab, während ich mich meiner leichten Markenturnschuhe entledige. Ein Zeugnis unserer Eventgesellschaft, Fröhlichkeit benötigt ein Thema, nein ein Theme. Ganz schön degeneriert möchte man meinen. Dass du Dominosteine nicht kennst, wundert mich, sozusagen die stumpfe Speerspitze der sogenannten Leckereien, bei mir vor vielen Jahren zu einer Art Herbst-Nervennahrung mutiert. Ich will nicht wissen was da alles Scheußliche drin ist, vermutlich nichts natürliches mehr und dennoch … naja. Deswegen nenne ich die Dinger gerne Dominasteine, das passt besser, eben auf eine spezielle Art. Diese Zusammenführung des Unsäglichen, getoppt mit einer 4-Millionen-Volkssauferei fast vor der Haustüre vertreibt einem manchen Spaß in dieser 4 Monate langen Adventszeit. Dabei ist Kekse backen im Advent doch so eine runde Sache!
        Also grüß mir Wien, ich komm mal wieder!

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        • Oh, da bin ich ja heftig auf der Leitung gestanden. Vielen Dank für die Erklärung. Klar gibt es dieses nervige Neo-Fest bei uns auch, mit allen mehr oder weniger giftigen Plastikzutaten und der Werbung und dem ganzen amerikanoiden Drumherum.
          Die Weihnachtsbäckerei steht in den Supermärkten samt Lebkuchen, ein paar Kugeln habe ich sogar schon gesehen. Furchtbar !
          Was die Süßigkeiten betrifft, so muss ich gestehen, dass ich da sehr im Luxus schwelge. Zum Beispiel Zotter-Schokolade, handgeschöpft, umweltschonend produziert,ausschließlich mit Zutaten aus fair trade. Sauteuer, aber köstlich, in den unwahrscheinlichsten Geschmacksrichtungen.
          Leider haben wir in Wien nicht nur Halloween sondern auch noch eine Nachahmung des Oktoberfestes. Zu dieser Veranstaltung im Prater geht man in low-quality-Trachtenlook. Das Zeug wird wahrscheinlich in Sklavenarbeit in Bangladesh hergestellt.
          Irgendwie häufen sich diese Plastikimitate von Festen, Lebensmitteln und Kleidung zwischen Sommer und Weihnachten …… Grüße überbracht, Wien grüßt zurück 🙂

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  7. „eine Domina am Morgen, eine am Mittag und eine Domina am Abend, aber zartbitter muss sie sein“

    Definitiv! Diese Dominas sind auch so schon süß genug, labberige Vollmilchschoki wäre da völlig fehl am Platz.

    Lieber Herr Ärmel
    Würde ich Kalender aufhängen wollen, was ich niemals mache, der mit dem Wasser wäre meiner. Angesichts der Vielzahl schrottiger 08/15 Kalender ist das allerdings ein sehr schönes Angebot für Menschen, die sich mal etwas nettes mit Zahlen an die Wand hängen möchten.

    Und King Crimson haben seit einem unverschämten Grützkonzert irgendwann in den 70ern dermaßen bei mir verschissen, dass ich sie seither nie mehr gehört habe.

    (außer 21st Century Schizoid Man ganz vielleicht mal und eher zufällig)

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    • Soooolange hältst du durch? Mir gehts ähnlich mit dem Bruuuuuce 2013 in Leipzig – so eine Art akustisches Verdun – da hat der’s auch bei mir versch….
      Aber ich glaube die Darkness on the edge… grab ich doch mal wieder aus der 2.Reihe vor.

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    • Yepp, das Phänomen kenne ich aus eigener leidvoller Erfahrung. Es gab Konzerte, da erkannte man seine geliebten Lieder nicht mehr. Grottenschlechte Konzerte fanden häufiger statt, als man das dachte. So sehe ich das jedenfalls im Rückblick. Woran das gelegen haben mag, darüber liesse sich trefflich streiten. Ich mache (ebenfalls rückblickend) in vielen Fällen den jeweiligen Zustand der Musiker dafür verantwortlich.

      Ich danke für den Zuspruch hinsichtlich der Kalender. Ich kam auf die Idee gerade durch den traurigen Anblick von lieblos zusammengeschusterten Massenkalendern…

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      • Der Sound bei KC war nicht schlecht, aber 2 Stunden Verspätung und nach der Vorgruppe nochmal ne Stunde Pause und dann 1 Stunde gespielt ohne Zugabe und Tschüß..
        Allerdings waren die gestern in Hamburg und sollen ein fantastisches 3(!) Stunden Konzert abgeliefert haben. War vielleicht nur Pech damals.

        Und Vollmilchschokolade hat nix mit Schokolade zu tun 😛

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        • Genau, das waren auch des öfteren zwei ärgerliche Probleme: miserabler Sound und stundenlange Verspätungen, Und wenn dann noch die Sportzigaretten gefehlt hatten… naja, wem erzähle ich das 😉
          Das war also nicht nur Pech damals. Die diesjährige Tour muss der Kracher sein. Herr Autopict hatte ja das Glück, eines der Konzerte geniessen zu können…

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  8. Also … ich melde mich mal ganz heftig an … mit meinem Interesse an einem Wasser-Kalender — möglichst in DIIN A 3 …. soweit ich mehr weiss … bestell ich dann auch gleich mehrere … und wenn´s nach mir ginge, hätte ich eigentlich auch Interesse an weiteren Motiven aus Ihrer großartigen Sammlung von Fotografien … ich würde diese Sammlung dann Menschen/Begegnungen etc. nennen.

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    • Das klingt überaus positiv. Ich danke Ihnen für Ihre Worte.
      Und das Kompliment zu anderen, meiner Fotos stachelt die eigene Motivation an.
      Herzlichen Dank dafür.

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    • …ich würd mich hier gern anschließen und selbstverständlich einen Wasserbildkalender bestellen, so groß wie das Meer…und für zukünftige Fotoprojekte wünsch ich mir Bilder über die Geometrie zwischenmenschlicher Begegnungen …! Liebe Grüße von mir zu Ihnen, werter Herr Ärmel und an Dich, Glückshandelsmeister!

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  9. Puh, jetzt muß ich mich selbst auf den Boden des Kalenderblattes runterbringen, lieber Herr Ärmel. Worum gings gleich nochmal in diesem Eintrag? Ach, um die Offerte eines ganz besonderen Kunstgenußes zum erschwinglichen Preis, beziehungsweise dessen Ankündigung mit höflicher Bitte um Rückmeldung.

    Wasserphotografien, rein und trefflich abgelichtet. Blumenbilder, die man so noch nie gesehen hat. Garantiert sehmanngeprüft und ohne optische Aufhübschung, gephotoshopte Verschönschlimmerung oder gar billigste Vermassung. Handsigniert und numeriert. Kunst also. Zwölf Monate ganz eigene und rare Kunst, die jeden Tag für ein paar Augenblicke verschönt. Für dieses großzügige Angebot danke ich Ihnen an dieser Stelle von Herzen. Natürlich nehme ich es ebenso dankend an. Und zwar mit leichter Beschämung. Warum? Nun, ich behalte Ihre Drucke natürlich länger als nur ein Jahr, aber da möchte ich keine Scherenrahmengeheimnisse mitteilen…

    Nun muß ich doch noch auf die Kommentare Bezug nehmen: Für Ihr nächstes Photoprojekt empfehle ich Nahaktaufnahmen mit Schokoladensauereien. Männlein wie Weiblein. Gleichberechtigt begutäugt. Einen oder mehrere feminine Modelleien übernehme ich aus eindeutig biologischen Gründen gerne, vielleicht möchten andere Ihrer Leserinnen mittun? Und die Herren? Ich vermittele gerne. Über das geschäftliche Prozedere können wir dann just verhandeln…

    Guthandelsherzliche Grüße aus dem geschäftstüchtigen Lipperlandien, Ihre Frau Knobloch, offertenbeschleunigend und dankbar zugetan.

    Gefällt 3 Personen

    • Ihr überschwängliches Lob, meine höchstwertgeschätzte Frau Knobloch, wärmt mir das Herz. Ganze zwei Absätze widmen Sie mir damit – ich weiss es zu schätzen und werde mir diese Zeilen gerahmt an die Ehrenwand hängen.

      Was nun Ihren schokoladigen Vorschlag betrifft, da darf ich Sie aber doch bitten, liebe Frau Knobloch. Denken Sie bitte an die katholischen Novizinnen, die bekanntermaassen diesen Blog gruppenweise besuchen in der Hoffnung, hier Erbauung zu finden neben guter heiliger Musik.

      Ich darf Sie also bitten, diesen Umstand zu berücksichtigen und mir deshalb nicht auf diesem Wege sondern umgehend per Elektropost einen Terminvorschlag zu unterbreiten zwecks einer persönlichen Fleischbeschau. Dabei sollten dann bereits auch die entsprechenden abzulichtenden somageographischen Aufnahmeregionen bestimmt werden. Sodann wären Schokoladenfabrikanten zu kontaktieren, deren gesponserte Liefermengen dabei zu bestimmen wären. Wie sähe es – nebenbei bemerkt – mit weisser Schokolade aus? Und überdies werden Helfer und Rinnen gebraucht zum Beleuchten, zur Kakaopulverbepustung und schließ-und endlich um das Studio wieder in Ordnung zu bringen.
      Bis wann sagten Sie, wollen Sie mir Nachricht geben?
      Umgehend Ihre Nachricht erwartend,
      Ihr Herr Ärmel (enorm zugeneigt wenn auch noch nicht mit den Füssen scharrend)

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      • Ihr Wort von der „Fleischbeschau“ katapultierte mich wieder auf den Boden der Realsachen, schwebte ich doch vorher in beinah heiligen leicht erotisch angehauchten Gefilden, tse, tse! Verursacht durch den Kommentar von Frau K. und Ihre beinahe seriöse Antwort darauf.
        Meine kleine Bestellung haben Sie erhalten?
        Gruß unterm dunklen Herbstgehimmelszelt

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        • Ihre kleine Bestellung habe ich erhalten – und danke Ihnen abermals dafür. Nähere Informationen dazu später.
          Was nun Erdwärtskatapultschub betrifft, so will ich gerne hoffen, dass Sie einen schmerzfreien Plumps erlitten haben.
          Alles weitere zu diesem Thema nach einer kommentatorischen Reaktion der von mir höchstwertgeschätzten Frau K.
          Nachmittagsgruss von der Fähre unterm Graufleckenhimmel

          Gefällt 1 Person

        • Heiligerotischangehauchte Gefilde fetzten, liebste Wildzarte! Sie ahnen kwasi um das Prickeln der aufgeregt kühlen Haut, wenn eine Kamera vorahnend linst? In diesem nächsten Projekt wird zartes Kakaopuder, von Feinstfederchen aufgetragen doppelt süß erscheinen so als Hautgenuß. Wie wirkt eigentlich dunkelste Schokolade auf Kühlhauthügelchen? Dazu wären Eisbrocken doch sicher behilflich bei der Versuchsreihe. Und wie wirkt eigentlich weiße Schokolade auf einem Schneewitchenars…

          Oh, Pardöngsche, ich bin offensichtlich schon mitten drin in dem Famosprojekt! Und Sie? Naaaaa???

          Liebwertester Herr Ärmel, die genauen Eckdaten werden wir noch festlegen, wenn sich weitere Projektteilnehmer gefunden haben. Die bezaubernde Frau Wildgans hat ja nun wieder den Boden unter den Füßen, um erste Schritte in die richtige Rheinrichtung zu tun.

          Ihnen beiden einen herzlichen Gruß in die Dämmerung, Ihre Frau Knobloch, schokohautig zugetan.

          Gefällt 2 Personen

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