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4 Gedanken zu „

  1. „Weißt du noch, als du zunächst nur zögerlich deine Hand an diesen Baum legtest? Mein Blick mußte sich tiefen und Mut mit ihm fließen in deine suchend bangende Finger. Mit jedem sich senkenden Wimpernvorhang gewannen deine trüben Augern an Kraft, wollten erkennen, was sie schon so lange ersehnten…“

    „Ich lachte, zuckte sogar kurz zurück und legte mich dann dadurch doch gänzlichst in deinen Arm. Schloss die nun mehr müden Augen, gab einfach diesem Bedürfnis nach und lachte wohl wieder…“

    „Ja, du lachtest und dann haben wir diesen Baum gemeinsam gespürt. Zwischen Mark und Rinde.“

    So können Romanzen beginnen und Romane entstehen, mein lieber Herr Ärmel. Danke für diese nachmitternächtliche Anrührung als Pendant zu nüchternen Zahlenkolonnen, Ihre Frau Knobloch, auch müde kolonnisiert zugeneigt.

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    • Meine liebe Frau Knobloch, Ihr imaginärer Dialog ist umwerfend kraftvoll und dennoch von einer traumwandlerischen Sanftheit. Woraus schöpfen Sie diese beeindruckende Wortgewalt?
      Ich vermag es allenfalls zu ahnen. Der Gedanke, Ihre romantischen Worte auf mich selbst zu beziehen, ist überaus verführerisch. Wer braucht Romanzen oder Romane, wenn sich sich solche Momente der Innigkeit in der Wirklichkeit des Lebens zutragen können… hach ~~~~~
      Ihr Herr Ärmel (auch frühestmorgendlich sooderso zugeneigt)

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      • Ihre Photographien sind unermessliche Quellen, lieber Herr Ärmel. Meine Pupillen bewandern die Rinde und ich kann dahinter das Pulsen des Lebens spüren. Sie treffen mich im ureigenen Mark und das Schreiben ist wie die eigene Haut zu Markte tragen, meine Rinde kwasi.

        Ihnen wünsche ich noch ganz viele solche innigen Momente, voller sanfter Kraft und träumerischer Sicherheit, Sie haben sich jeden einzelnen Lidschlag davon verdient.

        Von Herzen grüßt Sie Ihre Frau Knobloch, nicht nur romantisch veranlagt zugeneigt.

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        • Meine höchstwertgeschätzte Frau Knobloch, Ihre trefflichen Feinstworte wehen mich an wie das kostbarsten Duft verströmende Harz eines orientalischen Wunderbaumes… ~~~~~
          Nicht minder herzlich grüsse ich Sie, Ihr Herr Ärmel (mitoderohne Romantik voll zugeneigt)

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