3 Gedanken zu „

  1. Diese Vielfalt, diese Fülle… fast ziept auch da ein Wehmüthchen durch die Pupillen ins Herzgebälk. Und jeder dieser Rotgelbgrünbäckchen hat seinen ureigenen Geschmack, seine nun fast vergessene Bestimmung: Versunkener Apfel im Kuchenteig, Bratapfel in der Ofenröhre, frisch gepresst so mancher oder dann vermostet lecker. Die Lageräpfel vom Dachboden, schrumpelig mürbsüß und natürlich die quietschgrün sauren Griebsche im Frühsommer zu zeitig vom Baume gegiert von uns Dorfrüpeln… ach und hach!

    Verzeihen Sie mir meine vergessene Anrede, herzwertester Herr Ärmel, die hole ich gleich nach beim nächsten Wunderapfelbildsche. Bis gleich, die Ihre, apfelseeligträumend zugetan.

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    • Und gleich noch ein weiterer Kommentar, meine höchstwertgeschätzte Schreibfreundin. Bei Ihrer Aneinanderreihung der Apfelköstlichkeiten möchte ich sofort ganz schoggelisch werden.
      Schoggelisch? Ach so, Sie bewegen sich in der hiesigen Mundart etwas holprig. Stellen Sie sich unter schoggelisch doch bitte einen aufgeregten Menschen vor, der mit seinen Füssen ungemein schnelle Auftretbewegungen vollführt.

      Ich trage Ihnen, meine liebe FRau Knobloch, eine herzergiessende Einladung an zu einem Spaziergang unter den Kronen von duftenden Apfelbäumen. Wahlweise auch gerne in eine Beiz, wo wir das eigentliche Ziel eines Apfel vorort verkosten können.

      Melden Sie sich bitte umgehend bei mir, Ihrem Herrn Ärmel (nicht minder apfelselig unterwegs – tagträumend zu Ihnen)

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  2. Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder es bleibt wie’s ist.“ Wehmütig und übermütig zugleich wird mir bei Ihren famosen Bildern, mein wertlieber Herr Ärmel. Wehe uns Menschheit, weil wir nicht zu dem von uns fabrizierten Mist stehen können und übermütig müssten wir schon bald agieren, um überhaupt noch einen Hahn verlauschlappen zu können. Aber ich will den Altweibersommer nun nicht allein Melancolias Armen überlassen: Heute sah ich drölfzich Sonnenschwestern, der Altvater warf sie mir verschieden gespiegelt in die Pupillen… ach nein, der Fastrundmond beglitt mich eben noch heimleuchtend.

    Ihnen ebenso leuchtend feine Septembertage und herzlichen Dank für Wortbilder und Photosätze, Ihre Frau Knobloch, gernst auch montbretieanisch zugeneigt.

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