Drei Männer an der Strassenecke

Horsche: Fischer-Z – Red Skies over Paradise
Lesen: Keine Zeit und Energie.
Essen & Trinken: Halberstädter Bockwürste, Butterbrot, Apfelwein sauergespritzt
Schaffe: Immer weiter – einen hundertvierzig Jahre alten Holzfussboden von der fürchterlichen Ausgleichsmasse befreien.
Gugge: Dokus auf arte: Eric Burdon – Rock´n´Roll Animal, Françoise Hardy – Die Diskrete und zum Feierabend The Kinks, die bösen Jungs des Rock’n‘ Rolls..

Bei uns in de Gass´

Drei Männer stehen zusammen. Nachbarn. Sprechen im Dialekt.

„Und?“
„Ausgleichsmasse wegmache.“
„Abschleife?“
„Weichholzdielen. Mit Spachtel und vorsichtig mit dem Hammer.“
„E Scheissarbeit.“
„Des kannste laut sage.“
„Und dann?“
Schulterzucken. Rumkucken.
„Also mir macht des Corona nix.“
„Vielleicht ein Bad einbauen.“
„Mit dem Corona ist es schön ruhig hier. Ich vermiss´ die Fliescher nachts nedd.“
Ei, mei Bawett schläft neuerdings wieder wie en Ratz.“

„Wer ist den euern Installateur?“
„Und wen habt Ihr?“
„Ach so.“
„Mir hawwe de Leiberger.“
„De Leiberger? De alte Theo iss doch gestorwe. Taugt denn dem sein Schwiegersohn überhaupt was?“
„Ich lass hinten im Hof die Anschlüsse jetzt neu machen. Da werrn merr des sehe, was der kann.“
„De Theo hat bei uns des Bad gemacht. Astrein, sag ich dir..“
„Ja ja, de Theo, der war en klasse Handwerker.“

„Genau, wie de Astheimer Walter.“
„Unn sei Schwester, die Gertrud.“
Hinten war die Schlosserei. Und vorn das Haushaltswarengeschäft. Auf der Theke stand nur brauchbares, nicht wie heutzutage an den Tankstellen und in den Apotheken.
„In dem Laden haste alles gekriegt. Und was sie nedd hatten, haste ned gebraucht.“
Auf der Theke stand eine Waage und dahinter war die Schubladenwand. Unzählige kleine Schublädchen. Schrauben oder Nägel gabs einzeln oder handvollweise, die wurden abgewogen.
„Und über der Wand mit dene Schublade hawwe die Gerippte gestanden. Wie sichs gehört, nulldreier Gläser.“
„Der Walter hat vielleicht e bissche länger gebraucht, aber die Arbeit war tiptop.“
Das Haus ist verkauft worden. Und aus dem grossen Schaufenster ist ein grosses Wohnzimmerfenster geworden.
„Jedesmal wenn dran vorbeigeh´ unn seh´ den Vorhang, fang´ ich an zu frieren.“

Drei Männer stehen an der Strassenecke. Jeder denkt sich seinen Teil

 

Ich bin zwei Strassen weit von hier geboren. Im alten Ortskern. Die paar hundert Menschen innerhalb des alten Ortsdamms waren Bauern, einige Handwerker und eine Handvoll Angestellte. Man arbeitete in der Nähe. Alles fussläufig oder mit dem Rad erreichbar. Die Bauern litten teilweise schwer unter den strukturellen Veränderungen. Aus Vollerwerbsbauern wurden Nebenerwerbsbauern; später Hilfsarbeiter. Allenfalls LKWfahrer weil sie erforderlichen den Führerschein dafür hatten.
Ich bin glücklich, diese scheinbar uralten Zeiten noch erlebt zu haben. Wenn der Bauer angespannt hat. Halt, davor hat er sich meist noch an den Mist gestellt. Die Frauen hatten viel Arbeit zu leisten. Aber es waren vielfältige, abwechslungsreiche Tätigkeiten. Und bei den Männern war es ebenso. Nicht wenige Arbeiten wurden gemeinsam verrichtet. Man half sich gegenseitig, weil man alleine nicht alles bewerkstelligen konnte.

Mit uns Kindern wurde nicht verhandelt. Mit uns wurde eindeutig gesprochen. Und die Erziehung war konsequent. Manchmal übersprang sie auch die Grenze und wurde sehr hart. Ich habe meine Kindheit überlebt.

Nachfolgend einige Zurufe, Titulierungen und Warnungen. Wo notwendig folgt die Übersetzung in Klammern.

Ihr Bälsch (Ihr Bälger), die Streigerung Ihr Dreckbälsch (Ihr Schmutzbälger). Das galt für die Buben. Ein Mädchen rief man Du Oos (du Aas), Die Steigerung war das Schinnoos (das Schindaas). Lärmten die Kinder zu arg als der Opa seinen Mittagsschlaf abhielt, so schrie er: Die Eeser (Plural von Oos) und die Bälsch gewwe kaa Ruh. Ich geh gleich raus unn schlaach deene uffs Kapital dass die Zinse waggele. (Ich gehe gleich nach draussen und schlage ihnen aufs Kapital dass die Zinsen wackeln). Für manche dieser Worte oder Sprüche habe ich lange gebraucht, um sie konkret zu verstehen.

Du Läusert (du Lausbub.) Du Lumbeanna (du Lumpenanna für ein schmuddeliges Mädchen). Die Steigerung dazu war das Dreckmensch. Du Daachdieb (du Tagdieb), du Faulenzer, du Fleschmaddigger (du Phlegmatiker). Du Fleebutz (?), so ein Simbel (so ein Simpel / Steigerung: Hutsimpel)…  Da fallen mir jetzt noch einige ein.
Interessanter waren allemal die Sprüche. Der ist zu blöd um einen Nagel in ein Pfund Butter zu schlagen. Dem kann man im Laufen die Schuhe besohlen. Du Krischer hast heut´ wieder nah´ ans Wasser gebaut (für einen weinerlichen Jungen). Dir schlaach ich mit der falschen Hand geje de Kehlbacke (Dir schlage ich mit der Rückhand gegen den seitlichen Hals). Du werrst verknibbelt, dassde in kein Sasch mehr passt (Du wirst verprügelt [geknüppelt] bis du in keinen Sarg mehr passt). Dem Dunischtgut (Tunichtgut) muss mer de Wille breche. Des kloa Dreckmensch willem alles ufftroyern (das kleine freche Mädchen will einem alles (auf)oktroyieren. Dir willisch Mores lern (dich will ich die Moral lehren). Du bist so bled wie die ganz anner Woch´(Du bist so blöde wie die ganze andere Woche).
Hier würden nun die sinnreichen Mantren der Erniedrungessprüche kommen. Aber draussen scheint die Sonne so schön. Und es ist herrlich ruhig.

Mir fiele im Moment keiner der Jungs in meinem Alter ein, der diese Erziehungsmassnahmen so gänzlich unbeschadet überstanden hat. Bei manchen merkt und sieht man es deutlich. Bei anderen weniger. Die Masse schwimmt in der Mitte, eher unauffällig. Die meisten warten darauf, dass „Corona aufhört“.
Der Bekleidungseinzelhandel wirbt mit Rabatten bis zu 70% und der Parole „wir sind zurück“. Der sie vertretende Verband hat herausgefunden, dass die Kauflust der Konsumenten „im Keller sei“. Das finde ich gesund. Weniger ist ohnehin mehr.

 

Ich wünsche allen Besuchern, Lesern und Guggern gute Tage voller Lebensfreude.

 

 

19 Gedanken zu „Drei Männer an der Strassenecke

  1. ich überlege, ob wir so brav waren oder ob die Männer fehlten, die selbstbewusst genug waren, um die Kinder herunterzuputzen. Jedenfalls erinnere ich mich an keine solche Schimpfereien, die, wenn, auf Plattdütsch erfolgt wären. Die Jungs würden sich vielleicht erinnern, denn „Unsinn“ (dumm tüch) machten sie natürlich auch. Wir Mädchen vermutlich weniger. Gute Nacht!

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    • Ich bin ja einige Jahre jünger. Da waren die überlebenden Männer wieder zuhause. Mit allen ihren Eindrücken.
      Und ich glaube nicht daran, dass diese Männer selbstbewusst(er) waren, um ihre Kinder herunterzuputzen und fast kreuzlahm zu schlagen. Da sind andere Gründe und Motivationen zu veranschlagen.
      Und die Mädchen hats bei den entsprechenden Vätern ODER Müttern genauso getroffen wie uns Buben. Man musste nur ein wenig die erlaubten (zugestandenen) Grenzen überschreiten. Ob aus Unvorsichtigkeit oder Mutwillen machte dann keinen Unterschied mehr.

      Auch Ihnen eine gute Nacht!

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      • Nein, das ist nicht Selbstbewußtsein, ganz im Gegenteil. Daran zeigt sich, wie kaputt die Seelen waren. Und je kaputter einer ist, um so mehr zerstört er um sich herum. Da kann man nicht einmal von Schuld sprechen, denn sie wußten und kannten es ja nicht anders. Und leider galt nicht einmal, daß bellende Hunde nicht beißen.

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        • Da erhebt sich natürlich die Frage, ob Menschen, die zur Einsicht fähig sind, auch eine Verpflichtung zur Einsichtsgewinnung haben.
          In Deutschland ist es nämlich ein Phänomen, alles Unangenehme schnell vergessen zu wollen. Und nicht schuldig zu sein. Weil man doch nur „verführt“ worden ist oder einfach nur Befehle ausgeführt hat….

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          • Nicht nur in Deutschland; das funktioniert rund um den Erdball.
            Es ist auch ein Phänomen, schnell zu urteilen. Nicht nur in Deutschland, keine Sorge. Aber ein Schuldiger muß gefunden und auch gehängt werden, wenigstens symbolisch. Unerbittlich. Auch das auf dem ganzen Erdenrund – mit wenigen Ausnahmen, wie etwa der Südafrikanischen Versöhnung.
            „So lange keiner für die Tat verurteilt wurde, kann das Opfer nicht darüber hinwegkommen.“ Das und ähnliches lese ich fast jeden Tag irgendwo. Nichts ist falscher, nichts ist schädlicher für die Opfer, als ihnen das einzureden. Wichtig ist im Gegenteil, daß die Tat gebrandmarkt wird. Nicht der Täter. Daß dafür gesorgt wird, daß das nicht wieder passiert. Ja, das ist Einsicht – aber die darf sich nicht nur auf die unmittelbaren Täter beschränken. Übrigens, von „verführt“ oder „Befehle ausgeführt“ habe ich nichts geschrieben. Das ist ein ganz anderes Thema!

            Bleiben wir also, bitte, bei der verbalen und physischen Gewalt im häuslichen Rahmen, die Sie im Eintrag thematisiert haben; da ist schon genug zu bedenken, auch ohne politische Färbungen einzubeziehen.
            Wenn man wirklich dafür sorgen will, daß sich was ändert, dann darf man nicht dabei stehenbleiben, den Täter zu hängen, wegzusperren oder was auch immer man mit ihm macht. Dann muß man tiefer bohren und danach suchen, woher die Tat kam.
            Die Schuldzuweisung wird dabei immer schwieriger, je weiter man geht, denn man wird erkennen, daß die Dinge nicht einfach in gut und böse einzuordnen sind. So viele Faktoren wirken mit bei der Entstehung einer Tat. Wer kann da reinen Herzens versichern, „ich an der Stelle hätte nie und nimmer so gehandelt“? Weiß man’s? Selbst wenn man tatsächlich alle, alle Faktoren kennen und bewerten würde?

            Aus meiner heutigen Perspektive, die auch durch lange Erfahrung im Beruf und viele, viele Gespräche mit vielen Menschen gewachsen ist, muß ich sagen: den Menschen, die in einem Umfeld der verbalen und physischen Gewalt aufgewachsen sind, wie es die Spitzlichter in Ihrem Beitrag ahnen lassen, ist es nicht schuldhaft vorzuhalten, wenn sie aus diesen Verhaltensmustern, die sie mit der Muttermilch aufgesogen haben, nicht herausfinden. Sie kannten es nicht anders, woher sollten sie wissen, daß es schlecht war?
            Es ist eher das große Wunder des späteren 20. Jahrhunderts, daß doch so viele Menschen sich entschlossen haben, diese Kette zu durchbrechen. Das ist sicher auch in Wechselwirkung zu sehen mit der allgemeinen Verbesserung der Lebensumstände, wodurch die materiellen Sorgen für viele Menschen nicht mehr existentiell bedeutsam sind – die Zukunft wird zeigen, wohin wir uns als Gesellschaft entwickeln.

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            • Ich danke Ihnen für Ihren erläuternden Kommentar.

              Klar will niemand, und nicht nur in Deutschland „nicht schuld sein“. Es gibt allerdings erhebliche Unterschiede, warum Menschen eine Schuld nicht anerkennen wollen.
              In Südamerika beispielsweise habe ich fast ausschliesslich Menschen erlebt, die eine selbst verursachte Schuld nicht anerkennen wollen, weil sie eine Strafe befürchten.
              In Deutschland will/wollte die Generation meiner Eltern eine Schuld nicht anerkennen aus Gründen des Vergessenwollens. Das ist etwas ganz anderes. Nun könnte ich weitere Beispiele nennen, die kulturell motiviert eine Schuld nicht anerkennen können…

              Zu Ihren Ausführungen im zweiten Absatz nur dies: Es gibt in unserem Strafrecht bereits den Begriff des Täter-Opfer-Ausgleichs. Im Grunde kann dies jedoch nur die Vorstufe sein zu Einsicht (auf Täterseite) und Verzeihen (auf Opferseite). Ob wir in unserer derzeitigen Bewusstseinsentwicklung und moralischen Wertungsschablonen dafür bereits sind, vermag ich nicht zu beantworten. Wie würde ich handeln, wenn der Täter/die Täterin vor gericht stehen würde, weil durch seine/ihre Tat eines meiner Kinder zu Tode gekommen wäre?

              Zu Ihrem dritten und vierten Absatz: ich bin unsicher, ob wirklich so viele Menschen „die Kette durchbrochen haben“. Und ob das mit grösseren materiellen Vorzügen zu tun haben könnte, bezweifle ich schlichtweg. Dafür kenne ich zu viele Menschen und deren Lebensgeschichten.

              Was ich positiv sehe, ist, dass es grundsätzlich möglich ist, konstuktivere Wege zu gehen, als es einem als Kind vorgelebt worden ist. Es kostet jedoch einen starken Willen und viel Energie. Und selbst dann ist der „Erfolg“ noch nicht garantiert. Erschwerend kommt in unserer Zeit hinzu, dass viele Menschen keinen Glauben mehr haben, der ihnen halt und Zuversicht gibt.

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  2. Besser kann sich dieser Morgen nicht anlassen: Sonne, blauer Himmel, frische Luft, Tasse Tee und Ihre liebevoll geschriebene kleine Geschichtsgeschichte! Hanns-Dieter Hüsch und ich lassen schön grüßen, bleiben se Mensch!

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  3. Solch einen Eisenwarenladen gab es in der Kleinstadt, in der ich aufgewachsen bin, bis in die 90er. Er war im Parterre eines Altbaus, die Decke war geschätzt 4 Meter hoch. Die gesamte Rückwand hinter der Verkaufstheke wurde von Schubfächern eingenommen. Wenn man etwas kaufen wollte, z.B. M8x100 Schlossschrauben, holte der Inhaber eine Leiter, die an eine Reling angestellt wurde, um das Gewünschte aus dem Schubfach zu klauben. Im Gegensatz dazu brauchte es bei mir diese Woche zwei Touren durch die Baumärkte meiner Heimatstadt, um 4 Stück M4x20 Sechskant Maschinenschrauben zu kaufen, die ich zur Reparatur unseres Grills benötigte. In einem der Märkte versuchte der Verkäufer sogar, meiner Frau statt der M4, die der Markt nicht hatte, M5 Schrauben anzudrehen, mit der Bemerkung, diese „gingen auch“! Schöne neue Welt …

    Zur Sammlung südhessischer Beleidigungen kann ich noch den „Seukopp“ (Schweinekopf) beitragen, mit dem meine Großmutter mütterlicherseits halslose Männer (z.B. einen Ende der 80er verstorbenen Vorsitzenden einer bayrischen Regionalpartei) bedacht hat.

    Beste Grüße,
    Thomas Rink

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    • Sind (oder leider – waren) solche heimligen Ladenlokale nicht geheimnisvolle Paradiese?
      Immer wieder tauchte aus dem Hintergrund eines Regals oder einer Schublade ein kleines Wunder auf. Wurde ausnahmsweise fast unmögliches gewünscht so erstaunte uns das Ladenpersonal mit der prompten Erfüllung unseres Begehrs.

      Ihr Schraubenbeispiel kenne ich natürlich aus eigener bitterer Erfahrung.
      Ich war heute Morgen jedoch in einem Fahrradgeschäft mit einer Regalwand hinter der Theke und wurde bedient wie gewünscht mit entsprechender Fachsimpelei für unser gerade erstandenes Transportrad (Bäckerfahrrad) aus den 1950er Jahren. Dies harrt nun einer gelinden Überholung. Aber mit einem solchen Fahrradgeschäft im Hintergrund wirds gut werden…

      Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und einen ebensolchen Sonntag,
      Herr Ärmel

      PS: hier sagt(e) man Saukopp 😉

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    • Im nächsten Bericht werden dann unsere Lehrer an ausgewählten Beispielen dargestellt. Dahin wünschte ich heute keinen Schüler.

      Aber es gab selbstredend auch sehr viel Sonnenschein in meiner Kindheit und Jugend. Darüber wird auch noch zu berichten sein..

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  4. Den Haushalts- und Eisenwarenladen gibt es bei uns in der Kleinstadt noch, dort gibt es sicher alles. Bei uns war unsere Mutter die Frau, die uns mit Kochlöffel schlug, wir versteckten uns dann, weil wir schneller laufen konnten. Dann hatte sie einen Stock mit Lederiemen dran, den verbrannten mein Bruder und ich im Ofen. Eigentlich war sie sehr vorhersehbar und hatte glücklicherweise wenig Zeit uns zu beobachten. Ich denke heute, beide Eltern fühlten sich um ihre Jugend betrogen und waren Getriebene. Sie haben es leider nur ihre Kinder spüren lassen, sie waren integriert und freundlich und geachtet.
    Ich bin mit fünfzehn Jahren ausgezogen.

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    • Da waren Sie fitter als ich – ich bin mit 17 ausgezogen. Den pfeifenden spanischen Rohrstock habe ich auch verbrannt. 😉

      Ich wollte nicht an gängige Vorurteile rühren, deshalb erwähnte ich nicht die prozentuale InetwaVerteilung der prügelnden Eltern, denn es waren nicht nur die Väter, die tüchtig hinlangten.

      „Den Haushalts- und Eisenwarenladen gibt es bei uns in der Kleinstadt noch“ – liegt diese Kleinstadt weit von der Mainspitze weg? Ich benötige etliche Schrauben und verschiedene Muttern zur Restaurierung eines alten Bäckerfahrrades. Und Hunderterpackungen aus dem Baumarkt kann ich mir leider nicht leisten.

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  5. Eltern, Lehrer, Geschwister und manchmal doch eher gleichaltrige Piesacker; alle die haben uns bestenfalls voran gebracht. Wenn unsere Orientierung dabei nicht verlorenging. Und genau das schätze ich so an Ihren Mit-Teilungen, mein hochlieber Herr Ärmel. Sie haben lesbar die Augen nach vorne gerichtet! Da fällt mir stantepede mein derzeitiges Lieblingsbeschimpfungswort ein, welches aber nun ganz und garnicht Ihnen gelten könnte~~~~~~~~

    Unscheelige und unuscheroige Grüße zur Nacht, Ihre Frau Knobloch, augenfrohlockend zugeneigt.

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    • Ihr lebenspraktischer Blick, meine höchstwertgeschätzte Frau Knobloch, trifft die Kerne der Dinge treffsicher in den allerschwärzesten Zielpunkt. Rabendunkelschwarz und doch leuchtend klar.

      Was wären wir Menschen ohne all die Hindernisse auf unseren Lebenswegen? Wir würden bar jegleicher Entwicklung vor uns hinvegetieren.

      Zu Ihrem Famoskompliment schreibe ich nichts, ich bin doch kein scheeler retourkutschierender Uschero – sondern verbleibe um ein Vielfaches lieber, Ihr Herr Ärmel (je nach Ihrem individuellen Bedarf entsprechend zugeneigt)

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