Ansichtssachen (XIX)

Wenns einem so richtig gutgeht, spielt im Herzen die Musik. Die will dann auch raus in die Welt. Das Üben hat begonnen. Little Walter saugt und bläst. Es ist erstaunlich wie oft eine Mundharmonika im Rock, und erst recht beim Blues mitspielt.

 

 

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15 Gedanken zu „Ansichtssachen (XIX)

  1. Und wenn das Herz voll ist, quillt einem das Gutgehen lippwärts über…

    Mein hochlieber Herr Ärmel, mich deucht, Sie könnten jemandem mehr als nur die sprichwörtlichen Flötentöne beibringen! Saitentöne zum Beispiel. Oder Zwischentöne. Zarte, leichte. Melancholie bisweilen. Oder spiraliges Lerchenlachen, wenn man es denn hören mag~~~~~~~

    Ich sende Ihnen einfach mal so einen Gruß aus dem Nichtblogland jenseits des Haderns und verbleibe immens zugeneigt als die immerihrige frau Knobloch ( Hoppsa! Fast hätte ich nun Loriot blasundsaugtechnisch zitiert… aber nur fast!)

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    • Frau? – – : ! ich fass´ es nicht??!! Frau Knobloch ~~~ Sie wieder einmal hier begrüssen zu können. Welch ein : ? kaum zu glauben. Ich muss mich gleich mal am Öhrchen zobbeln, um zu merken, dass ich nicht träume.

      Ja, isses denn ein Wunder? Gleichsam ein Traum, Sie hier im Traum… Im Traum?
      Leibhaftig, das ist Ihre Feinschreibe… Dass Sie ein Lebenszeichen senden.

      Ihren damaligen Hausmeister, diesen Meister aller Grobiane, traf ich vor Zeiten in der Zentralstadt aller Bembel. Der blaffte mir zu, Sie seien der lippischen Lande entfleucht. Er hätte sich um seine Gesundheit gebracht, besonders seine Nerven erwähnte er, indem er Ihnen hilfreich seine Umzugserfahrungen mit beiden Händen darreichte.

      Menno, wo sind Sie denn ansässig? Kommen Sie rasch, aufdass ich Ihnen Hymnen der Zuneigung auf meinem Instrumente darbieten kann. Wie wärs mit bembelländischer Minne an der Spitze der beiden Flüsse.

      Jetzt machenSe hin und melden sich. Ob Zwischentöne oder Flötentöne – ganz gleich. Melden Sie sich umgehend. Ich dulde, nun Sie sich meldeten, keine weiteren Aufschübe.
      Ihr Herr Ärmel (Ihnen auch nach langen unentschuldigten Absenzen weiterhin zugeneigt. Und zwar in jedweder Tonart!)

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      • Mein Verärmeltster,
        mich deucht, Ihre beidspitzigen Flussminne~~~ äh, Pardöngsche! ~~~Flussmündungsgesänge brandeten hier allerlieblichst an. Zuneigungshymnen haben wohl große Reichweite, auch in engstirnigeren Zeiten.

        Meinerseits ist das Leben unverändert unplanbar geblieben in all seiner Bonfortionösität. Tarsun spricht noch über über ihre Hände, Blumen begleiten meine Wege und den brassgenialen Hausmeister könnenSe schön grüßen, den vermisse ich tatsächlich manchmalig. Hasenställe konnte der zimmern, mein lieber Scholli! Aber ich schwiffe ab…

        So vermelde ich absenzkonsensnahe Zobbeley an den Lauschläppchen und verbleibe träumerisch zugeneigt als Ihre Frau Knobloch, auch tonunartig treu.

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        • Anbranden anbranden anbranden??? . . . eijeijei herjeh (mit mineh hoch drei!!!)
          Meine höchstwertgschätzte Frau Knobloch, wenns schon mit den vor Jahren angekündigten Duschgesängen nix werden wird…. und mit unserem feinstgedruckten famösesten Kommentarwechsel in der seltsamen Welt der Blogs auch nix . . . was wird dann bleiben von Frau Knobloch und Herrn Ärmel diesen beiden irisierend schillernden Paradisvögeln im Bloggerkosmos?

          Ich schreibe immer weniger, Sie rein gaanix mehr!!!

          Und ich soll einen Hausmeister suchen? Den Hasenstallzimmermann. Ich glaab, misch beissd de Aff…

          (Was mach´ ich jetzt bloss?): – – – ? – – !: Hiermit, Sie oberallerfingerfertige Blumenverwandlerin, bestelle ich einen Adventskranz gebunden aus Rosmarinzweigen und Feigenästen. Umwunden mit goldenen Seidenfäden, Hagebuttenstängelchen und Zanderflossen. Aufgehängt an Saffianfäden mit Schleifen aus Färberweid. Und nichts weniger. Und keine Kerzen, bitte schön. Leuchtend sollen Sie ! selbst sitzen in der Mitte dieses Kranzes, auf dass die himmlischen Chöre auf Lauten mit Krachkordeln und flötenverstärkt ihr Loblied singen auf den Tag, an dem wir uns begegneten.

          Nichts weniger verlange ich jetzt und hier, Ihr Herr Ärmel (auch adventlich und vorweihnachtlich Ihnen unbeirrt zugeneigt – und zwar eher abfackelnd als anbrandend)

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          • Wie könnte ich einem so manierlich und geradezu hierundjetzig angetragenem Verlangen widerstehen???////////~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
            Ich eile, Verärmeltster, ich eile! Seien die Fingerchen noch so wund, die Scheißschleifchenscheu noch so groß und die Zander noch so bedauernswert~~~~~~~~~ ich eile!

            Unfackelige, dennoch heiße Grüße hinterlege ich noch rasch und verbleibe als Ihre Frau Knobloch, als Leuchtmittel eigentlich ungeeignet umso mehr zugetan.

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  2. Abel mit der Mundharmonika fällt mir dazu ein,habe ich als junges Mädchen damals verschlungen.
    Zu meiner Schulzeit hatten viele Jungs eine kleine Hohner im Gepäck. Muss direkt mal den Enkelfratz fragen, ob er die alte seiner Mama schon ausprobiert hat.
    Früher Morgengruss vom Dach, Karin

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    • Ach ja, der Manfred Hausmann. Der hält sich hartnäckig. In noch vielen Leseerinnerungen und bei Bertelsmann…

      Früher waren in vielen Micky Mausheften in der Mitte die Werbungen für „Johnny und seine Hohner“. Das sass ein blondhaarige, straffgescheitelter schwäbischer Cowboybub auf dem Gatter einer Koppel und warb für seine Hohner…

      Samstagsnachmittagsgruss von weiter flussabwärts, Herr Ärmel

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  3. Lieber Herr Ärmel, ich finde es schön, dass Sie die Mundharmonika spielen lernen möchten. Und wenn Sie regelmässig ein wenig üben, werden Sie bestimmt schon bald ein gestandener Bluesmundharmonikaspieler.

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    • Ich danke Ihnen für Ihren aufmunternden Kommentar. In jungen Jahren erlernte ich das Gitarrenspiel. Klampfe. Wanderlieder. Pfadfinder. Wegen meiner linken Hand kann ich schon lange nicht mehr spielen.
      Deshalb die Mundharmonika.

      Als ich gestern Abend jedoch Ben Harper (mit Charlie Musselwhite) auf arte sah, da dachte ich für einen Moment…

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  4. Da hör ich sofort „Mein Vater war ein Wandersmann und mir liegt`s auch im Blut“…fröhlich geblasen von meiner Mutter auf ihrer Mundharmonika, immer nur im Wald und ein bisschen im Marschierrhythmus. Das waren Zeiten. Verdisachen kamen auch manchmal, doch solche nie im Wald…Schön, was Sie da probieren!
    Walzergrüße aus dem Hinterland der Rheinterrassen

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