Zum ersten, zum zweiten und… zum vorletzten

Horsche: Van der Graaf Generator – Still Life (1976). Unverwüstliche Texte. Eine meiner Inselplatten.
Lesen: Weiter bei Alice Schmidt – Tagebuch 1955.
Essen & Trinken: Im Spätherbst und Winter ist Eintopf- und Suppenzeit. Eine kräftige Elsässer Zwiebelsuppe und dazu einen feinfruchtigen Riesling.
Schaffe: Man wirds zum letztmal hier lesen: weiter gehts Zentimeter für Zentimeter mit der Entfernung der alten Ausgleichsmasse, um den 140 Jahre alten Dielenboden freizulegen. In den Räumen soll man wieder atmen können. Und wir wollen darin Menschen begrüssen.
Gugge: Eine Doku auf arte.de. Bryan Ferry : Don´t stop the Music / 2019. Eine Art filmischer Biographie. Ich bin Roxy Music Fan der ersten Stunde. Seine Soloalben gefallen mir weniger. Dafür imponiert er mir als Mensch umso mehr. 

 

Der vorletzte Beitrag dieses Jahres. Statt einer vertieften Analyse eher eine Aufzählung von Wahrnehmungen. Was mit der  momentanen geistigen Situation korreliert. Hans Wollschlägers klugen Essay „In diesen geistfernen Zeiten“ könnte ich wieder einmal lesen.

Ganz klar beherrscht das Thema Nummer eins das gesellschaftliche Klima und nimmt einen breiten Raum ein in diesem Jahr.

Von einer Landeszentrale für politische Bildung erhalte ich per Mail eine Einladung zu einem Online-Vortrag „Geschlechtergerechte Klimapolitik“. Eine menschengerechte Klimapolitik wäre wahrscheinlich zu wenig.
Überhaupt besteht aus der Krise heraus die Chance, dass die Verantwortung tragenden Politiker beginnen, den politischen Willen am Bedarf der Umwelt und der Bevölkerung auszurichten und nicht an den Bedürfnissen einiger weniger Konzernherren und Spekulanten. Wachstum ist sowas von out. Denn es gibt keinen lebenden (Wirtschafts)Organismus, der stets nur wächst. Ausser der Krebskrankheit vielleicht. Alle natürlichen Organismen existieren im Werden und Vergehen.

Wer das noch immer nicht glauben will – und ein weiser Satz lautet: Irgendwann muss jeder mal dran glauben – der lese zur Ergötzung die „Grill-Bibel“ eines Herstellers von hochpreisigen Freizeitapparaturen zur erhitzten Speiseherstellung.

Wer das Pech hat, während einer Autofahrt die Werbungen nicht rechtzeitig wegzuschalten, wird angeschrieen. Da werden die möglichen Kunden nicht mehr angesprochen, sondern mit aggressiv erhobener Stimme regelrecht unter Druck gesetzt. Kaufenkaufenkaufen.
Ich korrigiere mich. Eine neuere Werbung ist mir in Erinnerung geblieben, wegen der ruhigen Stimme, mit der eine Frau den Werbetext vortrug. Und besonders wegen des letzten Satzes. Es ging um ein Schlafmittel. Im letzten Satz sagte die Frauenstimme: „Schlafmittel, ich danke Dir.“ (Der Name des Mittels tut hier nichts zur Sache). „Schlafmittel, ich danke Dir“.

Selbst aus dem von mir geschätzten Fernsehkanal arte ergiesst sich neuerdings eine wahre Flut von Serienfilmen. Und ich dachte bisher, dass dieser Fernsehsender eher für künstlerisch oder dokumentarisch anspruchsvollere Formate stünde.

Es nimmt nicht Wunder, dass sich sonderbare Phänomene auch in der virtuellen Welt der Blogs offenbaren. Ich vermisse die Beiträge einiger kluger Blogger. Vor ein paar Jahren bereits zogen sich manche zurück. Immerhin konnte der Interessierte die Gründe für das virtuelle Schweigen in Erfahrung bringen. Das änderte sich in diesem Jahr sehr. Über die Beweggründe kann man allenfalls spekulieren. Andererseits sitze ich in gewisser Weise mit in diesem Boot.
Seit mehreren Jahren schreibe ich immer weniger Beiträge. Lese in mehr Blogs als ich abonniert habe. Das hat in diesem Jahr nochmals kräftig abgenommen. Ich bewege mich selbst auf dem Weg hin zum Abschied.
Ich habe durch die vielen persönlichen Begegnungen immer weniger Zeit im virtuellen Raum zugebracht. Und wenn, dann aus anderen Gründen, als in Blogs zu lesen. Zumal auch dort das Thema Nummer eins sehr viele Virtuellkommunikatoren auf unterschiedliche Weise beschäftigt.

Was mich intensiver beschäftigt, sind die Vorteile und Chancen, die sich aus der Pandemie ergeben. In unseren zahlreichen Gesprächen mit Freunden, Bekannten und auch mit Arbeitskollegen oder Kunden konnten wir erfahren, dass sie alle zumindest einige persönliche Vorteile und konkrete Wünsche zukünftiger Veränderungen benannten. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich mich in den letzten Jahren überhaupt mit so vielen Menschen, darunter auch gänzlich fremden, über das tagesaktuelle Thema intensiver ausgetauscht habe.

Zurück zum ersten Absatz. Stichwort Wachstumsfanatiker. Heute hörte ich die ersten Wirtschaftsprognosen. Am frühen Morgen bereits die Zahl von vierhundert Milliarden (Vierzehn Nullen will ich nicht tippen) Euro, die in diesem Jahr zum BiP fehlen würden. Wer diese Zahl errechnet hat und auf welchen Grundlagen wurde nicht gesagt (Stattdessen lullt der Sender die Hörer mit dem wiederkehrenden Satz ein: „Mit uns sind Sie immer gut informiert“). Wenige Stunden später verkündete ein anderer Wissender, dass „die Verluste der Wirtschaftskraft dieses Jahres wahrscheinlich schon im ersten Quartal 2021 wieder ausgeglichen sein werden“. Woher der Mann das bereits weiss, wurde nicht gesagt. Sie ahnen es: „Mit uns sind Sie immer gut informiert“.

Die Situation ist neu. Aber es gibt doch erkennbare Strukturen, die einen versichern, dass sich noch vieles ändern muss.
Die fetten Geldsäcke haben selbst in (an?) dieser globalen Krise hervorragend verdient. Es steht nicht zu erwarten, dass diese Menschen freiwillig etwas abgeben werden, von dem, von dem sie ohnehin zu viel haben. Soweit die materiellen „Sorgen & Ängste“ dieser Leute.
Fast noch bedauerlicher finde ich, dass die Menschen, die reichlich versorgt sind mit Haus, Garten und vielen (Wohlstands)Bequemlichkeiten, die ihnen mannigfaltige (Bewegungs)Freiheiten ermöglichen, dass von dieser Gruppe ein lautes Klagegeschrei ertönt, weil sie nicht fähig oder Willens sind, sich auch nur vorübergehend ein wenig einzuschränken in ihren egoistischen Wünschen.
Deren Gezeter ist ein Faustschlag ins Gesicht all der Menschen, die mit dem Wenigen, was sie haben, irgendwie auskommen müssen. Die in einem Vielfamilienhaus wohnen und nicht über Gärten oder Wochenendimmobilien als Ausweichquartiere verfügen. In Hessen wurde heute ein verschärfter lock-down beschlossen. Wir haben das Glück, über ein Haus und einen Garten zu verfügen.

 

Ich persönlich habe in diesem Jahr so viel Glück erlebt. Ich bin gesund, kann arbeiten und geniesse mein Lieben mit meinen Herzensmenschen. Ich habe neue Bekanntschaften gemacht und uralte Verbindungen wurden wie zufällig neu geknüpft. Ich habe viel Neues gelernt und manch anderes Wissen vertieft.
Diesen Blog habe ich aufgrund des Wunsches eines Bekannten begonnen. Er inspirierte mich dazu, Berichte über mein Leben und Arbeiten in anderen Ländern, meine Reisen, illustriert mit meinen Photographien zu publizieren. Viele Menschen haben diesen Blog verfolgt. Sogar private Freundschaften sind aus diesem Medium heraus entstanden. Darüber freue ich mich und dafür bin ich sehr dankbar. Ich lebe wieder in Deutschland. Dieser Blog hat seinen ursprünglichen Zweck erfüllt.
Nach meinem traditionellen Jahresendbericht (folgt demnächst) werde ich diesen Blog schliessen. In einem neuen Webprojekt werde ich ausschliesslich über Menschen berichten. Allesamt bin ich ihnen persönlich begegnet. Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Hautfarbe, unterschiedlicher Herkunft, auf ganz unterschiedlichen Situationen und auf verschiedenen Kontinenten. Sie alle haben mich durch unser Zusammentreffen auf ihre ganz persönliche Art berührt und beeindruckt.

Ich wünsche allen Besuchern, Lesern und Guggern ein erfreuliche Adventszeit. Passen Sie auf sich auf und lassen Sie sich weder viral noch geistig infizieren. Von einer der eben erwähnten Persönlichkeiten habe ich einen Satz erhalten, der für mein Leben gilt: „Geh´ Deinen eigenen Weg, alles andere ist Irrweg“.

 

 

 

 

 

30 Gedanken zu „Zum ersten, zum zweiten und… zum vorletzten

  1. Hier in Österreich ist es ähnlich: Kaum gibt´s wieder die Möglichkeit, die Geschäfte zu betreten, haut man den geneigten Hörerinnen und Hörern den Konsumbefehl geradezu um die Ohren. Ist ja alles für die Wirtschaft, und die schafft Arbeitsplätze. Eine alternative (Wirtschafts)politik würde die genauso schaffen, ohne derartig viele Ressourcen zu verbrauchen. Persönlich merke ich, meine Kaufeslust hat merklich abgenommen, der Kontakt mit meinen Lieben hat sich dafür umso verstärkt: Kann man nicht kaufen. Ich habe in dieser Zeit viel gewonnen. Ich wünsche mir, diese Erfahrungen nicht zu vergessen, sondern nachhaltig etwas daraus zu lernen.

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    • Herzlich willkommen und vielen Dank für Ihren Kommentar.
      Ich hoffe nur, dass es nach Weihnachten nicht zu einer dritten Welle kommen wird.

      Andererseits haben andernorts und vor langer Zeit den damaligen Menschen auch sieben Plagen nicht zur Vernunft verholfen…

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  2. Eine weiße Amaryllis als vorletzter Jahresanblick…, ~~~~ garniert mit einem töpfernen Spruch, der schlußendlich für uns alle gilt/////… Mein lieber Herr Ärmel, der eigene Weg (mag er noch so verschlungen sein) bleibt ja doch der uns angemessenste. Gehen Sie den Ihren, mein Zartarm bleibt als Stütze bereit.

    Danke für Ihre hiesigen Pendelschläge, sie waren Inspiration und Ansporn zugleich. Und mögen sie weitenorts impulsierend sein.

    Von Herzen, die Ihre Frau Knobloch.

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    • An Ihrem Zartarm, meine höchswertgeschätzte Nahundfernfreundin bin ich zu vielen Wegen bereit. Warum? Ganz einfach: sie könnten nicht mehr so einfach verschwinden.

      Von diesem meinem Blog wird die Impulskraft schwächer werden. Sie haben es gelesen, dieser Blog wird an sein Ende kommen. Die Beweggründe sind vielfältig.

      Wie wäre es, wenn Sie mich auf einer anderen Seite auch weiterhin zartarmig begleiten würden?

      Ich wünsche Ihnen einen friedvoll leuchtenden dritten Advent, Ihr Herr Ärmel (auch von allen Seiten beleuchtet, Ihnen stets zugewandt)

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  3. „Selbst aus dem von mir geschätzten Fernsehkanal arte ergiesst sich neuerdings eine wahre Flut von Serienfilmen. Und ich dachte bisher, dass dieser Fernsehsender eher für künstlerisch oder dokumentarisch anspruchsvollere Formate stünde.“

    Lieber Herr Ärmel, man mag es kaum für möglich halten, aber es gibt tatsächlich künstlerisch anspruchsvolle Serienfilme. Meistens auf Arte, aber auch in anderen öffentlich-rechtlichen Sendern. Isso 😉

    Lieben Gruß aus Hamburg.

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  4. Ich schaue eigentlich keine Serien mehr seit Raumschiff Enterprise… selten mal ein Mehrteiler, aber auch da hab ich aufgegeben, denn die ‚Guggpflicht‘ war nervig – und dann fehlt der Schluss.
    Klar, ich hab ein Gugggerät, auf dem PC gucken nervt mich. Man kann das Guggen am Gugggerät ja auch ausmachen. Ist das Gugggerät ein Symbol für geistigen Verfall? Manche in meinem Umfeld meinen das, haben aber die komplette DVD Serie Inspektor Schlagmichtot im Regal stehen. Zweierlei Maß, wie so oft. Ist Tatort eine Serie? Eher ein Heimatfilm. Das schaue ich auch.
    Tatsächlich sehe ich nicht mehr viel auf dem Gugggerät, das hat aber nur indirekt mit dem Willen zu tun, weniger zu schauen. Andere Dinge haben eben eine höhere Priorität.
    Ich schau auch nicht mehr auf den Sender, ok, ein wenig schon. Manches auf arte kommt wenige Tage später nochmals auf den ersten beiden Kanälen.
    Man zieht sich beim TV Schauen eben die Gedanken anderer Menschen rein und vergisst die eigenen. Wenn man das ein wenig berücksichtigt, dann ist doch alles gut.
    Muss mal überlegen, was waren die letzten sehenswerten Filme, die ich gesehen habe???
    Ach ja, Tatort, der Heimatfim. Dann vor einigen Wochen, ein Klassiker, „Unternehmen Capricorn“, trotz gewisser amerikanischer Unarten ein Film über einen interessanten Gedanken. Die Kritik seinerzeit aus der Teutschen Temokradischen Rebuplik war ebenso interessant. Eine klasse Flugszene übrigens in diesem Film. Dann war da noch ein französischer Film, aber egal. Die britischen Filme mag ich tatsächlich. „Lang lebe Ned Divine“ – ein kleiner Klassiker.
    Ich oute mich auch mal als Zahlenliebhaber der Corona-Zahlen. Das ist durchaus spannend, wenn man das mal verfolgt, nicht nur das auf und ab, sondern auch wann welche Zahlen präsentiert werden, also absolute und relative. Da kann man dann weiter recherchieren, nach dem wie und wo. Man sollte das aber nicht auf die Silberwaage legen, sonst wird Gold draus. Oder andersrum.
    Also, genug gelabert. Ihr vorletzter Beitrag? Hm. Gut oder schlecht. Ich würde sagen: es kommt drauf an. Und gehe mal davon aus, Sie gehen schon nicht verloren. Gut finde ich neue Gedanken umsetzen. Das hat was. Warum hat noch niemand etwas dazu geschrieben? Angst oder Freude? Fragen Sie besser nicht, Mr. Sleeve. Antworten werden zwar gesucht, wollen aber nicht immer gefunden werden.
    Ich weiß nicht mehr ob ich dieses Jahr nochmals hier rein schneie, vielleicht aber auch noch öfters. Was weiß ich. Vermutlich kenne ich aber Ihr Foto des letzten Beitrags.
    Das mit der Neuorientierung der Welt halte ich für ein Gerücht. Allein die Folgen des Homeoffice (Innenministerium, haha) sind noch nicht geklärt. Die Digitalisierung schreitet munter voran. Und auch hier verdienen immer die selben. Die vielleicht mal eine gute Idee hatten. Der zukünftige Bedarf an Technik ist erschreckend.
    Naja, das mal.
    Ihnen eine fröhliche und gesundhafte Adventszeit. Und springen Sie gut hinüber ins neue Jahr. Denn wenn 20 vorbei ist, wird mit der 21 alles gut. Denn das ist 3 mal 7, nicht sieben mal 3. 7 mal 3 ist knapp 22. An der Jahresbarriere kommt keiner vorbei.
    Fröhliche Grüße von hier! Man liest sich.

    (Depeche Mode – Songs of Faith and Devotion / 1993)

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    • „Man zieht sich beim TV Schauen eben die Gedanken anderer Menschen rein und vergisst die eigenen. Wenn man das ein wenig berücksichtigt, dann ist doch alles gut.“ – Diese beiden Sätze unterschreibe ich hiermit und sofort.

      Überhaupt stimme ich Ihrem Kommentar zu. Jedenfalls, so weit ich überhaupt mitreden kann.
      Filme? Ich habe einige gesehen in diesem vergehenden Jahr. Gerade gestern musste ich in einem Gespräch feststellen, dass ich die meisten schon wieder vergessen habe.
      Obs an der Qualität der Filme lag oder an meinem mangelnden inneren Engagement bei zusehen lasse ich vorerst noch offen.

      Wie viel sich tatsächlich ändern wird, und zwar zum Besseren für die Menschen, werden wir noch erfahren. Davon werden auch eventuelle Neuorientierungen abhängen.

      Ich habe eine heftige Veränderung in Ihrem Blog wahrgenommen. Als Optimist hoffe ich natürlich weiterhin auf inspirierende Texte und Photographien.

      Ich wünsche Ihnen eine richtig gute Zeit. Und vor allem: bleiben gesund.
      Herzliche Grüsse von weiter nordwestlich, Ihr
      Herr Ärmel

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  5. Es gibt Momente, die nicht nach Reden verlangen, sondern nach einem Pfeifchen, einem Glas Rotwein und besonnenem Kopfnicken. Hier ist wohl so einer. Zweierlei möchte ich erbitten: erstens, diese Sammlung von Beobachtungen und Gedanken der lesenden Öffentlichkeit zu erhalten, und zweitens, den Weg zum neuen Werk hier – vielleicht im letzten Beitrag – kundzutun.

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  6. Mir wird dieser Blog fehlen, ich werde Ihre neue Seite suchen. Auch ich bin nicht optimistisch, was ein Umdenken und Handeln angeht. Es braucht offensichtlich größere Schwierigkeiten, ehe neue Wege gesucht werden. Aber sie sind ja schon da, und wir sind auch schlau und stark, lassen uns nicht einlullen. Ich freue mich derweil schon einmal, wache Weggefährtinnen und -gefährten zu haben. Auf Solidaritätsverweigerer kann ich verzichten.
    Alles Gute wünsche ich, für das, was Ihnen wichtig ist.

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    • Ich danke Ihnen für Ihren freundlichen Kommentar.
      Wenn 20…08 noch stimmt, dann werden Sie nicht lange suchen müssen 😉

      Wie gross Schwierigkeiten zukünftig noch werden können, ahne ich nicht und ganz ehrlich: ich wills auch nicht wissen.

      Entscheidender scheint mir, was Sie schrieben, nämlich „wache Weggefährtinnen und -gefährten zu haben.“

      Für Ihre guten Wünsche danke ich Ihnen und wünsche Ihnen, dass in Erfüllung gehen möge, was Sie aus Ihrem Herzen heraus wünschen.

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    • Um es klar zu sagen: ich lese Ihre autobiographischen Berichte sehr gerne. Sie sind neben manchen anderen einer meiner Gründe, eine neue Seite zu beginnen.
      Meinen jetzigen Blog und sein dazugehöriges Personal durch eine Metamorphose quasi von innen heraus zu erneuern und zu verändern scheint mir nicht die günstigste Lösung.

      Und was das Fenster betrifft. da bin ich sicher, dass wir uns weiterhin lesen werden.

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  7. Sehr geehrter Herr Ärmel,
    da bin ich ja traurig und gespannt zugleich..dieser Blog wird mir auf jeden Fall fehlen, anderseits wird ihr neues Projekt bestimmt interessant und ein toller neuer Anfang sein. Ich hader ebenfalls ein wenig mit der ganzen Bloggerei, Zeitaufwand und Ergebnisse stehen in keinem Verhältnis und ich werde mal schauen wie ich mich auf Dauer entscheide, der Spassfaktor hat doch arg nachgelassen und sobald man das Gefühl hat das es in Arbeit ausartet sollte der Blog geschlossen werden. Aber erstmal kommt noch der obligatorische HeiligabendJahreswechselgrussbeitrag, diesmal exklusiv und live aus dem Umzugskarton ! Beste Grüsse aus dem Nieselregengebiet Hamburg von Jürgen

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    • Meiner Erfahrung nach bilden sich um den eigenen Blog herum kleine Bloggerkerngemeinschaften. Die funktionieren in aller Regel angenehm und unauffällig. Auf der äusseren Umlaufbahn hingegen flimmert es zunehmend und in den Blogs dieser Virtuellreisenden geht es – zumindest in meinem Fall – stetig sonderbarer zu. Dazu brauche ich mir zuliebe einen gesunden Abstand.

      Der Herr Ärmel wird in Rente gehen und sich so aller genannten Unanehmlichkeiten entledigen.
      Ein neuer Blog unter neuem (Echt)Namen mit persönlichen Themen soll die virtuelle Landschaft beleben. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten.

      Herzliche Grüsse aus dem stockdunklen und erfreulich stillen südlichen Bembelland, Herr Ärmel

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