Bei aller Reduktion – am Ende bleibt immer was übrig

Musik: Alexis Korner – CCS 1 [1970]
Lektüre: Auf jeden Fall keine Zeitungen
Essen & Trinken: Bratwürste, Rohkostsalat, knuspriges Brot, frisch abgefüllter Apfelwein sauergespritzt (Süssgepritzt? -Nein danke!)
Arbeit: Weiterhin an der Abrissbar hämmern
Film: Doku auf arte.tv – Dick, dicker, fettes Geld. Und danach zur Erholung ebenfalls auf arte.tv – Patina Paradiese

Wie das wohl werden wird wenn der Virus vorbei ist ?
Ob es nach dem Corona wieder so wird wie früher ?

So wirds bestimmt nicht mehr werden wie noch im letzten Jahr …

Wie der Volksmund halt so spricht. Mir kommt er dann vor, wie die Kläranlagen der Medien.
In den letzten dreissig Jahren bin ich dreizehnmal umgezogen. Im Schnitt alle drei Jahre. Auf drei Kontinenten. Es gab zwar sichere Eckdaten (mit Ausnahme von Libyen) aber alles andere war mehr oder weniger ungewiss. In welcher Umgebung werde ich eine Wohnung finden, wie werden die Nachbarn und wie neuen die Kollegen sein, wie wird die kulturelle Mentalität meinen Alltag beeinflussen. Ich habe dabei gelernt, mit meinen Vorstellungen sparsamer zu sein. Und offener für das, was auf mich zukommt. Dann lässt sich vieles einfacher nehmen und leben.

Wichtiger als ein vorgebundenes Mundtuch erscheint mir zur Zeit die geistige Hygiene. Die steuert bekanntlich  unsere seelischen Prozesse. Und die Seele tobt sich in unseren Körpern aus. Falls man den Fachleuten der Psychosomatik glauben mag.

Was nützen also die derzeit häufig gestellten Fragen:
„Wird’s besser? Wird’s schlimmer? fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich: Leben ist immer Lebensgefährlich.“

Soweit Erich Kästner. Meine Erfahrung ist, dass egal was kommt, sich auch immer neue Möglichkeiten auftun. Für Menschen, die offenen Auges hinsehen.

 

Ich wünsche allen Besuchern, Lesern und Guggern einen prächtigen Sonntag 

 

Manche Schönheit zeigt sich erst im Vergehen