Kommen und Gehen . . .

Horsche: Wurde bereits vorab als sein grandioses Alterswerk beschrieben: Bob Dylan – Rough and rowdy ways (2020).
Lesen: Wie verschiedene alte Kettenschaltungen eingestellt werden. Ihre jeweiligen Vor- und Nachteile.
Essen & Trinken: Salate, Kräuter und Wurzelgemüse aus dem Garten. Die letzten Spargeln.
Schaffe: Fahrräder zerlegen. Ein gefundenes Fahrrad ausschlachten (s.u.). Ein anderes angekauft (davon vielleicht später).
Gugge: Das ganz grosse Staunen im Garten. Wie es blüht, wächst und gedeiht. Und auch verzückte Blicke auf schöne alte Metallhandwerkskunst; Stahlrahmen fein gemufft.

 

Morgens lautete die Ansage: „Haste gesehen, drüben bei den Nachbarn steht ein Fahrrad. Offensichtlich wird das verschenkt.“ Ich schaute mir die Sache an. Und nahm die Sache mit.
Sollten wir den Nachbarn Bescheid sagen?
Vielleicht ein Glas Eingemachtes überreichen?
Ich sah den Zettel am Rad und beschloss, mich kundig zu machen. Es war einer jener Zettel, die jeder hin und wieder in seinem Briefkasten findet. Es wird darauf um Sachspenden gebeten. Kleidung und Schuhe steht in den grössten Lettern. Aber auch – und dann kommt alles mögliche, was auch gebraucht wird.
Wer braucht das?
Die Sammler, denn der Altkleidermarkt ist heiss umkämpft. Es geht um unglaubliche Profite, wenn man das Geschäft richtig aufzieht. Ich recherchiere nach der Firma, deren Adresse auf dem Zettel am Altfahrrad befestigt ist. Es gibt Listen, auf denen die Abzocker der Szene aufgelistet sind. Die auf dem Zettel angegebene Firma hat in Hessen Sammelverbot. Aber wer kümmert sich schon um derlei Kleinkram. Wir alle wollen doch gute Menschen sein.
In Tansania beispielsweise ist der einheimische Textilmarkt zusammengebrochen. Man schätzt, dass etwa 80.000 Menschen dadurch ihre Arbeit verloren haben. Und das aufgrund der Kleidersammelei und des daraus resultierenden Geschäftes mit Second-Hand-Läden und anderen Absatzkanälen.

Am späten Nachmittag durften wir einen lieben Bloggerkollegen mit seiner Liebsten begrüssen. Die Freunde verbringen hier in der Nähe ihren Urlaub. Wir hatten uns zum Abendessen mit hessischen Leckereien verabredet. Essen, trinken und miteinander sprechen und sich vertraut fühlen können. Dass der Mann just an diesem Tag seinen Geburtstag feierte, setzte dem Abend ein weiteres Glanzlicht auf.
Nach einer ausgiebigen Schmauserei und Plauderei fuhren wir zur Mainspitze. Einen Blick auf das vielberufene „goldene Mainz“ kann man nicht jeden Tag sehen. Und wer weiter entfernt lebt, für den ist es noch eindrucksvoller.
Die Sonne stand bereits tief als wir den Zusammenfluss von Main und Rhein erreichten. Es waren nur wenige Menschen da. Ein junger Mann legte Stöcke zurecht. Er schien ein kleines Floss bauen zu wollen. Eine junge Frau half im dabei. Nach und nach kamen noch drei andere junge Menschen zu den beiden. Sie brachten stärkere Stöcke mit und einen üppigen Strauss aus Feldblumen. Die kleine Gruppe werkelte konzentriert und war dabei ungewöhnlich ruhig. Eine der jungen Frauen setzte eine Kerze in ein Glas. Dieses Glas befestigte sie mit vier Kordeln an dem Floss.
Die Sonne sank tiefer und der Rhein wurde zunehmend golden vor der Silhouette der Mainzer Kirchtürme. Wir holten die Gläser aus dem Korb, öffneten eine Fasche Rotwein und stiessen auf das neue Lebensjahr des Freundes und diesen besonderen Abend an. Die abendliche Stimmung und die Farbverläufe am Himmel wurden beeindruckend.
Die Arbeit an dem vielleicht einen halben Meter langen Floss schien beendet. Die Kerze im Glas war entzündet und der lebendige Blumenstrauss lag der Länge nach daneben.
Die beiden Männer trugen das Floss und liessen es genau an der Mainspitze zu Wasser. Die Strudel zogen es in den Main. Da balancierte der Erbauer barfuss mit einem langen, starken Ast von Stein zu Stein. Er versuchte damit, das Floss in die Strömung des Rheins zu steuern.
Einer der Zuschauer dieses Ereignisses fragte ihn, was er da mache.
„Meine Frau ist gestorben“, sagte er ganz ruhig.
Endlich gelang es und das kleine Floss wurde vom grossen Strom aufgenommen. In der Stille schauen wir dem Floss nach. Jeder hängt in seinen Gedanken.
„Das habt ihr gut gemacht“. Ein Kompliment von uns.
„Der Tod war nicht einfach“, entgegnete der junge Mann, „da kann ich es mir hier auch nicht einfach machen.“

Später sassen wir noch bis nach Mitternacht bei uns Garten. Wir sprachen über dies und jenes. Dieses einmalige Erlebnis haben wir beschwiegen, um seine Würde zu bewahren.

 

Ich wünsche allen Besuchern, Lesern und Guggern eine erfreuliche Zeit – bleiben Sie wohlauf, egal, was man Ihnen auch zeigen oder erzählen mag.

Und hier die Auflösung der letzten Rätselfrage zum Transportrad. Es wurde nach drei mittlerweile zusätzlich verbauten Dingen gefragt. Und hier sind sie nun zu sehen:
1. Ventilkäppchen aus Metall mit Sicherungskettchen
2. Kleiderschutz, da es sich schliesslich um ein Transportrad mit einem Damenrahmen handelt.
3. Eine Klingel mit dem original Görickedeckel.

Und hier kommt gleich die nächste Frage: Welches wichtige Zubehör gehört nicht nur an ein Transportrad? Wir haben es inzwischen angebracht. Die Auflösung wird demnächst hier zu sehen sein.

Die Fotografien anklicken und gross gugge.

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Corona – Die aktuelle Lage // Reduktion ist angesagt

Musik in diesen lausigen Zeiten? Aber selbstverständlich! Dead Can Dance – Anastasis (2012)…

Sind Sie auch schon Corona oder funktionierts noch einigermassen im Oberstübchen?

Wir dachten uns einige vergnügliche Tage bei einer Kurzreise bevor im Garten die Aussaattage beginnen.
Erst vor kurzem antwortete ich einem Kommentator in meinem Blog „Ich empfehle ständig und jedem Gesprächspartner Deutschlandreisen. Kurz und knackig; drei oder vier Tage mit offenem Herzen und intensiv. Man glaubt nicht, welche Wunder man in diesem Land erleben kann. Freundliche Menschen und erstaunliche Sehenswürdigkeiten in Hülle und Fülle.“

Dann kam der neueste chinesische Exportschlager. Und der wurde tatsächlich gleich zum Hit. Vor zwei Wochen ging es los und schon sprechen Menschen in den Medien davon, dass nach Corona nichts mehr so sein wird, wie davor.

Ich bin ja ein notorischer Frager. Mir gefällt die Frage altrömischer Rhetoriker: cui bono? Wem zunutze – oder deutlicher: wem nutzt das?

Und so frage ich mich natürlich nicht nur, was weiss ich wirklich und plappere es nicht nur nach. Und wem nutzt das alles, was jetzt so vorgeht?
Zuerst stelle ich für mich fest, dass es seit einigen Tagen draussen stiller wird. In der ewig zugeparkten Strasse findet wieder leichter einen Parkplatz. Und weniger Flieger krawallen durch die Einflugschneise.

Die Ruhe passt zur Saison. Ist ja schliesslich Fastenzeit. Und die geht noch bis Ostern. Ob es ein Zufall ist, dass nun vorerst bis Ostern erhebliche Veränderungen unseren Alltag bestimmen werden?

Viele Arbeitnehmer in der Rhein-Main Metropolregion arbeiten im Homeoffice. Eltern müssen ihren Kindern ein Mittagessen zubereiten. In der (sogenannten Goldenen) Stadt Mainz sind die meisten Geschäfte geschlossen. „Auf Anordnung der Landesregierung“ war auf zahlreichen Schildern zu lesen. Auffällig war mir, dass Friseure und Lokale, in denen man mit den Händen isst, dennoch offen waren.

Frau Merkel sprach gestern zur Nation. Vorräte anlegen aber nicht hamstern. Direkte Kommunikation vermeiden. Kinder könnten mit ihren Grosseltern via Internet kommunizieren und Grüsse schicken.

Und genau jetzt ziehen die Gewinner ihre Register. Seit einigen Jahren stiegen die Kurse von DAX, Dow Jones und Nasdaq nahezu unaufhörlich. Seit einem wird man beinahe täglich mit neuen Höchstständen bombardiert. Irgendwann muss es krachen. Die jetzt gemeldeten Kurseinbrüche bieten hervorragende Gewinnchancen. Kaufen, wenn die Kanonen krachen ist eine alte Börsenweisheit.

Quarantäne, dachte ich letzte Woche noch, kann man auch Hausarrest nennen. Das kenne ich aus meiner wilden Jugend. Diese Woche wird bereits von Politikern in Deutschland und besonders in Frankreich über „Ausgehverbote laut nachgedacht.“

Die Eliten der westlichen Welt haben ihr grossartiges Planspiel begonnen. Und die Ergebnisse werden genauestens interpretiert werden. Keine weiteren Zusammenrottungen der „fridays for future – Bewegung“, keine weiteren Solidaritätskundgebungen wenn wieder ein Irrer mordend durch eine Stadt zieht.
Und Frau Merkel mahnt an, die direkten Kontakte auf ein unverzichtbares Minimum zu beschränken. Die Profiteure, so die F.A.Z. in ihrer heutigen Ausgabe werden werden die amerikanischen Internetkonzerne sein.
Und der CDU Parteitag zur Wahl der Nachfolge der unnachahmlichen Frau Krampf-Karrenbauer ist bereits verschoben.

Spassig sind allenfalls die Verwirrungen mancher Zeitgenossen. Im hiesigen Markt fragte die Verkäuferin ihre Bekannte: „Ei Elli, was machst Du denn mit den ganzen Raviolidosen?“
„Die lege ich mir als Vorrat an.“
„Dir schmecken doch diese Sachen aus der Dose garnicht.“
„Aber was soll ich denn machen?“

Gestern Abend lief eine erfrischend kühle Sendung zum Thema Corona. Zu sehen ist dieses Gespräch hier:
https://www.youtube.com/watch?time_continue=6&v=TYIpPvhrZ2A&feature=emb_logo

Wer sich die langatmige Vorrede ersparen will, guggt ab Minute 8:40.

Bis zu dem kommenden weltweiten Milliardenspektakel, den olympischen Sommerspielen in Japan wird kein Mensch mehr von dem chinesischen Exportvirus reden…

Ich wünsche allen Besuchern, Lesern und Guggern einen klaren Kopf. Und fragen Sie öfter nach : cui bono.

 

 

 

 

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Sommergarten Schaubudensommer Sommernächte

Zur Zeit auf Abschiedstournee ist Eric Burdon. Er war und ist einer meiner musikalischen Hausgötter. Als ich aus meiner Kleinstadt nach Berlin gekommen bin zur Ausbildung fotografischer Fertigkeiten erschien gerade dieses Album mit einer genialen Neueinspielung eines meiner ewigen Lieblingslieder: „When I was young“. The Eric Burdon Band – Sun Secrets (1974)….

Im Garten blüht und wächst es. Kräuter, Salate und Gemüse. Schokoladencosmeen, Rosen und Clematis. Mädchenaugen in betörend leuchtendem Gelb. Violette Sonnenhüte, Farbige Vielfalt bei Löwenmäulchen und Kornblumen. Im Steinbecken der Schachtelhalm und dazwischen Rohrkolben. Libellen und Girlitze. Die kleinen Kröten bemerkt man erst, wenn sie aufgeregt davonhüpfen. Erdbienen laben sich am Borretsch, Holzbienen bohren fleissig Gänge für ihre Nester ins Altholz.
An den Tränken netzen sich die Wespen und die Libellen tanzen dazu. Und im täglich früher einsetzenden Nachtdunkel zickzacken Fledermäuse auf der Jagd nach Insekten. Der Amselmann besingt sein Revier vom höchsten First. Ich liebe den Sommer.

Dass derzeit einige heissere Tage den Schweiss treiben, besorgt mich weniger als die weltweit zunehmende Rodung von Wäldern. Die Bäume sind für die Erde, was die Haare auf dem Kopf eines Menschen sind. So sprach eine alte Frau vor Jahren. Denn Bäume beziehungsweise Wälder sind bewährte Windstopper. Wenn sie weniger werden, werden Brisen zu Winden und Winde zu Stürmen. Aus Waldbränden werden dann rasch Feuerstürme.

Es ist mir immer wieder erstaunlich, dass manche Bücher ihre Zeit brauchen. Nach über zwanzig Jahren las ich erneut „Der leidenschaftliche Gärtner“ von Rudolf Borchardt. Im Vorwort schreibt er, „man erwarte […] kein Buch, das, die Pfeife im Mund, die Gießkanne in der Hand und den Strohhut auf dem Kopf, entstanden ist, das nur eine stille, sanfte und freundliche Liebhaberei spiegelt.“
Es handelt sich um keine Anleitung zum säen, pflanzen oder anbauen. Borchardt trägt seine Kenntnisse und Erfahrungen in Form von essayistisch formulierten feinen Gedankengebäuden vor.

Borchardt verliess als Jude sicherheitshalber Deutschland bereits im 1933er Jahr. Er liess sich in Italien nieder und bewohnte alsdann vorwiegend Landhäuser mit entsprechenden Gärten, in denen er praktische Erfahrungen sammelte.
Aufschlussreich und für mich ungemein anregend finde ich seine folgende Überlegung. Die Geschichte der Menschheit beginnt in einem Garten. Gärten haben in verschiedenen Mythologien eine starke metaphorische Bedeutung. Die Menschheit ist jedoch durchweg nicht in der Lage, diese Gärten in angemessener Weise zu bewohnen. Daraufhin erfolgt ihre Vertreibung.
Nun versucht der Mensch, die Ordnung des verlorenen Gartens wieder herzustellen. Was natürlich nicht gelingen kann. Denn die Natur ist nicht ordentlich im menschlichen Sinne. Die Natur ist üppig und verbreitet sich chaotisch. Immer auf der Suche nach bestmöglicher Anpassung zur Erhaltung der eigenen Art. Davon zeugt auch die Vielfalt der Formen und Farben nur einer einzigen Art.
Wenn ich diese Gedanken weiterdenke und praktisch darauf anwende, wie wir heute mit der Natur – oder dem, was wir dafür halten, umgehen, dann schwindelt mir. Noch nie ist mir die Menschheit in diesem Treiben so überflüssig vorgekommen.

In der Hitze der Nacht. Schaubudensommer in der Dresdner Neustadt. Wir warten lediglich noch auf die Mitternacht und die tägliche Überraschung. Gestern zogen wir einige Strassen weit hinter einer Musikkapelle her. An einer kleinen Kreuzung verharren die Musiker und zeigen auf die schräg gegenüber liegende Hausecke. Auf dem Geländer des Balkons im ersten Obergeschoss sitzen das Schwein Steffi und daneben das Wildschwein Torsten. Figuren des genialen Michael Hatzius. Es dauert keine Minute und das Pflaster dröhnt vom Gelächter der Zuschauer.

Aber heute geht kurz vor Mitternacht ein böses Wetter nieder. Viele Besucher verlassen schlagartig das originell dekorierte kleine Festivalgelände, das rund um die Kulturscheune aufgebaut ist.
Lass uns warten, bis das Unwetter aufhört, dann gehen wir bettwärts.
Geht noch ein Bier?
Ein Bier geht sicher noch!
Die Preise sind gemessen an anderen Festivals dieser Art durchweg günstig. Wir stehen und warten. Auf den Bierbringer. Und auf das Ende des Regengusses. In einer Ecke steht ein Akkordeon auf einem Stuhl. Die Bühne misst keine fünfzehn Quadratmeter. Eine Frau quietscht klarinett. Das Schlagwerk ist niedlich. Beeindruckend wie immer, der Kontrabass.
Wir trinken unser Bier und unterhalten uns. Kleine Gruppen und gute Gespräche brauche ich wie Wasser und Brot. Und wenn es dann noch so herzliebe Menschen sind. Ein kleine Frau ergreift die Violine. Ihre ersten Töne lassen aufhorchen. Das klingt irgendwo zwischen Jean-Luc Ponty und Jerry Goodman. Und schon legt das Quintett los. Die Beine wippen sofort mit.
Wer holt uns noch ein Bier?
Unsere Entdeckung in dieser musikalischen Nacht: Herje Mine.
Wir werden noch einige Biere zu uns nehmen in dieser Nacht.

W.G. Sebald schreibt in einem Essay, er habe in einer Studie Sigmund Freuds gelesen, „dass das innerste Geheimnis der Musik eine Geste sei zur Abwehr der Paranoia; dass wir Musik machen, um uns zur Wehr zu setzen gegen die Überflutung durch die Schrecken der Wirklichkeit.“ Wenn ich denke, wie mein Umgang mit Musik seit jeher ist. Und tanzen? Mähneschütteln vor Jahrzehnten und die unvermeidliche Luftgitarre. Aber geh mir weg mit einer Tanzstunde. Revanchistische bourgeoise Ablenkungen von den politischen Notwendigkeiten unseres Alltags. So sprachen wir Besserwisser und wusstens doch nicht besser.
Fernando, ein Exilkubaner, verdiente sich in Ecuador als Tanzlehrer sein Auskommen. Wir waren dort eine kleine international zusammengewürfelte Gruppe. Er wurde unser Salsalehrer. Europäer und Salsa. Eine merkwürdige Mischung. Ich sehe seine steilen Stirnfalten sofort vor mir. Und ich bin tanzunbegabt. Zumindest, was vorgeschriebene Schrittfolgen betrifft. Anarchie in Sachen Rhythmus.
Bei den Deutschen beispielsweise, meinte Fernando, kannst du an ihrer Art zu tanzen, erkennen, wie sie vögeln. Ich bin bei ihm beileibe kein Salsero geworden. Kapiert habe ich jedoch, dass beim Tanzen die Bewegungen zwischen dem Herz und Becken entstehen. Selbst bei stark normierten Tänzen. Daran dachte ich, als ich all die aufgeklärten Bühnenumsteher bei der vorwärts treibenden Musik von Herje Mine gesehen habe. Aber nur kurz. Denn wir tanzen zu der mitreissenden Musik und schwelgen in praller Lebensfreude. In unserem Nachtasyl können wir auch später noch einlaufen.

Ich wünsche allen Besuchern, Lesern und Guggern ein fantastisches Wochenende.

(Aufgenommen in der Dresdner Neustadt)

 

Lektüre:
Rudolf Borchardt: Der leidenschaftliche Gärtner.
W.G. Sebald : Campo Santo.

Musik:
Herje Mine: Balkalagan (2018). Das ist ihre erste Scheibe. Und hoffentlich nicht ihre Letzte.

 

 

Bei aller Reduktion – Fundstücke sammeln sich weiterhin an

Musikalische Fundstücke aus dem Archiv sind derzeit alte Labelsampler. In den lange vergangenen Schülerzeiten kamen diese Zusammenstellungen der notorischen Dürre  im Sparschwein gerade recht. Einen meiner ersten Sampler im 69er Jahr präsentierte vor einigen Tagen der famose Herr Riffmaster. Hier und jetzt laufen von Polydor: Supergroups Vol. 1 (1969), Pop-Sound ’70 (1970), Pot-End (1970)…

Etliche Rückfälle in meine eigene Vergangenheit. Auslöser dafür waren Lesereisen in die Biographien anderer Menschen. Ich verfolge mit allerwenigsten Ausnahmen nur noch Blogs, in denen Menschen von sich schreiben. Umso direkter desto lieber verweile ich. Wenn ich mich schon im virtuellen, also menschenleeren Raum aufhalte, dann möchte ich Menschen wenigstens auf ihren Lebenswegen begegnen. Alles andere erscheint mir inzwischen fast schon wie Zeitraub. Natürlich ohne Bezahlung versteht sich. Wie schrieb mir eine befreundete Bloggerin: Und im Internet, was ist da schon noch los? Recht hat sie.
Man findet durch eine vertrauenswürdige Empfehlung oder auch mit etwas Glück schon noch den einen oder anderen Blog, der die Aufmerksamkeit lohnt.

Fundstücke aller Orten.

Ich notiere seit einiger Zeit viele Details aus meiner Vergangenheit. Den Turbo angetreten hat der dreiteilige Roman von Erwin Strittmatter : Der Laden. Publiziert in der DDR in den 1980er Jahren. Eine schier unermessliche Menge an Mikrodetails erinnert der Mann und schreibt sie auf. Für mich werden beim Lesen zahlreiche eigene Erinnerungen wachgerufen. Und das Bedürfnis, die eigene Vergangenheit aufzuschreiben. Dafür könnte dieser Blog ein geeignetes Medium sein. Andererseits leben noch etliche Menschen, die ihre Begegnungen mit mir, bzw. das, was die bei mir auslösten, nicht gerne lesen möchten. Da bin ich ganz sicher um Unsicheren. Also weiterhin Details sammeln und aufschreiben. Und abwarten. Die Zeit läuft zu meinen Gunsten.
Der Laden wurde dreiteilig verfilmt. Atmosphärisch dicht. Prominente Besetzung. Dass von den vielen Details wenig übriggeblieben ist, muss in Kauf genomen werden. Und trotzdem ist die Verfilmung eine Empfehlung wert.

Vor einiger Zeit habe ich einen Blogger gefunden, dessen Blogroll eine Kopie meiner eigenen, längst nicht mehr aktuellen Blogroll war.
In einer regionalen Zeitung eines meiner Fotos gefunden. Der Urheberhinweis in Klammern lautete: Privat. Aha.
Zwei Wochen später unter einem Beitrag zum gleichen Thema in der gleichen Zeitung das gleiche Foto. Der Urheberhinweis in Klammern unter dem Foto verwies auf meinen Namen. Die erste Veröffentlichung fällt unter §2, Abs.5 des UrhG. Das Urheberrechtsgesetz. Teuer ist das Vergehen nicht. Unangenehm ist dafür die Kostennote des Anwalts. Ich habe jedoch eine Idee für einen Kompromiss, bei dem beide Seiten etwas gewinnen können.

Manche neueren Fundstücke sind ebenfalls nicht eingehender beschreibbar. Lehrstuhl für Medien und Informatik. Durch die Fotografie stehen mir die Medienleute naturgemäss näher. Im Kontext zur Informatik bilden sie jedoch rasch eine Art Gegenwelt. Die Rückseite des Mondes bewohnen offenbar die Informatiker. Programmierer lassen sie sich nur ungern nennen. Lieber ist ihnen die Zuschreibung Developer. Ach ja.
Der Lehr- und Forschungskörper beisst Nägel oder zappelt. Auf jeden Fall sprechen diese Menschen durchweg zu schnell. Und die Witzigkeiten. Ob es Ausdruck persönlicher Lebenstragik oder der verzweifelte Versuch ist, mit einem menschlichen Gegenüber in Kontakt zu treten – ich bin mir noch unsicher. Nicht jedes Körperteil verhält sich so, versteht sich.
Viel geht es ums Spielen. Das scheint dem Medium Computer innezuwohnen.
Schauen Sie sich mal den Algorithmus an und spielen Sie ein wenig damit.
Als Übungsaufgabe zu unserer letzten Vorlesung eignet sich ein Spielchen. Sie kennen Sudoku? Dann können Sie Ihre neuen Kenntnisse  dabei gleich anwenden.
Und dennoch lassen sich kleine Funde machen. Fachbegriffe beispielsweise. Streuspeicherung. Hätte ich diesen Begriff doch mit fünfzehn gekannt, als meine Eltern die Ordnung in meinem Zimmer anmahnten.
Das machen wir gerade in Mathe. Nennt sich Streuspeicherung. Das muss so sein…

Im persischen Golf sind zivile Schiffe beschädigt worden. Die Amerikaner wissen natürlich, wer das verursacht hat. Fotografische Beweise legen sie vor. Und schicken gleich ein Kriegsschiff in den Golf. Beweise wie damals. Wer erinnert sich noch an die „Beweise“ für Saddams Giftgasfabriken. Amerikaner lieben den Krieg. Sie suchen ihn und sie werden finden. Und bis dahin schreiben sie anderen Ländern vor, mit wem die Handel treiben dürfen. Traurige Funde sind das, bei denen man erst verstecken muss, was man hinterher finden will.

Lebensfreude. Sie entsteht, wenn Menschen zusammen aktiv sind. Wenn man arbeitet oder gemeinsam musiziert. Dieses Zusammenleben, auch wenn es nur für kurze Zeit existiert, schafft mehr Freude und Frieden, als man denken mag. Das mag mit der Spontanität zusammenhängen, die dann zwischen Menschen entsteht.
Ziemlich steif war die Veranstaltung zur Landung in der Bretagne. Kein Wunder. Wenn die zu ehrenden Veteranen 1945 achtzehn Jahre alt waren, sind sie heute dreiundneunzig.
Ich gedenke an diesem Tag den russischen Armeen. Die der braunen Hydra die Köpfe abgeschlagen und das Regime damit zu Fall gebracht hat.
Aber mir ist allemal die Lebensfreude und die Verständigung mit anderen Menschen näher. Deshalb hier einen
Fund von heute.

Die unten abgebildete Flasche Dujardin Triple Sec ist leer. Auch sie eine Trouvaille, das seit fast einem halben Jahrhundert in der hintersten Ecke eines Schrankes darauf wartete, gefunden zu werden. Letzthin war es soweit. Der Inhalt hat sich mit einem feinen Aroma und entsprechendem Wohlgeschmack bedankt.

 

Ich wünsche allen Besuchern, Lesern und Guggern eine gute Woche und natürlich ein feines Fundstück. Und Singen und tanzen Sie, solange es Ihnen noch vergönnt ist.

 

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Auch in diesem Jahr wieder : Zu guter Letzt

Es ist an der Zeit, das 2018er Jahr zu verabschieden. Von einigen Menschen musste ich mich traurigerweise in diesem Jahr verabschieden, von anderen habe ich mich erleichtert verabschiedet. Ebenfalls in diesem Jahr ist der legendäre Schlagzeuger Jon Hiseman verstorben. Sein letztes Album : JCM – Heroes (2018)…

In diesem Jahr habe ich begonnen, an meiner Lebensbuchführung zu arbeiten. Meine zahlreichen Begegnungen und Kollisionen mit Menschen und Orten. Eher eine Inventur als eine Bilanz wird irgendwann daraus werden.
Ein erstes Beispiel dafür war der vorherige Beitrag  über die Musikapparaturen, die mein Leben begleitet haben. Ich habe einen hölzernen Karteikasten angelegt, in welchem ich auf Kärtchen die entsprechenden Details notiere. Erinnerungen an Menschen, denen ich besondere Erfahrungen verdanke. Orte, die ich kennenlernen durfte, an welchen mehr oder weniger berühmte Menschen gelebt oder gewirkt hatten. Stoff genug für ernste und auch heitere Denkwürdigkeiten, über die hier zu berichten sein könnte.

Die Berichte im kommenden Jahr werden weniger, dafür jedoch persönlicher werden. Die Zeiten für ein ausdruckslos einsames Blendamed-Lächeln sind ebenso vorüber wie das insolvente Bloggeschäft mit der unverbindlichen Hingabe für Hergabe Mentalität.
Im Sinne der Reduktion scheint mir das nur folgerichtig. Mit meinen Photographien werde ich versuchen, die Texte noch treffender zu illustrieren. Ich verweigere mich der Massenware an nichtssagenden Fotos und belangleeren Berichte.

Vermehrte und intensivere Begegnungen mit körperlich oder seelisch-geistig beeinträchtigten Menschen erinnern mich täglich aufs Neue daran, wie gut es mir geht. Wie privilegiert ich bin. Über welche Autonomien ich verfügen kann. Wie frei ich eigentlich bin.

Auch in diesem Jahr konnte ich eines der mich seit vielen Jahren begleitenden Rätsel meines Lebens nicht lösen. Eine Frage, die ich mir immer wieder gestellt habe. Warum wollte ich als Kind und später als Jugendlicher nie irgendetwas werden, hatte keine Vorstellung von einem Traumberuf. Also kein Pilot, Feuerwehrmann oder gar Schauspieler. Nicht mal Bademeister. In diesem Jahr leuchtete mir erstmals der Gedanke auf, die Antwort darauf sei vermutlich belanglos.
Viel wichtiger ist dagegen, dass ich in diesem Jahr öfter gut geliebt als schlecht geschlafen habe. Und das am Horizont immer deutlicher erkennbare neue Projekt befeuert die Lebensfreude zunehmend.

In diesem Sinne wünsche ich allen Besuchern, Lesern und Guggern, ein lichtes 2019er Jahr mit erhellenden Einsichten und erfreulichen Aussichten. Die Zeiten sollen angeblich rauer werden. Und so will das private Lebensglück sorgfältig und kraftvoll erarbeitet werden, denn keinem Menschen wird es geschenkt werden.

„Aber wir verleben unsere schönen Tage, ohne sie zu bemerken: erst wenn die schlimmen kommen, wünschen wir jene zurück.“ (Arthur Schopenhauer : Parerga und Paralipomena, 1851. 1. Band, 5. Kap.: Paränesen und Maximen).

Ich danke allen Besuchern, Lesern und Guggern für ihre Aufmerksamkeit und das Interesse an meinem Blog.

 

 

 

Reduktion – Alles verändert sich, wenn Du es veränderst!

Die DoppelLP wurde gespielt bis sie fast durchsichtig geworden war : Klaus Hoffmann – Ich will Gesang, will Spiel und Tanz (1977). Viele Texte sind für mich auch heute noch gültig…

Am Strassenrand gefunden und mitgenommen : Langenscheidts Kurzgrammatik Lateinisch. Langenscheidt, Berlin etc. 1996, 13. Auflage. Immer wieder mal nachschauen lohnt sich meist für mich. Auf merkwürdigen Wegen fand dieses Buch den Weg zu mir :
Max u. Gerda Mezger : Meine Frau die Gärtnerin. Verlag Hans Dulk, Hamburg 1955. …

Wollen wir ein paar Scheiben von dem Wacholderschinken nehmen?
Klar, gerne.
Darfs noch etwas sein?
Mh, hättest du auch Lust auf diese Wurst da?
Oh ja, die sieht lecker aus.
Legen Sie uns bitte das kleine Stück da noch dazu.
Gerne. Haben Sie noch andere Wünsche?
Nein, das reicht, vielen Dank…
Später beim Frühstück hältst du plötzlich inne und sagst mehr zu dir selbst als in die Runde : Wie privilegiert sind wir doch, dass wir in einem Geschäft mit vollem Angebot einfach auswählen können, was wir möchten. Dein Blick, als du das sagtest, durchfuhr mich wie ein leichter Stromschlag. Wenn wir über die Zustände in diesem Land sprechen wissen wir, es muss sich etwas verändern.

Der Film Im Lauf der Zeit von Wim Wenders wurde gedreht in elf Wochen zwischen dem 1. Juli und dem 31. Oktober 1975, zwischen Lüneburg und Hof, entlang der Grenze zur DDR. Die Premiere fand am 4. März 1976 im Kino Kurbel in Berlin statt. An einem der darauffolgenden Wochenenden warst du zu Besuch bei uns in Berlin. Wir haben den Film wahrscheinlich in der Filmkunst 66 in der Bleibtreustrasse gesehen, denn das war eines meiner Stammkinos in Berlin. Nach der Vorstellung verliessen wir das Kino schweigend. Unsere Blicke waren jedoch vielsagend. Aber das wurde mir erst zwölf Jahre später bewusst.

Das war auch so ein typisches Erlebnis am letzten Sonntag. Wir stoppelten auf dem abgeernteten Zwiebelfeld, was liegengeblieben war und von der Erntemaschine nicht aufgenommen wurde. Die kleinen Zwiebelchen mit dem feinen starken Aroma. Im Nu hatten wir drei, vier Kilo gesammelt. Am Feldrand radelte eine Gruppe Ausflügler vorbei. Einer schrie vom Sattel seines Elektrohobels aus zu uns herüber aufs Feld : Ein Kilo kostet sechzig Cent. Im nächsten Supermarkt wahrscheinlich.
Wir schauen uns an und verstehen uns wortlos. So vielen Menschen sind inzwischen die finanziellen Aspekte wesentlich wichtiger als das wahrnehmende Erleben. Sich miteinander vergnügen statt miteinander zu arbeiten. Vergnügen am liebsten als Dauerprozess. Und möglich bequem und preiswert. Und risikolos, versteht sich. Die Verantwortung tragen die anderen. Dabei wird der Konsum in der Freizeit mit Freiheit verwechselt. Statt wenigstens einmal auszuprobieren in einer gemeinsamen Arbeit Lebensfreude zu empfinden und anschliessend den Erfolg zu geniessen.

Das Internet erleichtert viele Recherchen. Wenn ich daran denke, wie viel Arbeit es bereitete und welche Wege man gehen musste, um seinerzeit die Fahrtstrecke in dem Film von Wenders zu rekonstruieren. Anfangs wollten wir sie noch auf unseren Motorrädern abfahren. Doch zuerst kam dies dazwischen und dann jenes. Aufgeschobene Zeiten. Macht ja nichts, es fehlen noch immer einzelne Teilstücke der Strecke. Und ausserdem haben wir ja noch ewig Zeit.
Sprachlosigkeiten in der WG trennten sich unsere Wege für zwei Jahre. Was jedoch stets gültig blieb, war dieser eine (zumindest für mich) bedeutende und entsprechend bei jeder Gelegenheit bis zur Floskel von uns allen, die den Film gesehen hatten, zitierte Satz : „es muss alles anders werden“. Eigentlich aber sprachen wir vorwiegend über irgendetwas statt von uns. Ändern müssen es die anderen, wir waren doch die grossen Durchblicker.

Ich freue mich auf dieses Wochenende. Wir haben fleissig Samen gesammelt von Malven, Mohn, Wicken und Nigella und werden ihn aussäen. Für die kommenden Tage hat gestern die Pflanzzeit begonnen. Leider ist keine gute Erntezeit für Früchte. Aber unser frisch gekochtes Birnenfeigenkompott wird uns vorzüglich schmecken.
Wenn wir zusammen essen, sagen wir uns oft lachend, dass Essen unsere Lieblingsspeise ist. Wir sind uns einig darin, dass wir die Zustände um uns herum nur dadurch verändern, dass wir uns selbst ändern. Der Satz „es muss alles anders werden“ verlagert lediglich die Verantwortung ins Irgendwo. Global denken und regional handeln als erste Richtschnur. Bei sich selbst anfangen.

Als ich dich aus der schweizer Klinik abholte war klar, dass der Sand jetzt schneller durch die Uhr rinnen wird. Wieso konnten wir jetzt so einfach miteinander sprechen? Ohne wenn und aber. In den folgenden zwei Wochen. Lang, persönlich und essentiell. Und auch, dass sich alles ändern müsse; dass man alles selbst ändern müsse. Ich hatte inzwischen die letzten fehlenden Wegstrecken so einigermassen herausfinden können. Als du sonntags überraschend ins Krankenhaus gefahren wurdest, sprachen wir nochmals über die Strecke. Am späteren Abend hast du dann das Bewusstsein verloren. In vier Wochen auf den Tag wird es dreissig Jahre her sein, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben die erkaltete wächserne Hand eines toten Menschen in meiner Hand hielt.
Als sich im Film die Wege der beiden Männer trennen, pinnt Robert aussen an der Tür einen Zettel an : es muss alles anders werden. Das solong ist mir bis heute geblieben.

Wir haben nicht den Schlüssel zum Paradies. Wir wissen aber, dass der Weg vor uns, vor unseren Augen liegt. Und dass er Arbeit ist. Nicht zurück in Anklagen schielen, um die Verantwortung für unsere Bequemlichkeit anderen als Schuld zuzuschieben. Den Eltern, Geschwistern, Schulkameraden, Lehrern oder anderen Menschen. Ich bin dankbar für die Menschen um mich herum, die versuchen, sich täglich ein wenig zu ändern. Die gelegentlich stolpern dabei und dennoch ihr Lächeln nicht verloren haben. Die mir Vorbild und Ansporn sind dafür; andere, noch unbekannte Wege zu gehen.
Entweder wir arbeiten aktiv mit an notwendigen Veränderungen oder wir werden von den Umständen zwangsweise verändert werden.

„Wieder eine Nacht, wieder eine Nacht,
die wir mit reden zugebracht,
wir haben festgestellt, haben festgestellt,
dass nur die Tat uns Beine macht,
und wir merken jeder Tag ist Arbeit und wir sehen ein,
jeder Schritt zurück muss neuer Anfang sein,
wir sind doch viel zu viele um allein zu sein….“ (Klaus Hoffmann – Ein neuer Anfang)

 

Ich wünsche allen Besuchern, Lesern und Guggern ein erfreuliches Wochenende.

 

(Das erste Bild ist ein Schnappschuss aus dem Film „Im Lauf der Zeit“ von Wim Wenders. Das zweite Bild ist eine Photographie von heute Mittag, als ein schwacher Orkan hier durchgezogen ist.)